Überraschend: MARO und China-SF

Der MAROverlag ist seit vielen, vielen, vielen, vielen Jahren bekannt. Die Kontakte unseres Verlegers mit Benno Käsmayr und seinen Mannen und Mädels gehen auf die 80er des letzten Jahrhunderts zurück. Dieser Tage nun entdeckten wir überrascht Verbindungen zwischen MARO und chinesischer SF, die ja im Augenblick in der Szene total angesagt ist:

Der Neuigkeitenbrief der p.machinery – Ausgabe 19 – 20. Mai 2024

Vorbemerkung

  • Das Problem »Dea Alba« ist gelöst. Das Buch wird allerdings erst noch einmal umgebaut werden müssen und dann vermutlich gemeinsam mit »Hiobs Stern«, dem nächsten Band der SF-Werkausgabe Herbert W. Franke erscheinen. Details zum Buch folgen noch; derzeit steht wieder Umfang noch Preis genau fest.

Druckfrisch

  • Noch ganz frisch (und das Papier ist noch im Druck) ist dann auch der »REISSWOLF« 39, diesmal mit Besprechungen zu Büchern von Udo Schmitt, Robert Hector, Julia A. Jorges, Logan Dee aka Uwe Voehl, KommPlot & Friends, Tom Turtschi, Uschi Constanze David, Wilhelm Lamszus, Herbert W. Franke und Mary Shelley sowie zwei Ausgaben des Van Helsing Magazins. Die Papierversion kostet EUR 4,95 – wie immer – und ist beizeiten im Buchladen zu finden. Den Download findet man unter https://www.reisswolf-magazin.de/edits/RW39komplett.pdf.
  • Auch frisch ist die von Detlef Klewer herausgegebene und illustrierte (!) Anthologie »Chrononomicon«, eine »historische Cthulhu-Anthologie«, mit Storys, die in der irdischen Vergangenheit den Kampf gegen die Alten Götter und ihre Schergen beschreiben. Die reich illustrierten 260 Seiten kosten EUR 18,90, das E-Book EUR 6,49.

Beim Drucker

  • Seit Pfingstsonntag beim Drucker – der weiß natürlich noch nichts davon J – ist NOVA 34, das Magazin für spekulative Literatur. Auf 212 Seiten präsentieren wir Storys von Lisa Jenny Krieg, Norbert Stöbe, Nicole Hobusch, Ulf Fildebrandt, Horst-Dieter Radke, V. A. Kramer, Janika Rehak, J. A. Hagen, Frank Lauenroth, Carsten Schmitt, Moritz Boltz und dem Gastautor Rajiv Moté. Dazu gibt es Sekundäres von Christian J. Meier, Sarah Lutter (im Interview mit Thorsten Küper), Dominik Irtenkauf sowie Nachrufe auf Hans Frey und Christopher Priest. Garniert wird das Ganze mit Illustrationen von Detlef Klewer, Michael Wittmann, Frank G. Gerigk, Mario Franke, Ralf Schoofs, Uli Bendick, Gerd Frey und Chris Schlicht; gekrönt wird das Ganze mit einem Titelbild von Victoria Sack. Der Kostenpunkt liegt bei EUR 17,90 – Vorbestellungen werden gerne angenommen.

Auf dem Schreibtisch

  • »Die dunkle Seite der Erde« von Achim Stößer, eine Storysammlung, die möglicherweise anecken wird;
  • »Rock Planet«, eine Anthologie herausgegeben von Marianne Labisch;
  • die letzten fünf Titel der SF-Werkausgabe Herbert W. Franke;
  • sowie weitere Titel von Klaus Hübner, Regina Schleheck, Thomas T. Tabbert und Karla Weigand;
  • von weiteren Titeln ganz zu schweigen …

Die p.machinery-Bücher gibt es im Buchhandel um die Ecke (der Buchhändler sollte nicht nur über Libri bestellen), im Internet (und nicht nur bei Amazon) sowie im Buchladen des Verlags unter www.booklooker.de/pmachinery (Kauf auch ohne Registrierung = als Gast möglich).

Wir liefern versandkostenfrei (innerhalb der EU und der Schweiz) und mit Rechnung.

[VDS] Infobrief vom Montag, 20. Mai 2024

Zu den Texten: hier entlang.

1. Presseschau
• Über die Kriterien bei Literaturpreisen
• Körpersprache mal anders
• Authentizität statt Höflichkeit
• Anzügliche Bläser
2. Gendersprache
• Antidiskriminierungsstelle ist gegen Gender-Verbot
• Offener Brief an den Hessischen Rundfunk
• Kippt der Rechtschreibrat?
• Volksinitiative gegen Gendern in Niedersachsen
• FDP Emden will Gendern abschaffen
3. Sprachspiele: Unser Deutsch
• Spargel
4. Kultur
• Jung trifft auf Alt
• Mannheimer Sprachpreis wird verliehen
• Einzigartig Fränkisch
5. Berichte
• Zweisprachiges Elsass
• Philosophie bei Brecht
• Sprachpanscher 2024
6. Soziale Medien
• Boomer-Wort gesucht
• Sternchen im Senckenberg-Museum
• Gendern an der Uni
7. Kommentar
• Zu weiß, zu männlich, zu irgendwas
8. Termine

