Kai Beisswenger und die Buchmesse Mülheim

Die Buchmesse 2026 in Mülheim wurde erwähnt: https://www.pmachinery.de/archive/12998.

Kai Beisswenger ist ein reger Buchmessenbesucher. Er war für unseren Imprint »Zwischen den Stühlen« und natürlich auch für die p.machinery auf der diesjährigen Mülheimer. Er berichtet von gutem Wetter, keinem Regen, guten Besucherzahlen – vor allem an seinem Stand, der gut positioniert war. Prospekte gingen gut und sein Slogan »Schräge Bücher von schrägen Autoren für ziemlich schräge Leser« ist offensichtlich gut angekommen. Problematisch waren einmal mehr die Buchpreise, hat er mitgeteilt: Über 20 Euro kauft niemand Bücher. Wir denken uns was aus, um das aufzufangen. Die Buchpreisbindung hat zwangsläufig ihre Grenzen.

Die folgenden Fotos stammen von Kai Beisswenger.

 

Der Neuigkeitenbrief der p.machinery – Ausgabe 49 – 09. Mai 2026

Vorweg

  • Der April war nicht ganz einfach.
  • Die zwei Wochen vor einem nicht ganz planmäßigen Urlaub auf der AIDAluna in Norwegen brachten mich irgendwie aus dem Konzept. Alle anstehenden Jobs wirkten wie eine Blockade.
  • Der Urlaub war schön. Mit einem Kreuzfahrtschiff zu reisen, ist eine sehr schöne und angenehme Art zu reisen. Die AIDAluna ist ein schönes Schiff, betrieben von einem gut organisierten, freundlichen und stets gut gelaunten Personal. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt.
  • Auch hinsichtlich der Buchverkäufe. Als wenn die Interessenten meinten, diese Urlaubswoche sei _die_ Gelegenheit, zu kaufen, taten sie es auch. Reichlich. Nach dem Urlaub habe ich jedenfalls erst mal reichlich Rechnungen geschrieben und Sendungen vorbereitet. Könnte gerne so weitergehen.

Reisswölfe

  • Gleich nach dem Urlaub und den Rechnungen habe ich dann aufgelaufene Rezensionen und Interviews in weitere drei »REISSWOLF«-Ausgaben geschaufelt. Erschienen sind nun die Ausgaben 63, 64 und 65 mit 44, 48 und 40 Seiten. Details zu den Inhalten wie auch die übliche Möglichkeit zum Herunterladen finden sich wie immer auf www.reisswolf-magazin.de.
  • Warum die Ausgaben unregelmäßig und dann gleich zu mehreren gleichzeitig erscheinen, erkläre ich im Vorwort der Ausgabe 63. Es wird nun bis zur Ausgabe 66 ff. wieder ein Weilchen dauern, bis genügend Rezensionen aufgelaufen sind. Aber das ergibt sich dann.

Die nächsten Fälle

  • Irgendwann muss es ja weitergehen. Schaumermal.
  • Kai Focke hat »Das kleine Fantastik-Panoptikum« präsentiert, Storys natürlich, und die genauen Stilrichtungen sind nicht langweilig. Versprochen. Das Ganze kommt als AndroSF 240. Umfang und Preis stehen noch nicht fest.
  • Marianne Labisch und Detlef Klewer zeichnen als Herausgeber einer Storyanthologie mit dem Titel »Time Dealer« (der Untertitel wird derzeit noch nicht festgelegt, wird jedoch mit »Das Geschäft mit der Zeit« kolportiert; man wird sehen). Dieses Werk kommt als AndroSF 239.
  • Einer der o.e. Blockadetitel ist »Wir Terraner« von Robert Hector, ein wahres Monsterchen, das noch viel Arbeit mit sich bringen wird. Das wird ein AndroSF 236, derzeit noch ohne Umfang und Preis.
  • Und »Zwölf Jahre später …« von Thomas Franke ist auch so ein Blockierer. Es geht um die Titelbilder der SF-Werkausgabe Herbert W. Franke zusammen mit weiteren Innenillustrationen und den zugehörigen Bildtiteln – die bei Thomas Franke ja als eigenständige literarische Werke durchgehen. Das Ganze wird ein Katalog in größerem Format (fragt mich nicht! J … oder doch: Der Katalog tendiert zu etwa DIN A4 und wird als Hardcover erscheinen, wie es aussieht) und erscheint als AndroSF 234.
  • Und danach geht es noch weiter, aber für den Augenblick mache ich ein wenig langsam. Man wird nicht jünger J.

Die p.machinery-Bücher gibt es im Buchhandel um die Ecke (der Buchhändler sollte nicht nur über Libri bestellen), im Internet (und nicht nur bei Amazon) sowie im Buchladen des Verlags unter www.booklooker.de/pmachinery (Kauf auch ohne Registrierung = als Gast möglich).

