QR-Utopien

Utopien – künstlerische Konzepte und Visionen
Jurierte Jahresausstellung des Bremer Verbands Bildender Künstler (BBK Bremen) am »Syker Vorwerk – Zentrum für zeitgenössische Kunst« in Syke
Dauer: 11.09. bis 13.11.2016

»Zukunftsvisionen und Utopien lassen sich für Weisser nur noch vor dem Hintergrund globaler Vernetzung entwickeln. Ihn interessiert die ästhetische Valenz des Codes. Seine Gemälde sind Transformationen des QR-Codes in das ›alte‹ Medium der Malerei.
Auch Weissers gemalte QR-Codes lassen sich scannen und verweisen auf ein ›Dahinter‹ – Texte, Bilder oder Töne. Es sind vernetzte Gemälde, deren digitaler Inhalt in ein Wechselspiel mit ihrem analogen Medium tritt.«
Nils-Arne Kässens (Kurator und künstlerischer Leiter des Vorwerks) in: »Utopien – Künstlerische Konzepte und Visionen«, Katalog zur gleichnamigen Ausstellung am Syker Vorwerk 9/2016

Siehe auch hier.

Band 5 von Die|QR|Edition in Subskription

Bis Ende September erscheint der fünfte Band von Die|QR|Edition unter dem Titel »neugierig:denken!« – Details zum Buch hier – und unser Imprint hat ein bis 15.09.2016 gültiges Subkriptionsangebot zu bieten: Details dazu hier. Michael Weisser hat für dieses Buch zahlreiche Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik interviewt, um Fragen zu künstlerisch-kreativem und non-linearem Denken beantwortet zu bekommen. Mit dabei sind auch unsere Autoren Dirk C. Fleck, Herbert W. Franke und Uwe Post.

Die|QR|Edition Edit 5 in Subskription

Bis Ende September 2016 erscheint der fünfte Band unserer QR|Edition unter dem Titel »neugierig:denken!«. Michael Weisser hat zahlreiche Persönlichkeiten zu künstlerisch-kreativem und non-linearem Denken interviewt. Gekrönt wird der Band von neuen i:Codes und zahlreichen Abbildungen aus seiner »Compressed World«. Details zum Buch finden sich hier.

Das Buch wird in beiden Varianten (Soft- bzw. Hardcover) bis zum 15.09.2016 (24 Uhr) in Subskription angeboten. Das Softcover gibt es dann zum Preis von EUR 22,90 (statt später EUR 27,90), das limitierte Hardcover zum Preis von EUR 32,90 (statt später EUR 39,90), jeweils incl. Versandkosten. Bestellungen können per Post, Fax oder E-Mail (Kontaktdaten siehe Impressum) eingeschickt werden; bei Bestellungen per Post gilt das Datum des Poststempels.

Wir bitten um Angabe der Rechnungs- und ggf. abweichenden Lieferanschrift, der gewünschten Buchform (Soft- oder Hardcover, ggf. auch beides) sowie der gewünschten Menge (es gibt keine Mengenbeschränkungen pro Besteller). Die Preise verstehen sich incl. Versandkosten, die Lieferung erfolgt per Post, begleitet von einer Rechnung; Vorauskasse ist nicht notwendig.

Für den Buchhandel gelten besondere Konditionen, die bitte zu erfragen sind: hier.

HALLER 14 – die Ausschreibung: Schwimmbad 1967

Welche Bilder beschwört dieses Wort herauf – Schwimmbad? Und dann – 1967! Gab es schon Tropical Islands hinter und unter Glas? Riechen wir das Chlor oder den Seetang, der im Meeresfreibecken klebt? Denken wir an den Jahrhundertsommer am Baggersee, der nie wieder kommen wird?
Das Bild von Oma als junge Frau im Badekostüm, halb versteckt am Strand, unterm Arm der Badekavalier.
Nervige Bademeister mit Trillerpfeife.
Der Junge, der damals im Dunkeln das Gitter überkletterte und vom Dreier in das leere Becken sprang.
Bunte Bäder, große Liebe, kleiner Tod.
Gäbe es den Geruch der Sonnenmilch von damals, das Surren der Wespen über geschmolzenem giftig rotem Wassereis, das ferne Kreischen und das zu laute Kofferradio, gäbe es das alles zusammen im Einmachglas, dann wäre das Schwimmbad 1967 dem Vergessen entrissen.
Aber das Einmachglas existiert nicht – versuchen wir es also mit Worten!

Bitte senden Sie bis 30. September 2016 Ihre unveröffentlichte Schwimmbad-Geschichte aus Vergangenheit oder Gegenwart, sowie

  • Ihre Vita mit Adresse
  • Ihr Foto (jpg)

an info@literaturzeitschrift-haller.de.