Lovecraft unsterblich

Natürlich war H. P. Lovecraft ein ganz normaler Mensch und deshalb nicht unsterblich. Aber sein literarisches Werk, vor allem sein Universum der Alten Götter, ist es wohl. Anders ist nicht zu erklären, dass immer noch neue Werke – hier vor allem Kurzgeschichten – erscheinen, die in diesem Universum angesiedelt sind. In der p.machinery ist das nicht anders. Nach dem »Biomechanomicon« (AndroSF 101) und »Necrosteam« (AndroSF 132) präsentiert Detlef Klewer als Herausgeber zum dritten Mal einschlägige Kurzgeschichte, optisch gewürzt mit seinen Illustrationen. Und das »Chrononomicon« zieht die Thematik mal ganz anders auf, geht es doch um die Frage, zu welchen Zeiten der Menschheitsgeschichte schon die verschiedensten menschlichen Kulturen den Kampf gegen das Böse zu führen hatten.

Klewer, Detlef (Hrsg.), CHRONONOMICON

Religion, immer wieder lebendig

Wie die Herausgeber im Vorwort erwähnen, ist die Verbindung zwischen Science-Fiction und Religion ein durchaus beliebtes und immer wieder gern genommenes Thema. Die Autoren der in dieser Anthologie namens »C.R.E.D.O.« versammelten Autoren mögen an Klassiker wie Moorcocks »I.N.R.I.«, an Miller jr.s »Lobgesang auf Leibowitz« und andere solcher Klassiker heranreichen – aber sie müssen sich nicht von Schamesröte erfüllt hinter irgendwelchen Scheffeln verstecken, unter denen ihr Licht keinen Platz finden würde. Schorm und Burgdorf haben eine Riege bestens bekannter deutscher Kurzgeschichtenautoren versammelt und dem Thema ganz neue Facetten abgewonnen. Und wir leben in einer Welt, in der der Zusammenprall von Gesellschaft und Religion, von Denken und Glauben aktueller ist als je zuvor. Die Kurzgeschichten in diesem Buch lösen keine aktuellen Weltprobleme – aber sie zeigen auf, dass wir froh sein können, dass es nicht auch noch an ganz andern Ecken der Welt brodelt und brennt.

Burgdorf, Karl-Ulrich & Schorm, Rainer (Hrsg.), C.R.E.D.O.

Preis, wem Preis gebührt

Die litbox2 ist eine Literaturbühne in München, im KiM-Kino Einstein. Das ist in der Einsteinstraße 42 in München. Unter dem Titel »Auf ein Wort – Europa« gab es am 11.05. eine Lesung mit nachfolgender Feststellung eines Publikumsfavoriten. Und so neu unser Autor Hans-Dieter Eberhard zwischen unseren Stühlen ist, so neu ist auch sein 1. Preis, den er gewonnen hat. Freilich nicht für sein Buch »RESTWELT«, das bei uns erschienen ist, aber immerhin. Er hat etwas zu sagen und was er sagt, kommt an. Das galt für seinen Lesungsbeitrag zum Thema Europa und das gilt gleichermaßen für sein Buch »RESTWELT«.

Verschobene Lesung: Tiny Stricker und das Hotel Amir Kabir

Die Lesung war schon eingeplant, wurde dann aus Verfügbarkeitsgründen einer Räumlichkeit verschoben. Nun findet sie statt — am 23. Mai 2024. Details mit allem Drumherum: hier. Uwe Kullnick spricht mit Tiny Stricker nicht nur über das Buch, sondern auch über »die Wege der Hippies«. — »Hotel Amir Kabir« ist übrigens das bislang erfolgreichste Buch der Tiny-Stricker-Werkausgabe.

Stricker, Tiny, HOTEL AMIR KABIR

P.S.: Das für mich Schönste an diesem Buch ist auch das Titelbild. Es ist ein Foto von Mike Wright, einem Australier. Tiny und Mike haben sich im Hotel nicht getroffen, aber sie hätten es tun können, aus beiden Richtungen der Welt kommend. Und vielleicht sind sie aneinander vorbei gelaufen, ohne es zu bemerken. Man weiß ja nie …

Professor Hecken schreibt über Tiny Stricker

In der diesjährigen Frühjahrsausgabe der Zeitschrift »POP. Kultur und Kritik« gibt es einen schönen Artikel von Thomas Hecken, Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Siegen, über die letzten beiden Bücher von Tiny Stricker, also über »London, Pop und frühe Liebe« und »Hotel Amir Kabir oder die Wege der Hippies«.
Der Titel der Besprechung: »Pop-Erzählungen, frühe Liebe und Alterswerk«. Wir zitieren nur folgenden bemerkenswerten Satz daraus: »So bleibt es dem gleichmütigen, unverändert meisterlichen Erzählakt vorbehalten, durch sein unbeirrtes Voranschreiten die Wünsche seines Helden in ein anderes Licht zu rücken.«

Stricker, Tiny, LONDON, POP UND FRÜHE LIEBE

Stricker, Tiny, HOTEL AMIR KABIR