Ein ordentlicher Brocken …

… war dieses Buch in der Entstehungszeit und ist es auch jetzt im Angebot, im Buchladen, im Regal daheim. 684 Seiten … wir sind nicht sicher, ob wir bislang ein dickeres Buch veröffentlicht haben, aber wenn, dann gehört »Wir Terraner« mindestens zu den Top 3.

Das Buch zu beschrieben, ist nicht einfach. Der Klappentext gibt da noch am meisten her (siehe den Link zur Buchseite unten). Robert Hectors Werk zeugt von einem ungemein umfassenden Wissen über die unterschiedlichsten Dinge: Wissenschaft, Geschichte, Kultur, Gesellschaft. Robert Hector ist in dieser Beziehung in der deutschen SF-Szene wohl eine Ausnahmeerscheinung. Jedenfalls nach unserem Gefühl.
Das Buch wird nicht jedem gefallen. Das kann ein 684-Seiten-Wälzer auch nicht leisten. Vielmehr sollte man sich die jeweils persönlich hochgeschätzten Juwelen herausgreifen, sie genießen und dann vielleicht noch ein wenig vertiefen. Insgesamt lohnt sich die Anschaffung dieses leider nicht ganz preisgünstigen Werkes.
Am Ende jedenfalls wissen wir Leser, was uns als Terraner ausmacht. Wie wir wurden, wie wir sind — und wie wir vermutlich sein werden, in der Zukunft, in der Zeit, die uns SF-Fans am meisten interessiert.

Hector, Robert, WIR TERRANER

Einmal mehr abgeschöpft

Es hat sich inzwischen eingebürgert, dass wir in der p.machinery Kurzgeschichtensammlungen (vulgo: Collections) veröffentlichen, die Werke präsentieren, die ursprünglich in den leider nicht sehr erfolgreich vermarkteten Phantastischen Miniaturen der Phantastischen Bibliothek in Wetzlar erschienen sind. Auch Maike Brauns Sammlung gehört in diese Szene, kann man sagen, und es ist uns einmal mehr eine Freude, eine solche Autorin hier präsentieren zu dürfen. Neben einfachen Kurzgeschichten findet sich auch ein Episodenroman, der aus mehreren solcher Storys entstanden ist. Und genau der ist der Knackpunkt dieser Sammlung …

Braun, Maike, FUTUR CONDITIONAL

 

Es wurde Zeit

Zeit, für eine Einführung in PERRY RHODAN. Alexandra Trinley, quasi zertifizierte Rhodan-Fachfrau, präsentiert in ihrem Buch wichtige und umfangreiche Informationen zu den ersten zweihundert Bänden der weltweit größten SF-Literaturserie PERRY RHODAN — und immer mit Ausblicken auf die dahinter liegende Zukunft der Serie. Das Buch motiviert, wenn man vor dem RHODAN-Serienmonster fassungslos steht und nicht weiß, wo man anfangen soll. Unser Rat: bei diesem Buch. Denn es erleichtert den Einstieg — und macht zudem Geschmack auf mehr.

Trinley, Alexandra, MISSION 65

Mal was für Autobiografen

Die p.machinery ist ja inzwischen gerne auch als Weigand-Verlag verschrien. Lauter Jörg Weigands, lauter Karla Weigands. Aber gut. – Ganz aktuell erschienen sind Karla Weigands Nachkriegserinnerungen unter dem Titel »Meine Kindheit an der Isar in München«, wobei nicht nur die Isar an sich, sondern eben auch München eine Rolle spielt. Gemeint sind Karlas Jahre 1944 bis 1958 … – Das Buch ist nichts für SF- oder Fantastik-Fans, aber für Fans der Karla Weigand, und wer ihre Bücher – vor allem die historischen Geschichten – mag, wird sich für ihre Geschichte ganz sicher interessieren.

Weigand, Karla, Meine Kindheit an der Isar in München

 

Der Neuigkeitenbrief der p.machinery – Ausgabe 53 – 20. September 2026

Vorbemerkung

  • Es wird wieder Zeit für Neuigkeiten.

