Category Archives: Unsere Bücher

Daumen drücken für den Skoutz Award 2018

Martina Suhr von der Skoutz Online Redaktion (nur echt ohne die nötigen Bindestriche) hat uns informiert, dass zwei unserer Anthologien »aus über 200 vorgeschlagenen Anthologie-Titeln für den Skoutz-Award 2018 ausgewählt« wurden und »zu den Favoriten, der sogenannten Midlist, der Kategorie Anthologie« gehören. »Der Skoutz Award wird 2018 zum dritten Mal zur Frankfurter Buchmesse verliehen.«

Fein.

Die beiden Anthologien sind zum einen »Das Alien tanzt Kasatschok«, als AndroSF 61 von Ellen Norten herausgegeben, zum anderen »Der letzte Turm vor dem Niemandsland«, herausgegeben von Michael Schmidt als Fantasy 24.

Da wollen wir doch Daumen drücken …

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Schwerpunkt SF

Nach den Änderungen im Verlagsprogramm – siehe hier – ist eines klar: Unser zukünftiger Schwerpunkt liegt eindeutig – und eindeutiger – auf Science-Fiction.

Dazu passt auch, dass wir der neue Verlag des SF-Magazins NOVA sind. NOVA ist ein quasi alteingesessenes SF-Magazin mit einer Mischung aus Storys und sekundärliterarischen Materialien – und das wird auch so bleiben, nicht zuletzt, weil p.machinery sich als Verlag versteht, der lieber drei Mal eine Kurzgeschichtensammlung bringt, als auch nur ein Mal eine Romantrilogie.

NOVA werden wir im Verlag als Imprint führen, um die durchaus gegebene Eigenständigkeit gegenüber dem p.machinery-Programm hervorzuheben. Ebenso neu wie der Verlag ist das Team – naja, nicht ganz: AltNOVAer Michael K. Iwoleit ist nach wie vor dabei. Er ist der Storyredakteur. Und ansonsten: Thomas A. Sieber hat die sekundärliterarische Sparte übernommen, Dirk Alt steht zunächst vor allem als Korrektor zur Verfügung, und Christian Steinbacher ist als Grafikredakteur ganz frisch eingestiegen. Der Fünfte im Bunde ist der Verleger und neuerdings auch Mitherausgeber Michael Haitel selbst: zuständig für Korrektorat, Layout, Druckvorlagenherstellung usw. usf., halt für das ganze Ende der Fahnenstange der Produktion.

Natürlich wird p.machinery dem alten NOVA ein etwas geliftetes Gesicht verpassen. Das Format wird schlanker. Das zuletzt möglicherweise unnötig üppig erscheinende Layout wird neu gestaltet. Der Inhalt wird, wo nötig und sinnvoll, farbiger. Der Preis wird flexibler, abhängig vom flexibleren Umfang: Es wird nicht mehr auf die ursprünglichen EUR 12,80 abgezielt, sondern auf Inhalte, die ihr Volumen brauchen, um sich zu präsentieren; NOVA wird also auch mal zulegen oder abnehmen, je nachdem (und das zeigt sich dann auch im Preis, natürlich). Nicht nur deshalb werden auch die Abos klassischen Zuschnitts (ich kaufe X Ausgaben für soundsoviel Euro) abgeschafft; zukünftig reicht eine jederzeit kündbare Willenserklärung für eine versandkostenfreie Lieferung auf Rechnung.

NOVA 25 ist in diesen Tagen hoffentlich endlich bei allen Belegexemplar- und Kaufstück-Empfängern angekommen. NOVA 26 soll Mitte 2018 erscheinen – als »Intermediate« (was nicht als »Notnummer« verstanden werden sollte), und die nächste Themen-NOVA 27 gibt es nach der vorliegenden Planung im Herbst.

