p.ray — 20 Jahre p.machinery — Eine Ausschreibung

p.ray
20 Jahre p.machinery
Eine Ausschreibung

Es geht um Musik. Um Gospel. Den Gesang der Gläubigen. Um Empathie und Euphorie. Und um Propaganda. Maschinen, die regeln und regieren. Es geht um Science-Fiction. Um eine Zeit in der Zukunft, in der Menschen und Maschinen miteinander um die Wahrheit des Glaubens ringen. Um den Glauben. Und die Wahrheit.

Wer an der Ausschreibung teilnehmen möchte, gönne sich zwei Musikstücke zur Einstimmung.
Da wäre zunächst der Titel »Pray« von MC Hammer, auf den man sich unabhängig des eigenen Geschmacks einlassen sollte, um zu erfahren, was uns für die menschliche Seite der Geschichten vorschwebt: Gospel, Empathie, Euphorie, Glaube, Wahrheit. Den Song findet man zum Beispiel unter https://www.youtube.com/watch?v=ZeQlGkW8l3c, den Text dazu unter https://www.google.de/search?q=mc+hammer+pray+lyrics.
Zum anderen geht es um den Titel »p.machinery« (sic!) der Band Propaganda. Musik unter https://www.youtube.com/watch?v=660ZCEhvbnw, die Lyrics unter https://www.google.de/search?q=propaganda+p+machinery+lyrics.

Die Musik beider Titel ist ebenso von Bedeutung wie die Texte. Wie gesagt: Es geht um Musik. Um Gospel. Den Gesang der Gläubigen. Um Empathie und Euphorie. Und um Propaganda. Maschinen, die regeln und regieren. Es geht um Science-Fiction. Um eine Zeit in der Zukunft, in der Menschen und Maschinen miteinander um die Wahrheit des Glaubens ringen. Um den Glauben. Und die Wahrheit.
Verinnerlicht das – wie die Musik und die Texte.

  • Gesucht sind Science-Fiction-Geschichten. Keine anderen Genres.
  • Es gibt keine Umfangsbeschränkung.
  • Es wird eine Geschichte pro Autor veröffentlicht.
  • Es gelten die Bedingungen für Ausschreibungen, siehe https://www.pmachinery.de/unsere-projekte/projektbedingungen.
  • Es gelten die Anforderungen an Manuskripte, siehe https://www.pmachinery.de/unsere-projekte/manuskripte.
  • Einsendeschluss ist der 30.06.2024.
  • Einsendungen gehen bitte ausschließlich an michael@haitel.de. Im Mailbetreff ist »AndroSF 200 – p.ray« anzugeben. Und nur das.
  • Die Geschichten werden in einer Anthologie mit dem Titel »p.ray – 20 Jahre p.machinery« als AndroSF 200 in der p.machinery veröffentlicht.

[VDS] Infobrief vom 11.02.2024

Zu den Inhalten: hier entlang.

1. Presseschau
• Erste Schule nur für Flüchtlinge
• Verständlich am Flughafen
• Mehr Interesse an Chinesisch
• Antisemitische Alltagssprache
• Sprachbildung reicht nicht
• „Rasse“ bleibt im Grundgesetz
• Geld sparen durch verständliche Sprache
2. Gendersprache
• Thüringer Initiative gegen Gendern in Schulen und Behörden
• Verbände gegen Genderverbot
• Linke sollen nicht gendern
3. Kultur
• Aufstand an der Ruhr
4. Berichte
• Vortrag in Würzburg
5. (D)englisch
• Welche Sprache in internationalen Unternehmen?
6. Kommentar
• Wieder mal nett gemeint
7. Termine

[VDS] Infobrief vom 04.02.2024

Normalerweise bekomme ich vom Verein Deutsche Sprache (VDS) jeweils eine E-Mail, wenn ein neuer Infobrief zur Veröffentlichung gekommen ist. Im Falle des Infobriefs vom 04.02. hat das offensichtlich nicht geklappt, sodass ich an dieser Stelle nur auf die Inhalte verweisen kann. Die findet man hier.