Neue Bücher – im Druck

  • Diane Dirt ist Marianne Labisch Alter Ego, die Geschichten schreibt. Diese Geschichten – sowie zwei weitere Werke von Michael Schmidt, in denen Diane eine Rolle spielt – erscheinen nun unter dem Titel »Dirt Tales« (AndroSF 250, 248 Seiten, EUR 21,90; E-Book EUR 6,99).
  • Gregor Jungheim präsentiert als Herausgeber den zweiten Band zum Magischen Realismus, wobei diesmal auch Abzweigungen in andere angelehnte Genres genommen werden. »Das Dorf hinter den Gleisen« enthält 18 Geschichten, erscheint als Band 107 »Außer der Reihe« und hat 276 Seiten Umfang zum Preis von EUR 17,90 (E-Book EUR 5,99).

Neue Bücher – lieferbar

  • Der letzte Erler in der p.machinery ist Rainer Erlers »Zucker«, Untertitel: »Eine wirklich süße Katastrophe«. Es gibt natürlich noch mehr Erler-Romane, aber unser Vertrag ist mit »Zucker« nun erfüllt (AndroSF 199, 164 Seiten, EUR 15,90).
  • Wolf Wellings »Das Grüne Zimmer« ist auch eine Umweltdystopie, allerdings mit »Zucker« nicht direkt zu vergleichen. Bei Wolf Welling geht es um eine Pflanzenwelt, die sich mit wachsender Begeisterung mit der Beseitigung der Menschheit beschäftigt (AndroSF 247, 256 Seiten, EUR 18,90; E-Book EUR 5,99).
  • Jörg Weigands »Tödlicher Bambus« ist nun auch in einer Version verfügbar, die man kaufen kann (AndroSF 245, 240 Seiten, EUR 18,90; E-Book EUR 6,49). Die erste Veröffentlichung als AndroSF 200 war unverkäuflich, weil es ein Geburtstagsgeschenk für den Autor war; es erschien nur in einer kleinen, aber feinen Auflage, die Jörg Weigand einem illustren Kreis von Freunden und Interessenten zukommen ließ. Inhaltlich ist AndroSF 247 identisch, nur das Titelbild ist neu.

Neue REISSWÖLFE

  • Zuletzt erschienen ist der »REISSWOLF« 68 mit einem »kleinen Special«, das sind zwei ausführliche Rezensionen zu Harlan Ellisons »Gefährliche Visionen«, eine Anthologie, die zuletzt bei Carcose erschienen ist und eine lange Historie aufweisen kann. Den »REISSWOLF« 68 kann man unter https://www.reisswolf-magazin.de/edits2/RW68komplett.pdf Die gedruckte Version ist in Arbeit, dauert noch ein wenig, kann aber für EUR 4,95 incl. Versand gerne vorbestellt werden.

Lagerabverkauf

  • Derzeit verkaufe ich eine ganze Reihe von Einzelexemplaren aus meiner Belegexemplarsammlung – Platzgründen geschuldet. Wer daran partizipieren möchte, schaue sich auf meinem Buchladen unter booklooker.de/pmachinery um. Für die Bezahlung wird neben offener Rechnung auch PayPal angeboten. Wer größere Stückzahlen bestellt, darf sich gerne auf Verhandlungen zum Gesamtpreis gefasst machen.

Die nächsten Bücher

  • In Arbeit ist endlich Robert Hectors »Wir Terraner« (AndroSF 236). Das Werk wird mit rund 650 Seiten ein ziemlicher Brocken.
  • Alexandra Trinley präsentiert mit »Mission 65« (AndroSF 248) einen Einstieg in die PERRY RHODAN-Serie. Es geht vorrangig um die ersten 200 Bände.
  • Karla Weigand veröffentlicht »Meine Kindheit an der Isar in München«, das sind Nachkriegserinnerungen aus den Jahren 1944 bis 1958. Das Werk wird als Band 102 »Außer der Reihe« erscheinen.

