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Peter Mathys (13.10.1941–07.02.2026)
In den späten 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts war eine meiner wichtigsten Lektüren das »Utopia-Magazin«. Kurze Erzählungen haben mich schon immer mehr gereizt als langatmige Romane; als der Pabel-Verlag nun in diesem Magazin einen Kurzgeschichten-Wettbewerb ausschrieb, hätte ich mich gerne beteiligt – allerdings fiel mir nichts ein. Zumindest nichts, mit dem ich – meiner Meinung nach – eine Chance gehabt hätte. Es gewann – zu meinem Erstaunen, ein wenig Neid war auch dabei – ein Gymnasiast aus Basel, der sogar noch ein Jahr jünger war als ich: Peter Mathys mit seiner Story »Die Weltraumkapsel«. Die Geschichte wurde in »Utopia Magazin 255« veröffentlicht und nur kurze Zeit später auch von »Fiction«, dem französischen Ableger von »The Magazine of Fantasy and Science Fiction« übernommen. In der Folge fand sich der Name Mathys noch als Übersetzer; da das Magazin mit der Folgenummer eingestellt wurde, blieben weitere Storys unveröffentlicht.
Peter Mathys studierte in Folge Jura und wurde erfolgreicher Anwalt mit Schwerpunkt Kartellrecht.
Als ich Ende 1996 das ZDF-Studio Bonn verließ und nach Staufen südlich von Freiburg/Breisgau zog, bemühte ich mich, Autoren der Science-Fiction und Fantastik im Umkreis der Oberrhein-Gegend aufzuspüren. Dabei entdeckte ich Peter Mathys wieder; er hatte seine Kanzlei in Basel und war sofort dabei, als ich die Autoren zu einem ersten Treffen nach Staufen einlud. Daraus bildete sich schnell die »Autorengruppe Phantastischer Oberrhein«.
Wir trafen uns regelmäßig und Peter erhielt so aus unserer Runde Anregungen, wieder im SF- und Fantastik-Bereich zu arbeiten. 2021 konnte er bei p.machinery den Erzählband »Sonnenbrand« veröffentlichen. Wenig bekannt war bis dahin, dass er im Mainstream mehrere erfolgreiche Romane und Krimis veröffentlicht hatte, etwa »In Sachen Renner«, 1999, oder »Die Steuersünder«, 2012.
Im Beruf sehr erfolgreich, war der Kunstkenner und Kunstliebhaber (legendär: seine Sammlung an Elfenbeinschnitzereien) als Autor zurückhaltend und bescheiden. Es pflegte das als solides Handwerk. Für die Schweiz nach 1945 ist er im Bereich SF und Fantastik ein unbedingt zu berücksichtigender Name.
– (Jörg Weigand)

Peter Mathys’ Vita im »Sonnenbrand«:
1941 in Basel (Schweiz) geboren und aufgewachsen gab er sich Mühe, die Schulen mit geringem Aufwand zu absolvieren, studierte Recht und Wirtschaft an den Universitäten von Basel und St. Gallen und doktorierte mit einer Dissertation, die – wie sich bald zeigte – niemanden interessierte. 1959 gewann er den ersten Preis im Kurzgeschichtenwettbewerb eines Science-Fiction-Magazins in Deutschland. Die Kurzgeschichte wurde übersetzt und auch in Frankreich veröffentlicht.
Mit Begeisterung arbeitete er als Journalist für zwei Tageszeitungen. Nebenher übersetzte er für einen deutschen Verlag Science-Fiction-Romane aus dem Englischen. Trotzdem brachte er die Uni problemlos hinter sich und wurde Rechtsanwalt und Notar. Es folgte ein Abstecher in die Rechtsabteilung eines Industrieunternehmens; er endete glanzlos mit dem Ablauf der vereinbarten Probezeit. Dank einem unerträglichen Seniorpartner endete auch der Eintritt in eine angesehene Anwaltskanzlei vorzeitig.
Deshalb gründete er mit Freunden kurzerhand eine neue Kanzlei, die heute zu den Großen in der Schweiz zählt. Die Lust zum Schreiben war ihm allerdings nicht ganz abhandengekommen. Seit 1996 sind vier Romane entstanden.
Zur Science-Fiction fand er Ende der Neunzigerjahre zurück. Versuchsweise verfasste er einige Geschichten, die in SF-Anthologien abgedruckt wurden. Die Einladung, in der Autorengruppe Phantastischer Oberrhein mitzuwirken, hat ihn motiviert, die Fragestellungen und Möglichkeiten der Science-Fiction schriftstellerisch auszuloten. Er freut sich darauf, noch einige Ideen zu realisieren.