Ganz sicher nicht

Ja, ganz sicher ist Karla Weigand keine böse Frau. Auch wenn ihre aktualle Sammlung an Kurz- und Kürzestgeschichten, größtenteils, aber nicht nur aus dem Fundus der Miniaturen der Phantastischen Bibliothek, genau diesen Titel trägt: »Die böse Frau«. Es ist der Titel einer ihrer Kurzgeschichtensammlungen und einer Story, die auch schon in einer anderen Sammlung der p.machinery erschienen ist – Kai Fockes und Sabines Frambach »Staubkornfee trifft Ich-Maschine –, die das Gleiche macht, was diverse andere Sammlungen der p.machinery schon gemacht haben: Kurz- und Kürzestgeschichten aus den Miniaturen der Phantastischen Bibliothek in Wetzlar einem breiteren Publikum zu präsentieren, während die Bibliothek sich dem Markt nach wie vor verweigert. Zu unserer Freude, zu unserem Vergnügen und hoffentlich auch zum Vergnügen der Leser auch dieser Sammlung, dieser »bösen Frau«, die – aufgepeppt mit Grafiken aus dem Hause Rainer Schorm – Lesevergnügen fantastischer Provenienz in ordentlicher Genrebreite präsentiert.
Einmal mehr gilt auch hier: Wer Kurzgeschichten nicht mag, sollte sich Hilfe suchen. Zum Beispiel in Form dieser Sammlung. Und wer sie trotzdem nicht liest, ist selber schuld. Ällebätsch.

Weigand, Karla, DIE BÖSE FRAU

Kleiner Liebling

Peter Kiefer hat nun schon mehrere Bücher in der p.machinery veröffentlicht. Keines davon war ein Blockbuster. Was nicht verwunderlich ist. Der deutsche Buchmarkt ist im Grunde eine Zumutung. Gefühlt hunderttausend Autoren drängeln sich über Print on demand in die Internetportale. Und Kurzgeschichten – selbst in einem Handlungsrahmen geschrieben – sind ja sowieso nichts für den Markt. Und jeder Depp glaubt das.
Wir nicht. Wir mögen Peter Kiefers Geschichten, die immer etwas Besonderes an sich haben. Flair. Lokalkolorit. Wir denken da zum Beispiel an sein »Landläufig«, Geschichten aus der »Welt hinterm Acker«. Das ist schmackhafte … hm … Kleinlektüre. Etwas für zwischendurch. Etwas zum Hängenbleiben.
Ähnlich ist es mit seinem neuesten Werk, mit »Dantes Bar«. Im Gegensatz zu anderen Bargeschichtensammlungen – zum Beispiel von Axel Kruse oder Monika Niehaus – ist die Bar nicht zentrales Handlungselement. Der Handlungsraum ist vielmehr größer, aber in der Mitte sind immer irgendwo die Bar und ihr Wirt Dante. Auch hier beschreibt Kiefer mehr als nur Geschichten einzelner Personen, die kleinen Abenteuer à la Kruse und Niehaus. Bei ihm erwächst aus den Episoden ein eigenes Universum, in das der Leser viel mehr hineindenken kann.
Auch dieses Buch wird wohl kein Blockbuster. Aber vielleicht muss es das auch gar nicht. Vielleicht täte ihm ein Megaerfolg gar nicht gut. Man denke nur daran, jemand käme auf die Idee einer Verfilmung – und würde beim Casting voll daneben greifen. Beispiele gibt es genug. Wenn dieses Schicksal »Dantes Bar« erspart bleibt, hat das vielleicht auch einen Vorteil.
Juwelen gehören um den Hals einer schönen Frau. Oder in einen Safe. Oder auf den Nachttisch sich ihres Geschmacks sicherer Leser.