Die p.machinery-Bücher gibt es im Buchhandel um die Ecke (der Buchhändler sollte nicht nur über Libri bestellen), im Internet (und nicht nur bei Amazon) sowie im Buchladen des Verlags unter www.booklooker.de/pmachinery (Kauf auch ohne Registrierung = als Gast möglich).

Wir liefern versandkostenfrei (innerhalb der EU und der Schweiz) und mit Rechnung.

Die zweite Runde

Das ursprüngliche Anthologieprojekt zum Magischen Realismus fand im »Sammler glücklicher Tage« seine Vollendung und Veröffentlichung. Seine Vollendung? Mitnichten! Die Zahl der eingegangenen Beiträge, die nicht gleich reif für die Ablage P waren, war so groß, dass sich schnell ein zweiter Band anbot. Und nun ist es so weit: »Das Dorf hinter den Gleisen« indes beschäftigt sich nicht mehr ausschließlich mit Magischem Realismus, sondern bietet eine größere Bandbreite. Qualität spielt das Buch in der gleichen Liga wie sein Vorgänger.

Jungheim, Gregor (Hrsg.), DAS DORF HINTER DEN GLEISEN

Wiederholungstat

Jörg Weigands »Tödlicher Bambus« ist keine Erstveröffentlichung — nicht mal in der p.machinery. Der Roman erschien ursprünglich 2017 unter dem etwas unpassend wirkenden Titel »Die unheimliche Brücke« im Kelter Verlag. Der alte Titel gefiel dem Autor nicht sonderlich, und so erschien das Buch 2024 als unverkäufliches Geburtstagsgeschenk anlässlich des 84. Geburtstags des Autors. Die neue Version mit dem gleichen Titel »Tödlicher Bambus« ist identisch mit dem 2024 erschienenen Buch, hat allerdings ein neues Titelbild erhalten, damit es doch einen kleinen Unterschied gibt.

Weigand, Jörg, TÖDLICHER BAMBUS

 

Der letzte Welling?

Es sei sein letzter Roman, hat Wolf Welling gesagt. Ob das so stehen bleibt, wird sich zeigen. Wenn es sich bewahrheitet, dann ist dieser Roman ein gelungener Abschluss einer nicht unansehnlichen Schriftstellerkarriere. Der Roman »Das Grüne Zimmer« ist eine Umweltdystopie, in der ein psychotropisches Gras Gebäude von innen befällt und die Bewohner mit Schmerzen und Wahnvorstellungen vertreibt. Die drei Handlungsstränge finden einer im Laufe der Geschichte – und mit voller Absicht werden nicht alle Fragen, die sich stellen, auch beantwortet. Das wäre vielleicht auch zu einfach.

Welling, Wolf, DAS GRÜNE ZIMMER

 

Schmutzige Geschichten?

Nein. Ganz sicher nicht. Die Sammlung »DIRT TALES« vereinigt Geschichten, die Marianne Labischs Alter Ego Diane Dirt geschrieben hat und die sich von anderen SF-Geschichten durch den Ruhrpottslang der Protagonistin abheben, ein Dialekt, an den man sich gewöhnen muss oder den man am besten selber zum Besten geben kann. Wie auch immer – hier sind die Geschichten, nicht nur von Diane Dirt aka Marianne Labisch, sondern in zwei Fällen auch von Michael Schmidt, dem Ernstfall.

Dirt, Diane, Labisch, Marianne, Schmidt, Michael, DIRT TALES

 

Der Neuigkeitenbrief der p.machinery – Ausgabe 52 – 22. August 2026

Vorbemerkung

  • Es ist wieder Zeit für einen Neuigkeitenbrief. In diesem Neuigkeitenbrief nun wird sich zeigen, dass ich derzeit einen »Lauf« habe …

Reisswölfe

  • Ende Juli bzw. Anfang August sind die »REISSWOLF«-Ausgaben 66 und 67 erschienen, die fertigen Drucke wurden am 07.08. an die üblichen Verdächtigen verschickt.
  • Details zu den Ausgaben finden sich auf reisswolf-magazin.de.
  • Wer auch einen »REISSWOLF« haben möchte, sende mir eine E-Mail oder bestelle sein Exemplar im Buchladen unter booklooker.de/pmachinery.