Der Neuigkeitenbrief der p.machinery — Ausgabe 47 – 15. Februar 2026
Vorbemerkung
- Es ist schon wieder Februar.
- Die Zeit rennt.
- Was sie sich davon verspricht, ist unklar.
Ärgerlich
- Ich bekomme immer wieder – und derzeit verstärkt – Manuskripte, obwohl auf pmachinery.de gleich am Anfang vermerkt ist, dass ich keine neuen Manuskripte annehme. Vor allem keine Romane. Und dennoch schicken die Autoren, die offensichtlich nicht lesen können, immer wieder ihre Werke. Und oft genug Genres, die ich sowieso nicht veröffentliche. »High Fantasy«, »Romantasy«, Autobiografien von Leuten, wie ich nicht kenne (und auch nicht kennenlernen möchte). Zeug.
- Ich habe nun den Vermerk auf der Website vergrößert. In der Hoffnung, dass irgendeiner der offensichtlich blinden Autoren entsprechend reagiert. Und mich nicht mit seinem Machwerk belastet.
- [Das, was ich veröffentliche, veröffentliche ich aus gutem Grund. Natürlich gibt es Autoren, die ich auch zukünftig veröffentliche. Aber von den meisten von ihnen habe ich genügend Material. Und was da noch kommt, entzieht sich oft genug der Notwendigkeit einer Beurteilung, weil sowieso klar ist, was ich tun werde. – Aber Autoren, die bei mir noch nicht veröffentlicht haben, haben derzeit einfach keine Chance.]
AndroSF-Numerik
- Manch einer mag sich bisweilen wundern, warum die Nummerierung der AndroSF-Bände (andere Reihen wie »Außer der Reihe« sind nicht wirklich ausgenommen) immer wieder mehr oder weniger große Lücken aufweist. So arbeite ich derzeit an AndroSF-Ausgaben mit Nummern im 230er-Bereich, während AndroSF 199 (Rainer Erler, »Zucker«) noch nicht realisiert ist.
Diese Lücken haben eigentlich keinen besonderen Grund.
Wenn eine Idee zu einem Projekt zu werden beginnt, lege ich auf meinem Server ein entsprechendes Verzeichnis an, das noch keine Nummer hat. Einzig klar ist, dass es ein AndroSF-Projekt werden wird.
Erst wenn das Projekt konkreter wird und vor allem Materialien einzutrudeln beginnen, dann bekommt das Projekt eine Nummer. Die sagt im Grunde nichts über den Zeitpunkt der Realisierung aus, sondern ist nur ein Name für das Baby. Und der wird dann beibehalten, bis das Projekt erledigt ist.
Und so folgt nach AndroSF 199 (siehe vorher) AndroSF 220, dann 223, 227, 228, 229, 230, 234, 235, 236 usw. usf. Die hier nicht genannten Nummern sind schon erschienen – oder auch nicht, denn mit AndroSF 222 wird es eine ganz besondere Bewandtnis haben, über die ich hier aber nichts verkünden möchte. - Jedenfalls darf der Sammler unter euch, der versucht, die Nummerierung vollständig zu bekommen, versichert sein, dass das alles kommen wird. Es wird dauern. Aber es kommt. Versprochen.
Reisswölfe
- Der »REISSWOLF« 60 sollte eigentlich im Januar erscheinen. Pläne sind demzufolge Thema meiner Vorbemerkung.
- Die Ausgabe 60, 61 und 62 sind jedenfalls erschienen. Siehe reisswolf-magazin.de – der Einfachheit halber.
Neuerscheinungen
- In der Woche vom 16.02. gibt es den voraussichtlich vorletzten Roman von Rainer Erler, der in der p.machinery erscheinen wird: »Die letzten Ferien« mag nicht wie ein reinrassiger SF-Roman erscheinen, wird von mir aber so eingestuft; es gibt genügend Elemente, die das rechtfertigen. (Und überhaupt: Ich bin der Verleger! <g>) Der Roman hat 282 Seiten und wird also AndroSF 197 für EUR 20,90 zu bekommen sein. Die Besonderheit: Das Buch enthält nicht nur den Roman, sondern auch ein Drehbuch zu einem nicht produzierten Film mit dem Titel »Surabaya«.
- Und ebenfalls in der Woche vom 16.02. gibt es einen weiteren Weigand in meinem Verlag: Unter dem Titel »Spannend auf hohem Niveau« hat Jörg Weigand die Werke hochrangiger Autoren mit ihren hochrangigen Werken, die vor vielen, vielen Jahren erstmals im Heftroman (! – der sogenannten ›Schundliteratur‹!) erschienen sind. Viele der Autoren sind heute noch bestens bekannt (manche nicht), viele ihrer Werke gehören heute zur klassischen Literatur und das Wissen um ihre Existenz zur Allgemeinbildung. – Das reichhaltig bebilderte Buch ist ein Nachschlagewerk und kommt mit 176 Seiten als ›Außer der Reihe 101‹ zum Preis von EUR 19,90 daher.
