Inszeniert wie ein Theaterstück

So beschreibt Kai Beisswenger die Premierenlesung Willi van Hengels und seines Buches »Dieudedet oder Sowas wie eine Schneeflocke«, die am Donnerstag in der Brotfabrik zu Berlin stattgefunden hat. Laut Kais Informationen waren etwa 25 Hörer anwesend – das klingt nicht viel, ist aber Publikum. Und den Verkaufszahlen zufolge ist die Lesung angekommen.

Buchpräsentation in der Brotfabrik

Ja, die heißt wirklich so. Willi van Hengel präsentiert morgen, 07.07.2022 ab 19.30 Uhr, sein Buch »Dieudedet oder Sowas wie eine Schneeflocke« in der Brotfabrik am Caligariplatz 1 zu 13086 Berlin. Der Eintritt liegt bei 6 EUR (ermäßigt 4 EUR).

van Hengel, Willi, DIEUDEDET oder Sowas wie eine Schneeflocke


Edit 16.07.2022: Eigentlich heißt es ja, das Internet vergesse nichts. Bullshit. Der Veranstaltungslink (oben fett gesetzt) ist heute schon nicht mehr gültig. Herzlichen Dank, ihr Amnesiker.

Der dritte Stuhl

Unser dritter Stuhl ist aufgestellt. »Zwischen den Stühlen« präsentiert ein weiteres außergewöhnliches Buch. Schön aussagekräftig ist der Klappentext:

Willi van Hengel hat einen Entdeckungsroman verfasst, in dem das Ich nur anhand einer neuen Sprache zu sich findet. Nennen wir diese Sprache »neo-romantisch«. Sein Werk ist zeitlos – die Handlung könnte heute, vor zweihundert Jahren oder in zweihundert Jahren spielen. Gleichwohl ist das Thema des Romans hochaktuell, geht es doch um das, was seit Ewigkeiten die Menschen berührt: das Erleben tiefer Gefühle sowie das Leiden an einer unausgesprochenen und von daher gequälten Seele.

Wir betrachten Willi van Hengel als Wortzauberer, als Sprachmagier — und sein Werk gibt ihm recht.

van Hengel, Willi, DIEUDEDET oder Sowas wie eine Schneeflocke

Der Weg zum historischen Roman

Der Weg war kurz. Mit Karla Weigand haben wir uns eine bekannte Autorin historischer Romane für unseren Imprint »Zwischen den Stühlen« an Land gezogen, die mit ihrem »Kommissar Lavalle und der Seinemörder« nicht nur den ersten Roman um diesen zur Zeit der Französischen Revolution aktiven Polizisten vorgelegt, sondern auch den zweiten Band unseres Imprints. Die ersten acht historischen Romane veröffentlichte sie bei Heyne; 2016 und 2017 erschienen ihre Werke dann im Rosenheimer Verlagshaus und beim Wellhöfer Verlag. Und nun gehört sie durch ihren Platz »zwischen den Stühlen« indirekt auch zur Riege der p.machiney-Autorinnen — worüber wir durchaus stolz und hocherfreut sind. Denn die spannende Geschichte um einen Serienmörder in Paris zur Zeit des Sturms auf die Bastille und das Ende der französischen Monarchie gefiel uns hier im Hause so gut, dann wir den Roman in der ursprünglichen Imprintreihenplanung vorgezogen haben. Et voilà!

Weigand, Karla, Kommissar Lavalle und der Seinemörder

Nun sitzen wir zwischen den Stühlen

Nach einer ganzen Reihe klammheimlicher Andeutungen und winziger Hinweise — nicht nur auf unserer Website — sind wir gemeinsam mit unserem Partner Kai Beisswenger höchsterfreut, unseren ersten Titel präsentieren zu können. Ray Müller, unser Premierenautor, ist kein Unbekannter: Der Filmemacher dürfte vor allem im Zusammenhang mit seinem Dokumentarfilm »Die Macht der Bilder: Leni Riefenstahl« bekannt geworden sein und immer noch bekannt sein. Sein Buch »Odyssee eines Unvernünftigen« haben wir genau genommen Rainer Erler zu verdanken, der den Kontakt hergestellt hat. Und natürlich verdanken wir es dem Autor, mit dem vor allem Kai Beisswenger intensiv an der nun zur Veröffentlichung gelangenden endgültigen Version gearbeitet hat.

Ja, wir sind stolz auf dieses Buch. Es passt hervorragend zu unseren Vorstellungen, was gute Bücher ausmacht. Und ebenso zu unserem Konzept, Literatur »zwischen den Stühlen«, zwischen den Genres, den literarischen Schubladen zu präsentieren. Literatur, die für verschiedenste Vorlieben geeignet sind. Die »Odyssee« hat autobiografischen Charakter und schildert den Weg eines Menschen zu den großen Fragen des Lebens …

Müller, Ray, Odyssee eines Unvernünftigen

Voilà, wir sind da!

Der Verleger Michael Haitel und Kai Beisswenger machen ab sofort coole Bücher für autonome Leser.

Was bedeutet das für unsere Stakeholder?

  1. Leser: Schmökert auch mal zwischen den Stühlen!
  2. Autoren: Habt ihr einen Genre-Mix in der Schublade?
  3. Verlage: Nix für euch könnte gut für uns sein (Wir lieben Empfehlungen)!
  4. Buchhandel: Gemach, ihr findet schon einen Platz für unsere Bücher 😊
  5. Blogger: Andere Verlage haben auch hübsche Bücher!
  6. Kritiker: Haut uns in die Pfanne!
  7. Andere: Haltet uns auf dem Laufenden!

Das Kleingedruckte

»Zwischen den Stühlen« (ZdS) ist ein Imprint von p.machinery. Für ZdS verlegen wir ausgewählte Bücher zwischen den Genres. Jede Autorin, jeder Autor erhält einen fairen Vertrag. Neben den üblichen Leistungen (Lektorat, Korrektorat, Covergestaltung, Layout …) kümmern wir uns auch um ein zielgruppenorientiertes Marketing. Als engagierte Kümmerer sind wir auch nicht frei von Fehlern, aber wir geben unser Bestes. Über Tipps, Ratschläge, Verbesserungsvorschläge, Anmerkungen freuen wir uns sehr. Wir hören voneinander und lesen uns!