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Änderungen im Verlagsprogramm

Nach vielen Jahren, in denen der Verlag Bücher unterschiedlichster Genres und Themen veröffentlicht hat, hat sich ergeben, dass eine Straffung des Verlagsprogramms nicht nur sinnvoll, sondern notwendig erscheint. Dabei spielt auch eine (haupt-) berufliche Änderung im Leben unseres Verlegers eine Rolle. Die nachfolgend geschilderten Änderungen verstehen sich zum einen unter wirtschaftlichen, zum anderen auch unter kapazitativen Gesichtspunkten. p.machinery ist nach wie vor ein Einmannverlag, und das wird sich vermutlich auch nicht ändern.

 Änderungen im Programm

  • Die SF-Reihen »AndroSF« (incl. der Reihe zum DSFP, die trotz längerer Pause noch nicht »tot« ist, sowie incl. natürlich der »SF-Werkausgabe Herbert W. Franke«), »Die Welten der SF« (hrsg. von Frank G. Gerigk) und »ProtoSF« (eine neue Reihe in Zusammenarbeit mit Ulrich Blode) bleiben unverändert erhalten.
  • Die Reihe »Action, Thriller, Mystery« wird eingestellt. Der Mix hat sich ebenso wenig bewährt wie die Inhalte. Auf dem Markt entsprechender Romane ist p.machinery nur ein »kleiner Kacker«.
  • »Außer der Reihe« bleibt erhalten. Nicht nur, vor allem aber auch wegen der »Werkausgabe Tiny Stricker«, die jedenfalls noch zu Ende geführt wird.
  • Ebenso die Reihe »ErlebnisHund«. Wer den Verleger kennt, weiß, warum das so ist. Weitere Titel sind hier in Vorbereitung.
  • Die Reihen »ErlebnisWelten« und »ErlebnisMalta« werden eingestellt. Für Reiseerlebnisberichte gibt es offensichtlich keinen wirklichen Markt; und zum Thema »ErlebnisMalta« haben wir trotz aller Liebe keine tauglichen Manuskripte gefunden.
  • Auch die Reihe »Fantasy« wird eingestellt. Der Genrebegriff ist zu schwammig, die unverlangt eingeschickten Manuskripte widersprechen grundsätzlich unseren Vorgaben und sind nervig. Wir sehen hier schlicht keine Chancen, effektiv Fuß zu fassen.
  • Und zuletzt fällt auch die Reihe »Horror« weg. Sollten uns hier geeignete Titel präsentiert werden, werden sie in einer der SF-Reihen oder in »Außer der Reihe« erscheinen.
  • Einer der Hauptumsatzträger, die Reihe »Ikebana«, bleibt erhalten. Frei nach Mediamarkt: »Wir sind doch nicht doof!«

Alle Titel, die in den zur Streichung vorgesehenen Reihen noch laufen, laufen natürlich weiter. Es wird nur keine Neuerscheinungen geben.

Änderungen bei den Imprints

Bei den Imprints »HALLER« und »Die|QR|Edition« gibt es keine Änderungen.
Ob sich beim »sternwerk« etwas ändern wird, hängt von seinem »Chef« Sven Klöpping ab, bei dem sich möglicherweise auch … sagen wir es einfach: Lebensumstände geändert haben könnten. Man wird sehen.
Neu ist bei den Imprints »NOVA«; hierzu wird es noch eine gesonderte Information geben.

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Das hätte man vor einem Jahr wissen sollen :)

Vor knapp einem Jahr ist »Der Kristallplanet« erschienen, das zweibändige Werk mit »autobiografischen Texten und Science-Fiction-Werken« des Altmeisters Herbert W. Franke, darunter auch bislang nicht veröffentlichtes Material. Das Buch ist bekannt (siehe hier), wenn auch die meisten Franke-Fans offensichtlich noch nicht ganz verstanden haben, was das Buch darstellt. Als Band 29 der Werkausgabe gehört es eigentlich schon zu den Werken, die unsere Herausgeber Ulrich Blode und Hans Esselborn am Ende der literarischen Veröffentlichungen eingeplant hatten. Nun, Herbert W. Frankes 90ster Geburtstag vor einem Jahr war eine günstige Gelegenheit, also – why not?