Wir liefern versandkostenfrei (innerhalb der EU und der Schweiz) und mit Rechnung.

Und Eva wurde gelesen

Unser Verleger hat auf seinem privaten Blog Folgendes wissen lassen:

Am 05. Mai – einem typischen Tag für Heiraten = 05.05. – haben Elke und Kai gelesen. Aus »Ein Fall für Eva«. Umd dem Verlauten nach, war die Lesung ein Erfolg. Reichlich Besucher und Zuhörer. Reichlich Buchkäufer. Eine Superstimmung – vor allem durch Elke von Sonnenschein in ihrem Rollstuhl, die wohl einmal mehr bewiesen hat, dass körperliche Beeintrüchtigungen nicht hinderlich sind, ein positives Lebensgefühl zu haben und auszustrahlen. Heinsberg ist von Winnert eine halbe Ewigkeit entfernt, weshalb ich nicht teilnehmen konnte, aber so im Nachhinein … Mein Kompagnon Kai Beisswenger alias Kai Schattenmann hat schon einen schönen Job.

InterNOVA online 8: SF aus Deutschland

Die achte Onlineausgabe InterNOVAs präsentiert unter dem Titel »Beyond the Boom« Science-Fiction aus dem deutschsprachigen Raum:

Michael K. Iwoleit (Ed.)
BEYOND THE BOOM
Contemporary German Science Fiction
InterNova Vol. 8 • 2026
p.machinery, Winnert, March/April 2026, 226 pages, PDF + eBooks
ISBN PDF: 978 3 95765 654 4
ISBN ePub 978 3 95765 655 1

Vol. 8 includes the following stories and essays:

Michael K. Iwoleit: Editorial

*** Fiction
Thomas Grüter: Wildlife
Sven Klöpping: Buddha Dies
Thorsten Küper: Project 38 or The Game of Small Causes
Michael K. Iwoleit: Planck Time
Thorsten Küper: Reconstructor
Helmuth W. Mommers: Rest in Peace
Horst Pukallus: The Age of the Burning Mountains
Helmuth W. Mommers: Habemus Papam
Thomas A. Sieber: Enola in Eternity

*** Classics
Ronald M. Hahn: Hey, Mr. Spaceman!
Thomas Ziegler: Marathon

*** Nonfiction
Christoph Grimm: Pigeonholed in a Fishbowl. A Survey of Contemporary German Science Fiction Literature
Franz Rottensteiner: German Science-Fiction in English Translation Before World War II

Available online internova.worldculturehub.net/2026/03/06/march-2026 or for download (PDF, ePub, mobi, azw3) at https://www.pmachinery.de/internova/online/in08.zip.

REISSWOLF 65

REISSWOLF 65
Das fantastische Rezensionsmagazin
40 Seiten, DIN A5, Broschur mit Rückenstichheftung
ISSN 2942-1837
ISBN 978 3 95765 514 1 – EUR 4,95

Der »REISSWOLF« 65 enthält auf 40 Seiten Besprechungen zu Büchern von Werner Illing, Sven Haupt, Theresa Hannig, Karla Weigand, Jan-Christian Petersen, Anika Beer, Pete Farn, Heinz J. Galle, Dirk C. Fleck, rezensiert von Henning Heske, Thomas Harbach, Marianne Labisch, gekrönt von einem Artikel mit Rezension von Egon W. Kreutzer.

Das gedruckte Exemplar gibt es beim Verlag und in seinem Buchladen zum Preis von EUR 4,95.

Download unter: https://www.reisswolf-magazin.de/edits2/RW65komplett.pdf

#Science-Fiction #Fantastik #Fantasy #Horror #Rezensionen #Illing #Haupt #Hannig #Weigand #Petersen #Beer #Farn #Galle #Fleck #Heske #Harbach #Labisch #Kreutzer

REISSWOLF 64

REISSWOLF 64
Das fantastische Rezensionsmagazin
48 Seiten, DIN A5, Broschur mit Rückenstichheftung
ISSN 2942-1837
ISBN 978 3 95765 513 4 – EUR 4,95

Der »REISSWOLF« 64 enthält auf 48 Seiten Besprechungen zu Büchern von Alfred Manns, Joanna Russ, Team NOVA, Kurt Münzer, C240042C, Gerhard Börnsen & Alfred Kelsner, Jörg Weigand, rezensiert von Thomas Harbach, Marianne Labisch, Matthias Hofmann, dazu ein Interview von Ingo Löchel mit Michael Haitel.

Das gedruckte Exemplar gibt es beim Verlag und in seinem Buchladen zum Preis von EUR 4,95.

