Der VDS-Infobrief vom 15.01.2023

Seltsamerweise gibt es auf der Website des VDS noch keine Unterrubrik für die Infobriefe von 2023. Aber wenn man weiß, wie die Links entstehen, findet man sie doch: hier.

Der Inhalt diesmal:

1. Presseschau
• Unwort des Jahres
• Emojis können teuer werden
• Schreiende Delfine
2. Gendersprache
• Wenige Profiteure, immenser Schaden
• Hamburgs Sternenkriegerin
• Gruselig nennt es Dieter Nuhr
• Beliebigkeit an Schulen
• Oberbürgermeisterin besteht auf Gendern
3. Kultur
• Neue Vergangenheit in der Schweiz
4. Berichte
• Schlagzeile des Jahres: „Klebe wohl!“
• Volksbegehren in Österreich wieder in Fahrt
5. Denglisch
• Liste der Denglisch-Unworte
6. Kommentar
• Nachtigall, ick hör dir trapsen!
7. Termine

Das Universum feiert: Finaaale!

Und am letzten Tag der Feierlichkeiten zum 42jährigen Jubiläum von Hermkes Romanboutique, im Netz zu finden unter www.comicdealer.de, gibt sich ab 14 Uhr nochmals Aiki Mira die Ehre (im Keller »Fuchsbau«), mit einer Lesung und Signierstunde, danach mit einem Vortrag und evtl. Diskussion. Und ab 16 Uhr liest Petra Jörns mit anschließender Signierstunde und »offenem Künstlergespräch«. — Details hier.

Jörns, Petra E., FREMDE HEIMAT

 

Wieder da: Der Infobrief des VDS (08.01.2023)

Da ist er wieder, der Infobrief des Vereins Deutsche Sprache (VDS e.V.). In der Ausgabe vom 08.01.2023 geht es um:

1. Presseschau
• Medienecho auf Hamburger Volksinitiative gegen Gendern
• „Südländer“ in Berlin abgeschafft
• Flüchtlinge statt Geflüchtete
• Floskel-Wahl sorgt für Ärger
• Babysprachen-Übersetzer
2. Gendersprache
• Ärzte und Apotheker in der Minderheit
3. Sprachspiele: Unser Deutsch
• Vorschrifteritis
4. Kultur
• Serbische Sprache unter Druck
• Dialekt-Sympathie
• Schwierige Sprachen
• Künstliche Text-Intelligenz
5. Berichte
• VDS auf der didacta
6. Denglisch
• „Syntax-Anglizismen“
7. Kommentar
• Sprache im Knast
8. Termine

Verrückte Ideen?

Dafür gibt es unsere Reihe »Außer der Reihe«. Und ein zweisprachiges Buch (Deutsch & Englisch) mit Playlists (vulgo: Abspiellisten) aller musikalischen Genres zu machen, kann man definitiv als verrückte Idee einstufen. Obwohl nicht nur Heribert Kurth, Herausgeber und Autor des Buches, der Ansicht war, dass das Buch soo verrückt, aber vielmehr irgendwann unverzichtbar ist, sondern auch eine Reihe seiner Freunde, seiner »Friends«, die die Zusammenstellung begleitet und um eigene Ideen (vulgo: Playlists) erweitert haben.

In einem wirklich wirklich ausführlichen Vorwort schildert Heribert Kurth Geschichte und Zustandekommen der Idee, Motivation und Intention, und mit vielen zusätzlichen Informationen macht er erfolgreich neugierig, auf das, was dann kommt: die Playlists (vulgo: Abspiellisten). Und diese wiederum werden mit einer besonderen optischen Opulenz gekrönt: Jede Playlist wird nicht nur von Informationen zu den genannten Titeln (vulgo: Tracks) begleitet, sondern auch von den Abbildungen der zugehörigen Platten- und CD-Cover.

Wie gesagt: Ein verrücktes Buch. Aber normale Bücher kann jeder.

Kurth, Heribwert & Friends, SOUNDCASE. The Playlist Book

Der HALLER 19 ist erschienen!

Corinna Griesbach (Hrsg.)
UP, UP AND AWAY: ICH WILL FLIEGEN!
Haller 19
p.machinery, Winnert, Januar 2023, 152 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 313 0 – EUR 16,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 95765 793 0 – EUR 5,49 (DE)

HALLER 19 steht unter dem Motto Up, up and away! – Ich will fliegen!

»Up, up and away!« ist dem Ruf des frühen Superman aus den Comics von Geoff Johns, Kurt Busiek und Pete Woods (Bilder) entliehen, in denen sich Superman in die Lüfte erhebt, um Metropolis vor dem organisierten Verbrechen (und Lex Luthor) zu beschützen. Somit wurde mit der HALLER 19-Ausschreibung ein Pfad abgesteckt, dem wenige mit ihren eingesandten Texten und Bildern gefolgt sind.
Der Ruf »Ich will fliegen!« eröffnete einen größeren Resonanzraum und das spiegelt sich auch in den hier versammelten Texten und Bildern: experimentelle Texte, klassische Kurzgeschichten, Science-Fiction, Weird Fiction, und tatsächlich hat es ein Superhelden-Text in diese Ausgabe geschafft.
Auch die Bilder, Fotografien, Malereien, Aquarelle und digitalen Collagen begeistern in ihrer Unterschiedlichkeit hoffentlich viele von Ihnen!

Traumgespann

Marianne Labisch und Gerd Scherm könnte man durchaus als Traumgespann unter den Herausgebern fantastischer Anthologien bezeichnen. Das aktuelle Buch, in dem es um Traumorte – und nicht um Träume! – geht, ist »Jenseits der Traumgrenze« und präsentiert sich als fantastische Sammlung fantastischer Geschichten, in denen fantastische Orte aus unseren Träumen eine Rolle spielen. Und einmal mehr hat Gerd Scherm das ganze Werk kongenial illustriert – diesmal wohl erstmals mit künstlich intelligenter Unterstützung, Experiment einer Art, die inzwischen breitflächig kritisiert wird, in unseren Augen aber durchaus legitim zu unternehmen ist. Das Ergebnis immerhin fasziniert – wem die Bilder nicht gefallen, muss sich eben von den Geschichten einfangen lassen. Was denen leicht gelingen dürfte.

Labisch, Marianne & Scherm, Gerd (Hrsg.), JENSEITS DER TRAUMGRENZE