Ende 2017 erschien nun im Schillinger Verlag zu Freiburg im Breisgau eine CD. Sie trägt den Titel »Astropoeticon« – was viele Franke-Fans aufhorchen lassen wird. Denn das war auch der Titel des Ende der 70er Jahre erschienenen Buches mit Gedichten von Herbert W. Franke und dazu geschaffenen Bildern von Andreas Nottebohm. Das Buch ist heute nur unter Schwierigkeiten noch antiquarisch zu bekommen.
Auf der CD hat Herbert W. Franke seine Gedichte selbst eingesprochen und Jörg Ernst Weigand hat sie mit Musik unterlegt und gleich noch ein eigenständiges Werk ohne Sprechstimme hinzugefügt.

Beide Werke – also den zweibändigen »Kristallplanet« plus die CD – gibt es ab sofort im »Bundle« zu kaufen: Bei Amazon mit den im Marketplace leider üblichen 3 Euro Aufschlag, direkt beim Verlag oder auch beim findigen Buchhändler, der mehr kennt, als die Datenbank seines Großhändlers. Die Bundles erscheinen mit eigenen ISBN. Diese ISBN und weitere Details zu diesem Bundle finden sich beim Buch: hier.

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Klassiker, neu aufgelegt

In diesem Jahr erscheinen die drei maßgeblichen SF-Werke des Bremers Michael Weisser:

Die Erscheinungstermine sind April, Juni und August 2018. Details folgen. — Und wem die Motive schon bekannt vorkommen, sollte mal einen Besuch bei Die|QR|Edition einplanen :)

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»Verlassene Orte II« – die Ausschreibung

2012 erschien im Verlag p.machinery die Anthologie »Verlassene Orte«; das Buch ist seit November 2017 nur noch antiquarisch zu bekommen.
Für »Verlassene Orte II«, ein Taschenbuch, das ebenfalls in der Reihe »Außer der Reihe« bei p.machinery erscheinen soll, suchen wir Kurzgeschichten zum Thema. (Keine Lyrik!)

Verlassene, vom Menschen aufgegebene Orte zeigen ihr ungeschminktes, ehrliches Wesen: Zimmer, Friedhöfe, Produktionsstätten, Krankenhäuser, Hotels, an denen seit Jahren die Zeit nagt, die verfallen, und an denen von Menschenhand nichts verändert wurde.
Der öffentliche Raum, in dem wir uns bewegen, ist überwacht und kontrolliert. Er hat eine Funktion, und der Mensch fügt sich dieser: Eingekauft wird in der Mall, gegrillt wird an festgelegten Plätzen im Park, getanzt wird in der Diskothek. Die Geschichte der »Verlassenen Orte« bleibt oftmals verborgen, es ist nicht immer ersichtlich, für wen und wozu sie einmal geschaffen wurden. Ihre Gestaltung ist abgeschlossen, ihre Nutzung beendet, nun können sie ein ungesteuertes Eigenleben entwickeln. Sie nützen niemandem mehr. Sie haben keine Funktion mehr.

Der Fotograf und Grafiker Sebastian Schwarz hat diese Orte besucht, hat sie unangetastet gelassen und nur die Fotos mitgebracht. Seit 2010 spezialisiert er sich auf verlassene Gebäude. Er hält in seinen Fotos alte Industrieanlagen, private Räume und herrschaftliche Bauwerke fest. Ihn fasziniert an den Motiven, dass auch verlassene Orte noch von den Menschen erzählen, die zuletzt dort gewirkt und gelebt haben. Verlassene, aufgegebene und dichtgemachte Zimmer, Häuser und Anlagen fängt er in seinen Bildern ein, damit sie nicht verloren gehen.
Eindrücke seiner Arbeit sind auf seiner Homepage www.SebBlack.de zu finden (siehe auch unten).

Lassen Sie sich von den Bildern inspirieren und schicken Sie uns

  • bis 31. Juli 2018
  • Ihre unveröffentlichte »Verlassene Orte«-Geschichte (Umfang: 1–20 Normseiten)
  • Ihre Vita mit Adresse

an: info@literaturzeitschrift-haller.de.

