Nicht zu vergessen: KLP 2022

Die Gewinner sind längst bekannt. Gewonnen hat die p.machinery bzw. ihre Autoren diesmal nicht, aber immerhin haben wir zwei zweite Plätze gemacht. Man kann auch nicht immer nur gewinnen, letztlich gilt auch die Devise: »Dabei sein ist alles!« Und wir waren dabei — und freuen uns vor allem über den zweiten Platz von Hans Jürgen Kugler [»Von Zeit zu Zeit« (AndroSF 115)] beim besten Roman und den von Michael Tinnefeld und Uli Bendick bei der besten Grafik [für ihr Titelbild zu »Diagnose F« (AndroSF 138)]. In der Tabelle aller Preisträger und Platzierten sind unsere fünf Platzierungen der Einfachheit halber farblich hervorgehoben. Und der Herr Verleger hat sich zum Thema auch ausgelassen: hier.

Der dritte Stuhl

Unser dritter Stuhl ist aufgestellt. »Zwischen den Stühlen« präsentiert ein weiteres außergewöhnliches Buch. Schön aussagekräftig ist der Klappentext:

Willi van Hengel hat einen Entdeckungsroman verfasst, in dem das Ich nur anhand einer neuen Sprache zu sich findet. Nennen wir diese Sprache »neo-romantisch«. Sein Werk ist zeitlos – die Handlung könnte heute, vor zweihundert Jahren oder in zweihundert Jahren spielen. Gleichwohl ist das Thema des Romans hochaktuell, geht es doch um das, was seit Ewigkeiten die Menschen berührt: das Erleben tiefer Gefühle sowie das Leiden an einer unausgesprochenen und von daher gequälten Seele.

Wir betrachten Willi van Hengel als Wortzauberer, als Sprachmagier — und sein Werk gibt ihm recht.

van Hengel, Willi, DIEUDEDET oder Sowas wie eine Schneeflocke

Klassische NOVAs im Buchladen

Die noch lieferbaren klassischen NOVA-Science-Fiction-Ausgaben 18, 20, 22 (je EUR 5,90 incl. Versand), 23 und 25 (je EUR 9,90 incl. Versand) sind nun auch in unserem Buchladen verfügbar: hier. Von den genannten Ausgaben sind noch zweistellige Exemplarzahlen verfügbar. Wer alle fünf Ausgaben auf einen Rutsch bestellt, bekommt 20 % Rabatt (bei PayPal-Zahlung auf dem Weg der Rückerstattung).

Letzte Amtshandlung: Weisser ist raus

Die Hintergrundgeschichte ist nicht schön, gehört im Detail aber nicht hierher. Die|QR|Edition ist seit Anfang Januar 2022 Geschichte. Heute morgen wurden sämtliche Weisser-Titel im Programm der p.machinery, die über Booklooker auf dem Markt verfügbar gemacht wurden, ausgelistet. Das bedeutet, dass sie in Kürze als Neuwaren über Anbieter wie Amazon & Co. nicht mehr verfügbar sein werden. Die noch existierenden Restbestände:

sind – solange der Vorrat reicht – beim Verlag oder bei Booklooker zu bekommen: hier.

Wer direkt beim Verlag oder über Booklooker bestellt, bekommt ab sofort – bis 30.06.2022 – 20 % Rabatt auf die unter »Angebot« in obiger Liste genannten Preise. Wer alle Titel bestellt, wird mit 40 % honoriert. (Bei eventuellen PayPal-Zahlungen wird die Differenz zu den Buchladenpreisen auf gleichem Wege zurückerstattet.)

Wiederkehr eines Klassikers

2002 endete eine Ära – »DAEDALOS – Story Reader für Phantastik« wurde eingestellt. Die Ausgabe 12 war die Letzte, die erschien. 2003 verstarb der Schöpfer und langjährige Motor des damals noch als Fanzine erscheinenden Werkes: Hubert Katzmarz. Aber man hätte es ahnen können …

Gemeinsam mit Ellen Norten erschienen zwei Storybände mit Werken von Hubert Katzmarz: »Alptraumhaft« und »Schattenspiel«. Und Ende 2018 gab es eine Art »Best of« mit Kurzgeschichten aus den ersten dreizehn – es gab eine Nullnummer – Bänden: Unter dem Titel »DAEDALOS 1994–2002« fand eine »literarische Reise durch den ›Story Reader für Phantastik‹« statt; das limitierte Hardcover verdampfte förmlich und vom Paperback sind inzwischen nur noch wenige Exemplare vorhanden (es wird sich zeigen, ob wir nachdrucken lassen).