Neue Bücher

  • Offiziell am 13.08.2026 – via Bookwire, beim Schaltungsdienst wird es ein wenig später – erscheint Ralph Alexander Neumüllers neuester Roman: »Es geht euch zu gut« lautet der Titel und die Geschichte erzählt von einem Mann, der der Erde, die sich in jeder Beziehung erholt hat, das Chaos wiederbringen möchte. »Ein Science-Fiction-Roman über Widerstandskraft, Zusammenhalt, und darüber, dass nicht alles vor die Hunde geht und unser Leben der Utopie manchmal näher ist, als wir denken«, so das Klappentext. https://www.pmachinery.de/?p=13058 (AndroSF 242, 212 Seiten, EUR 17,90, das E-Book für EUR 5,99).
    S.: Das Buch ist nun lieferbar.
  • Offiziell bereits am 10.08.2026 – via Bookwire, auch hier dauert es beim Schaltungsdienst ein wenig länger – erscheint dann auch Achim Stößers zweite Sammlung blasphemischer SF-Geschichten: »Alle Drohnen kommen in den Himmel«. https://www.pmachinery.de/?p=13065 (AndroSF 243, 276 Seiten, EUR 19,90, das E-Book für EUR 6,49).
    S.: Auch dieses Buch ist nun lieferbar.

Bücher im Druck – Vorbestellungen genehm

  • Rainer Erlers Roman »Zucker« (AndroSF 199, 154 Seiten, EUR 15,90) ist der voraussichtlich letzte Erler-Roman, der in der p.machinery erscheint. Es gäbe noch zwei, drei andere Werke, die ins Genre passen; aber die bisher erschienenen Neuausgabe sind nicht wirklich gut gelaufen, sodass ich von einer weiteren Neuausgabe eher Abstand nehmen möchte. »Zucker« wird wohl in etwa zwei Wochen lieferbar sein. Vorbestellungen werden natürlich wie immer gerne notiert.
  • Jörg Weigands Roman »Tödlicher Bambus« (AndroSF 245, 240 Seiten, EUR 18,90) ist ebenfalls eine Neuausgabe. Das Buch erschien 2017 unter dem Titel »Die unheimliche Brücke« bei Kelter; der damalige Titel bezog sich vermutlich auf eine in der Handlung relevante Raum-Zeit-Brücke (heute würde man das vielleicht als Einstein-Rosen-Brücke oder einfach als Wurmloch bezeichnen). Eine weitere Neuausgabe, die allerdings nicht in den Handel kam, war AndroSF 200 mit dem jetzigen Titel »Tödlicher Bambus«. AndroSF 200 war ein unverkäuflicher Privatdruck für den Autor anlässlich seines 84. Geburtstags im Dezember 2024. Das Buch wird aller Voraussicht nach in rund anderthalb Wochen lieferbar sein.
  • Einen ganz neuen Roman – allerdings basierend auf einer Kurzgeschichte – legt Wolf Welling mit »Das Grüne Zimmer« vor (AndroSF 247, 256 Seiten, EUR 18,90). Das Werk ist schwer dystopisch; es geht um eine Epidemie einer psychotropischen Grasart, die das Innere von Gebäuden befällt und die Bewohner mit Schmerzen und Wahnvorstellungen vertreibt. Das Grüne Zimmer spielt dabei eine besondere Rolle. Das Buch wird wohl in rund zwei bis zweieinhalb Wochen lieferbar sein.

Die p.machinery-Bücher gibt es im Buchhandel um die Ecke (der Buchhändler sollte nicht nur über Libri bestellen), im Internet (und nicht nur bei Amazon) sowie im Buchladen des Verlags unter www.booklooker.de/pmachinery (Kauf auch ohne Registrierung = als Gast möglich).

Wir liefern versandkostenfrei (innerhalb der EU und der Schweiz) und mit Rechnung.