Die Anthologie wird von Corinna Griesbach herausgegeben und im Verlag p.machinery zu Murnau am Staffelsee verlegt werden. Sofern oben nicht anders genannt, gelten die Bedingungen für Ausschreibungen unter http://www.pmachinery.de/unsere-projekte/projektbedingungen und die Anforderungen an Manuskripte unter http://www.pmachinery.de/unsere-projekte/manuskripte. Details zum Autorenvertrag siehe unter http://www.pmachinery.de/unsere-projekte/vertraege (Mustervertrag; für eine endgültige Version werden die Daten zur Seite 1 benötigt; Autoren, die den Vertrag nicht unterschreiben, werden bzgl. Belegen, Autorenexemplaren und Honoraren gleichbehandelt).

Jegliche Korrespondenz wird bitte ausschließlich mit der Herausgeberin geführt.

Wir freuen uns auf Ihre Einsendung!

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Gut Ding will …

Ja, gut Ding will Weile haben. Eine alte Weisheit, die sich aber immer wieder als richtig erweist. Die Produktion des neuen Bilderbuches für jüngste und junge Kinder von Stephanie Schnee war beileibe kein Schnellschuss, dafür war auch die Produktion zu aufwendig. Mehr aus diesem Nähkästchen wird unser Verleger in seinem privaten Blog plaudern: hier.

Details zum Buch: hier.

Bei Amazon kaufen:
Propelline. Das Mädchen, das mit den Haaren fliegt

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E-Books, gedruckt

Als AndroSF 56 erschien im Januar 2017 »GEGEN UNENDLICH. Phantastische Geschichten«. Das von den Herren Awe, Fieberg und Pack herausgegebene Werk war als eine Art »Best of« der ersten zehn Ausgaben der E-Book-Reihe gedacht.

Anscheinend hat den Herren nicht nur die Diskussion um Rechtschreibung, Optik (des Titelbildes) und anderen Kleinigkeiten gefallen, nein, offensichtlich hat ihnen auch das Ergebnis gefallen. Denn einige Monate später einigten wir uns darauf, GEGEN UNENDLICH regelmäßig als gedruckte Bücher herauszubringen. Einiges wird sich dabei ändern. Das E-Book # 12 hat schon ein von der vorherigen Titelei abweichendes Titelbild, das sich der Optik der Printbücher anglich. Und die Printversionen der E-Books # 11 und # 12 erwiesen sich als ausbaufähig, was den Umfang anging. Woraus resultierend das Team Awe, Fieberg und Pack wohl die E-Books aufblasen wird, damit auch die Printbücher richtig Fleisch auf den Rippen haben.

Wie auch immer: Am Anfang geht alles ein wenig langsam, und so erscheinen die Printversionen der E-Books 11 und 12 erst in diesen Tagen. Aber immerhin. In Zukunft wird es fixer gehen, das kann der Verlag versprechen. Details zur # 11 finden sich hier, zur # 12 hier.

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Franke nun auch elektronisch

Die ersten beiden E-Books der »SF-Werkausgabe Herbert W. Franke« sind im Verlag p.machinery erschienen. Der Verleger schreibt in seinem Blog Ausführlicheres dazu: hier.

Und natürlich gibt es auch diese E-Books bei Amazon (und vielen anderen E-Book-Portalen für deutschsprachige E-Books):

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Aufgabe und Einsamkeit, Erinnerungen und Vergangenheit

Nach Wolf Wellings Geschichtensammlung »Zwischenzonen« (AndroSF 31), die immerhin fast fünf Jahre auf dem Markt ist, ist es uns eine Freude, diesmal einen Roman des Autos zur präsentieren. Der Buchrückseitentext – siehe hier – ist schon aussagekräftig genug. Es geht um die Bewältigung einer Aufgabe unter dem Los der Einsamkeit, es geht auch um die Bewältigung von Erinnerungen im Rückblick auf die Vergangenheit – was möglicherweise keinen Unterschied macht. Wellings Plot weckt als Quasi-Einpersonenstück Erinnerungen an den Film »Oblivion« mit Tom Cruise. Ein Kammerspiel mit einer Hauptperson und einigen Figuren drumherum. Ein Kammerspiel, das lange viele Fragen offen lässt.

Details zum Buch: hier.

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