Eigentlich war klar, dass es irgendwann zu einer Neuauflage des Klassikers kommen musste. Nicht nur wegen dem »Best of«, nicht nur wegen der Idee, die alten Bände in einem »Folianten« (Arbeitsbezeichnung) neu aufzulegen, auch grundsätzlich fand sich irgendwann das neue Herausgebergespann zusammen – und nun ist es so weit: Mit »DAEDALOS 13« wird der Klassiker fortgeführt. (Und ja, auch der »Foliant« wird noch erscheinen.)

Michael Siefener, Ellen Norten & Andreas Fieberg (Hrsg.), DAEDALOS 13

Bücherwurm bohrt NOVA an

Yvonne Tunnat, die sich selbst als Rezensionsnerdista bezeichnet, ist im Augenblick gefühlt die aktivste Rezensentin und Buchkritikerin, die sich auf dem deutschen SF-Markt tummelt. Sympathisch ist dabei ihre Vorliebe für Kurzgeschichten und Anthologien.
Ganz klammheimlich hat sie sich zuletzt Marianne Labisch und NOVA-Urgestein Michael Iwoleit gegriffen und zu einem Gespräch veranlasst, dass sie mit einer Laufzeit von beinahe einer Stunde als Podcast veröffentlicht hat. Man findet ihn auf zahlreichen Plattformen, vor allem aber auch bei Yvonne selbst: hier.

P.S.: Bei InterNOVA herrscht noch die Ruhe vor dem Sturm. Wenn es dann wieder losgeht, findet man alles Lesbare und Lesenswerte unter internova-sf.de.

… und der Plan für NOVA 33

Auch die Liste der Erzählungen für NOVA 33 ist nunmehr präsentabel. Die sieht so aus:

  • Joachim A. Hagen »Yuggoth«
  • Anke Hüper »Außerirdische Daten«
  • Karsten Kruschel »Kurz nach dem Einmarsch der Befreiungsarmee«
  • Glen Sedi »Kobo, das Wunschkind«
  • Rafael J. Torra »Die Spinne«
  • Erik Wunderlich »Unearthling«
  • Dieter Rieken »Jonas und der Held Terranovas«
  • Alex Souza  (Brasilien) »Invisible Bodies«  (Gaststory)

Eine Geschichte wird möglicherweise noch hinzugefügt werden, ein Kandidat liegt dafür unter der Lupe. — Und wie gehabt gibt es zum sekundärliterarischen Teil noch keine Informationen, und hier fehlt uns auch noch ein Titelbild.

Der Weg zum historischen Roman

Der Weg war kurz. Mit Karla Weigand haben wir uns eine bekannte Autorin historischer Romane für unseren Imprint »Zwischen den Stühlen« an Land gezogen, die mit ihrem »Kommissar Lavalle und der Seinemörder« nicht nur den ersten Roman um diesen zur Zeit der Französischen Revolution aktiven Polizisten vorgelegt, sondern auch den zweiten Band unseres Imprints. Die ersten acht historischen Romane veröffentlichte sie bei Heyne; 2016 und 2017 erschienen ihre Werke dann im Rosenheimer Verlagshaus und beim Wellhöfer Verlag. Und nun gehört sie durch ihren Platz »zwischen den Stühlen« indirekt auch zur Riege der p.machiney-Autorinnen — worüber wir durchaus stolz und hocherfreut sind. Denn die spannende Geschichte um einen Serienmörder in Paris zur Zeit des Sturms auf die Bastille und das Ende der französischen Monarchie gefiel uns hier im Hause so gut, dann wir den Roman in der ursprünglichen Imprintreihenplanung vorgezogen haben. Et voilà!

Weigand, Karla, Kommissar Lavalle und der Seinemörder

Die Storys für NOVA 32 stehen fest

Michael Iwoleit hat die Auswahl der Kurzgeschichten für NOVA 32 festgelegt und verkündet. Es handelt sich um:

  • Thomas Grüter »Auf eigene Gefahr”
  • Benjamin Hirth »The War Is Over«
  • Karsten Lorenz »Geliebte Savona«
  • Aiki Mira »Nicht von dieser Welt«
  • Victoria Sack »Obsoleszenz«
  • Ricky Wilhelmson »Planetare Verteidigung«
  • Wolf Welling »Im Tulou«
  • Frank W. Haubold »Das Mädchen aus dem All«(Novelle)
  • Brandon Crilly (Kanada) »Remembrance« (Gaststory)

Der Sekundärteil steht noch nicht fest. Und das Titelbild — das bei einer bestimmten Klientel für große Begeisterung sorgen wird — stammt von Andreas Schwietzke — und ist hier noch geheim.