(Das ebenfalls existierende E-Book kommt ohne die zahlreichen Abbildungen auf den Markt. Manche E-Book-Shops mögen allzu voluminöse E-Books nicht anbieten, und die Abbildungen sind im Print hübsch anzusehen und möglicherweise auch anregend, im E-Book, das oft genug eh nur in Schwarz-weiß abgebildet wird, sind sie eher überflüssig. Daher ist das E-Book mit EUR 3,99 auch besonders günstig.) - Und in der Woche vom 24.02. gibt es die fünfte Storysammlung von Monika Niehaus, die in der p.machinery erscheint. Die 168 Seiten AndroSF 235 sind nebenbei auch von Monika bebildert und kommen für EUR 16,90 (E-Book EUR 5,49) auf den Markt.
Off topic
- Ich neige in der Regel nicht dazu, zu jammern. Und dennoch. Manchmal gibt es gute Gründe.
- Morgen, am 16.02., wird mein Glasfaseranschluss aktiviert. Behauptet mein Provider, der Anfragen ansonsten gar nicht oder allenfalls mit postalisch zugestellten, wenig inhaltserfreulichen Briefen beantwortet (die mit den angefragten Themen nichts zu tun haben).
- Wenn ich also ab morgen, 16.02., nicht mehr erreichbar bin – an dem Anschluss hängt das Internet, E-Mail, Telefon … –, dann hat es mich gefreut, mit euch kommuniziert zu haben.
- Und ihr dürft Daumen drücken.
Die p.machinery-Bücher gibt es im Buchhandel um die Ecke (der Buchhändler sollte nicht nur über Libri bestellen), im Internet (und nicht nur bei Amazon) sowie im Buchladen des Verlags unter www.booklooker.de/pmachinery (Kauf auch ohne Registrierung = als Gast möglich).
Wir liefern versandkostenfrei (innerhalb der EU und der Schweiz) und mit Rechnung.
Drei neue REISSWÖLFE
Es gibt drei neue REISSWOLF-Ausgaben. Zum einen die Jubiläumsnummer 60 — nicht nur wegen der 60, sondern auch, weil es sich um die dreißigste Ausgabe nach dem Neustart handelt — sowie die Ausgaben 61 und 62. Man findet sie am gewohnten Orte unter www.reisswolf-magazin.de. Als Teaser hier eines der Titelbilder:

Niehaus, die fünfte
»Rabenschwarz« ist inzwischen der fünfte Band von meist kurzen und einigen längeren Geschichten, der bei p.machinery erscheint. Diesmal dreht sich alles um Tiere: im ersten Teil um die Erben der spleenigen Miss Vault, die ihren tierischen Gefährten – Hund, Katze, Schnappschildkröte und Papagei – ein ganz besonderes Haus hinterlässt. Und im zweiten Teil geht’s dann in Wald und Flur, in die Lüfte und ins Meer, und auch Geschöpfe mit deutlich mehr als vier Beinen haben ihren Auftritt.
Die Sammlung bietet eine Mischung aus Fantastik, klassischer SF, Horror, Märchenhaftem und gibt überdies fundierte psycho- und sexualtherapeutische Ratschläge für alles, was da kreucht und fleucht (m/w/d).

Der Weigand wieder
Der Weigand, der Jörg, das ist so einer. Storys, Romane, Artikel — was er nicht alles kann. Nicht nur in Sachen SF, Fantastik. Diesmal hat er sich ein fast schon ausgefallenes Thema ausgesucht: die anspruchsvolle Literatur wohlbekannter Autoren im Heftroman. Das Buch ist quasi ein Nachschlagewerk, und es geht nicht um »Perry Rhodan« und andere SF-Serien, sondern um in der Tat anspruchsvolle Literatur, die heutzutage möglicherweise im Hardcover mit Luxusausstattung neu aufgelegt wird, vor vielen, vielen Jahren — und Jörg Weigand geht hier weit zurück — im Heftroman erschienen ist.
Nebst der insgesamt eher nüchternen Auflistung — darunter auch ein Spezialkapitel für die fantastische Literatur, um die große Sucherei zu ersparen — ist das Buch mit zahlreichen Abbildungen von klassischen Romanheft-Covern ausgestattet. De facto auf jeder zweiten Seite.
Für Menschen, die recherchieren wollen, ist das Buch gedacht.