Download unter: https://www.reisswolf-magazin.de/edits2/RW64komplett.pdf

#Science-Fiction #Fantastik #Fantasy #Horror #Rezensionen #Manns #Russ #TeamNOVA #Münzer #C240042C #Börnsen #Kelsner #Weigand #Harbach #Labisch #Hofmann #Löchel

REISSWOLF 63

REISSWOLF 63
Das fantastische Rezensionsmagazin
44 Seiten, DIN A5, Broschur mit Rückenstichheftung
ISSN 2942-1837
ISBN 978 3 95765 512 7 – EUR 4,95

Der »REISSWOLF« 63 enthält auf 44 Seiten Besprechungen zu Büchern von Gregor Jungheim, Dorothe Zürcher, Bernd Schuh, Karl-Ulrich Burgdorf & Rainer Schorm, Marjorie Bowen, Rainer Erler, Gabriele Behrend, rezensiert von Thomas Harbach, Marianne Labisch und Monika Niehaus, dazu ein Interview von Sarah Lutter mit dem Herausgeber Gregor Jungheim.

Das gedruckte Exemplar gibt es beim Verlag und in seinem Buchladen zum Preis von EUR 4,95.

Download unter: https://www.reisswolf-magazin.de/edits2/RW63komplett.pdf

#Science-Fiction #Fantastik #Fantasy #Horror #Rezensionen #Jungheim #Zürcher #Schuh #Burgdorf #Schorm #Bowen #Erler #Behrend #Harbach # Labisch #Niehaus #Lutter

Und auch der van Hengel hockt zwischen den Stühlen

Willli van Hengel
HAUTLICHKEIT
Zwischen den Stühlen 20
Zwischen den Stühlen @ p.machinery, Winnert, April 2026, 184 Seiten
Paperback: ISBN 978 3 95765 509 7 – EUR 17,90 (DE)
E-Book-ISBN 978 3 95765 657 5 – EUR 5,99 (DE)

Nicolai ist ein Suchender. Einer, der denkt, fühlt, begehrt – oft zu viel, oft zu tief, zu nah, zu offen, zu ehrlich. Er schreibt, um sich zu finden. Er liebt, als gäbe es kein Danach. Und manchmal überschreitet er eine Grenze, weil er sie im Moment nicht spürt.
Nach einem Augenblick der Nähe, der kippt – nach Worten, Gesten, vielleicht einer Berührung, die zu viel war –, wird Nicolai in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Nicht wegen Böswilligkeit, sondern wegen einer Empfindsamkeit, die keinen Halt mehr findet. Was folgt, ist kein Rückzug aus der Welt, sondern ein innerer Gang durch sie hindurch. In Aufzeichnungen, Gesprächen und Erinnerungen versucht Nicolai zu begreifen, wie Begehren, Sprache und Wahrheit ineinandergreifen – und wo sie sich gegenseitig zerstören.
Hautlichkeit erzählt von der Zerbrechlichkeit menschlicher Nähe. Von Liebe, die sich selbst verfehlt. Von Gedanken, die Körper werden, und Körpern, die nach Worten suchen – zwischen Erinnerung und Gegenwart, Begehren und Zweifel, Haut und Selbstauflösung.
Ein intensiver, sinnlicher Roman über das Schreiben als letzte Form von Zärtlichkeit. Und über den Versuch, aus der eigenen Haut zu schlüpfen, ohne sich zu verlieren. Ein Buch für Leserinnen und Leser, die bereit sind, sich einzulassen: auf Gedanken, die schmerzen können, und auf eine Sprache, die nichts glättet – roh, poetisch, klar.

Willi van Hengel, geboren 1963 in Oberbruch an der niederländischen Grenze, hat Philosophie, Germanistik und Politische Wissenschaften in Bonn studiert. Nach dem Magisterabschluss über Friedrich Nietzsche und Jacques Derrida (»Dekonstruktion im Blick auf Nietzsche« – was sein Lebensthema blieb) begann er literarisch zu wirken und veröffentlichte 2006 seinen ersten Roman, den Briefroman »Lucile«. 2008 folgte der zweite Roman »Morbus vitalis« und schließlich der Gedichtband »Wunderblöcke« (2010). Zwischenzeitlich zog es ihn der Liebe wegen nach Berlin an den Weißensee, wo auch seine beiden Theaterstücke »De Janeiro – ein Punk ertrinkt in Weißensee« (2018) und »flanzendörfer« (2021) uraufgeführt wurden.
Im Jahr 2022 erschien sein Roman »Dieudedet oder Sowas wie eine Schneeflocke«. 2024 brachte er gemeinsam mit Magnus Tautz sein erstes Hörbuch heraus: »Wir werden über die Einfachheit unserer Liebe staunen«. 2025 erblickten gleich zwei Werke das Licht der Welt: der Roman »Entstellung des Gesichts« sowie sein sinfonisches Hörbuch (mit Magnus Tautz und Tobias Breyer) »Keiner Lippen Winter schweigt. Zweischneidiges Selbst: bin vollendet«.
Im Berufsleben ist van Hengel als Lektor für mehrere Verlage sowie im Deutschen Bundestag tätig.

van Hengel, Willi, HAUTLICHKEIT