Kiefer, Peter, DANTES BAR

Vermeintlich Unbekannter

Pete Farn ist natürlich ein Pseudonym. Sein bürgerlicher Name ist so wenig ausgefallen, dass ein Pseudonym eine gute Entscheidung war. Gelesen hat man von dem Guten noch nichts – wohl aber gehört. Wir empfehlen, nach seinem Pseudonym zu googeln – und schon mal den guten, ungeschlagenen Röhrenverstärker warmlaufen zu lassen. Lohnt sich.
Da die p.machinery nun kein Musikverlag ist – wir werden uns hüten, da auch noch mitzumischen –, haben wir uns auf die Veröffentlichung seines Erstlings beschränkt, der noch dazu mit einem leicht irreführenden Titel daherzukommen scheint, liest man die ersten Seiten, die ersten Kapitel, liest man und liest man und … Der Roman hat es in sich, er ist SF ganz ohne Zweifel, aber er klotzt nicht mit Stereotypen, sondern mit Besonderem. Die Geschichte indes ist unterhaltsam, kurzweilig – und schön. Gelungen. Ja, wir sind freilich voreingenommen, aber das interessiert uns bei so einem Buch einfach nicht. Punkt.

Farn, Pete, PLANET DER NAVIGATOREN

DSFP-Sieger am Start

Herbert W. Frankes »Die Kälte des Weltraums« war 1985 der allererste Roman, der den Deutschen Science-Fiction-Preis, der damals noch SFCD-Literaturpreis hieß, als bester Roman gewonnen hat. Im Rahmen der »Science-Fiction-Werkausgabe Herbert W. Franke« ist nun die Neuausgabe erschienen.
Wie bei anderen Titeln aus dem DSFP-Gewinnerprogramm auch, wird auch dieser Roman im sogenannten Weinkartenformat erscheinen — allerdings zu einem späteren Zeitpunkt und aus Gründen des Umfangs in einem Buch zusammen mit dem zweiten Frankeschen Gewinnertitel »Zentrum der Milchstraße« (DSFP 1991). (Und wenn uns nichts Böseres einfällt: im Janusdruck.)

Franke, Herbert W., DIE KÄLTE DES WELTRAUMS

Die REISSWÖLFE 34 und 35 sind erschienen!

Die Ausgabe 34 firmiert schon für den Januar 2024, aber die Verkündigung erfolgt mit leichter Verspätung, weil einfach an allen Ecken und Enden Zeit fehlt. Ein Allerweltsproblem, das leider auch für den REISSWOLF gilt.
Details zur Ausgabe: https://reisswolf-magazin.de/archive/82
Download unter: https://www.reisswolf-magazin.de/edits/RW34komplett.pdf

 

Die Ausgabe 35 ist dann eine echte Februar-Nummer.
Details zur Ausgabe: https://reisswolf-magazin.de/archive/84
Download unter: https://www.reisswolf-magazin.de/edits/RW35komplett.pdf

Die Ausgabe 36 erscheint auch noch im Februar, ist aber noch nicht ganz komplett.

[VDS] Infobrief vom Sonntag, 28. Januar 2024

Zu den Texten: hier entlang.

1. Presseschau
• Angst vor Wörterbüchern
• Dialekt im Dienst
• Geringes Bedürfnis verstanden zu werden
• Detektivprogramm spürt GKI-Verwendung auf
2. Gendersprache
• Widerstand in Nord und Süd
• Gendervielfalt in Wiener Ministerien
3. Kultur
• Sprachliche Kriegsfolgen
• Schüler feiern deutsch-französische Freundschaft
4. Berichte
• Prüfverfahren beim VDS
5. Denglisch
• Can I become a steak?
6. Soziale Medien
• Spaß mit Vorurteilen
• German is cool!
7. Kommentar
• Wo wir stehen, ist die radikale Mitte
8. Termine