Der vorletzte Erler in der p.machinery
Ein Erler-Roman folgt noch zu einem späteren Zeitpunkt (jedenfalls 2026): »Zucker«. Bis dahin darf der gewillte Leser nebst den anderen schon veröffentlichten Titeln mit diesem Werk aushalten. Eine Besonderheit ist hier die zusätzliche Veröffentlichung eines Drehbuchs zu einem nicht produzierten Film mit dem Titel »Surabaya«.

[VDS] Thema Infobriefe
Unser Verleger hat geschrieben:
Ich überdenke meine Veröffentlichungen der Inhaltsverzeichnisse der Infobriefe des VDS e.V. Grund ist, dass die Mailings immer unzuverlässiger kommen. Nach dem letzten Infobrief (09.01.2026), den ich per E-Mail angekündigt erhielt, erschienen zwei weitere Infobriefe (17.01. und 23.01.2026), von denen ich nichts mitbekam und sie erst entdeckte, als der aktuelle Infobrief vom 30.01.2026 eintrudelte.
Das hat so keinen Sinn, denke ich. Und deshalb stelle ich diese Veröffentlichungen an dieser Stelle (und auf der Seite meines Verlages ein).
Das hat auch den charmanten Vorteile, dass mich nicht jeder gleich als Nazi bezeichnen und einstufen muss, weil ich Mitglied im Verein Deutsche Sprache (VDS) e.V. bin.
Der Neuigkeitenbrief der p.machinery – Ausgabe 46 – 21. Januar 2026
Vorbemerkung
- 2025 ist vorbei. Gott sei Dank.
- 2026 fängt gut an. Der Dezember 2025 war wie geplant ein ruhiger und weitgehend stressarmer Monat, weil niemand mehr vor Weihnachten noch sein Buch bekommen sollte. Und wollte. Dafür war ich fleißig. Der »REISSWOLF« hat einen ordentlichen Ruck nach vorne gemacht; diesen Monat kommt dann die Ausgabe 60. Und es gibt tatsächlich einige neue Bücher, die ganz entspannt entstanden sind.
Neuerscheinungen
- Gabriele Behrend legt ein neues Meisterwerk vor: »C U à | Wir sehn uns auf der anderen Seite« ist ein gewohnt faszinierendes SF-Werk, dem ich gute Chancen bei den einschlägigen Preisen ausrechne. Das Buch erscheint am 15./16.01., ist AndroSF 232, hat 172 Seiten und kostet EUR 16,90. Das E-Book gibt es dann für EUR 5,49.
- Bernd Schuh ist auch wieder mit von der Partie. Sein Werk »Die drei letzten Primzahlen« ist eine Sammlung von Kurz- und Kürzestgeschichten. Motto: »Träume lügen nicht«. Das Buch erscheint ebenfalls am 15./16.01., ist AndroSF 221, hat 140 Seiten und kostet EUR 16,90. Das E-Book gibt es ebenfalls für EUR 5,49.
- Der Dritte im Bunde ist ein Chronist-Roboter namens C240042C, der seinen Roman »Flucht.Punkt!« präsentiert. Auf 262 Seiten schildert er seine Handlung auf verschiedenen Erzählebenen. Ein ganz besonderes Werk mit viel Potenzial. Das ist AndroSF 226, 262 Seiten, EUR 19,90; das E-Book gibt es für EUR 6,49.
- Und in den nächsten Tagen erscheint der dritte Band der Navigatoren-Trilogie von Pete Farn: »Weltensprinter«. Die 140 Seiten gibt es zum Preis von EUR 16,90; das E-Book liegt bei EUR 5,49.
Von der gesamten Trilogie kann ich drei (!) Pakete zum Sonderpreis anbieten. »Planet der Navigatoren« (AndroSF 179, regulär EUR 15,90), »Artefaktenjagd« (AndroSF 212, regulär EUR 18,90) und der neue dritte Band geht dabei zum Sonderpreis von EUR 39,90 (regulär EUR 51,70) über den Tresen. Der Preis versteht sich inklusive Versandkosten.
Die p.machinery-Bücher gibt es im Buchhandel um die Ecke (der Buchhändler sollte nicht nur über Libri bestellen), im Internet (und nicht nur bei Amazon) sowie im Buchladen des Verlags unter www.booklooker.de/pmachinery (Kauf auch ohne Registrierung = als Gast möglich).
Wir liefern versandkostenfrei (innerhalb der EU und der Schweiz) und mit Rechnung.
Immer wieder Chittagong
Der Lavalle in der Kritik
Franz Schröpf schrieb in Fantasia 1250 zum dritten Lavalle-Roman von Karla Weigand:


Weigand, Karla, Kommissar Lavalle und die verschwundenen Kinder