Umfang: 1–20 Normseiten (oder nach Absprache). Dateiformat: DOC, DOCX. Formatierung: Times New Roman 12, keine Fettschrift, keine Unterstreichung, keine Sperrung, keine Zeilennummerierungen, keine Spalten-, Abschnitts-, Seitenwechsel.
Mit Ihrer Einsendung erklären Sie sich bereit, Ihre Texte bei einer Lesung zu präsentieren bzw. ihre Texte zum Vortragen durch einen Vortragskünstler zur Verfügung zu stellen.

NOVA 24 ist erschienen!

Die 24. Ausgabe des preisgekrönten SF Magazins ist erschienen.

Uwe Post „Asgard-Fluktuationen“
Frank Lauenroth „In Dubio Pro Roboto“
Sven Klöpping „Elektrozombies in Berlin!“
Sami Salamé „Kiss‘n‘Kill“
Christian Endres „Fahrenheit 2451“
Marcus Hammerschmitt „Vor dem Fest“
Marc Spaeni „32 Minuten über Blainsburg“
Tobias Reckermann „Saphirblau“
Norbert Stöbe „Honeypot“
Olaf Kemmler „Ich erinnere mich an meinen Tod“
Fabian Tomaschek „Das letzte Gefecht der Atacama“
Gheorghe Sasarman „Die Quadratur des Kreises“ (Gaststory)
Nachruf für Wolfgang Jeschke.

Das Titelbild stammt von Lothar Bauer.

Bestellen kann man es über den Webshop, bzw. direkt NOVA 24 bestellen.

Premiere: Altes bewahren, Neues schaffen

Das erste Parament der Welt in Form eines i:Codes entsteht im Verlauf des Jahres 2016 in der renommierten Werkstatt des Klosters St. Marienberg in Helmstedt.
Bei Paramenten handelt es sich um textile Sakralkunst, die zur Ausschmückung von Kirchenräumen und innerhalb der Liturgie Verwendung findet. Die Kunst des Paraments wurde bereits seit dem 13. Jahrhundert ausgeübt. Als Kompetenzzentrum hat sich die Paramentenwerkstatt des Klosters St. Marienberg entwickelt, die im Jahr 1862 von Charlotte von Veltheim, der damaligen Domina des Klosters, zusammen mit Gräfin Anna von der Schulenburg eingerichtet wurde.
Gemäß des Leitspruchs »Altes bewahren, Neues schaffen« hat Domina Mechthild von Veltheim den Bremer Medienkünstler Michael Weisser beauftragt, ein neues Zeichen zu entwickelt, das für das digitale Zeitalter steht und Tradition mit Fortschritt verbindet.

Weisser hat ein 100 x 100 Zentimeter großes Werk geschaffen, das als Altarbild wirkt und gleichzeitig einen medialen Hintergrund bietet. Wer den QR-Code im Bild mit dem Smartphone scannt, hört ein a capella gesungenes »Pie Jesu« und erhält Informationen über das Kloster und die Paramentenwerkstatt.
In den kommenden Monaten wird das Bildwerk in handwerklicher Sticktechnik umgesetzt und soll zum Jahresgottesdienst in der Klosterkirche im Oktober 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Ein erstes QR-Jubiläum

»33!Denk!Bänke« in Kiel

Das erste QR-Jubiläum! – Vor genau drei Jahren, nämlich am 03.03.2013 um 13 Uhr, übergab Klaus-Michael Heinze in seiner Funktion als Kanzler der University for Applied Sciences in Kiel die »33!Denk!Bänke« auf seinem Campus der Öffentlichkeit.
Bis heute haben die gestalteten QR-Codes des Bremer Medienkünstlers Michael Weisser Wind und Sonne, Schnee und Regen einwandfrei überstanden. Der hohe Respekt, den dieses Gesamtkunstwerk auf dem Campus genießt, wird auch an der Tatsache deutlich, dass kein einziges Code-Bild beschädigt oder besprüht wurde.


Michael Weisser (links) und Klaus-Michael Heinze (rechts)

Klaus-Michael Heinze: »Durch meine Erfahrungen im Umgang mit Kunstprojekten kann ich schnell einschätzen, ob eine Idee wertvoll und realisierbar ist. Und das war mir bei den ›33!Denk!Bänke!‹ sofort klar.
Heute sind nicht nur alle Bänke mit den ›i:Codes‹ ausgestattet, sondern riesige Code-Bilder an Hausfassaden begleiten unsere Arbeit.
Der finanzielle Aufwand steht hier in einem guten Verhältnis zum Erfolg, der unsere Lebenswelt an der Kieler Förde attraktiv macht und nachhaltig positiv prägt.
Die ›33!Denk!Bänke‹ sind ein erstes Beispiel von der hohen Wirkung gestalteter QR-Codes als eine neue Form von Kunst im öffentlichen Raum.«

Michael Weisser - 33 Denk Bänke - QR Codes 2013 - Campus TV Kiel

Film von Campus-TV über die »33!Denk!Bänke!«

Ein Hinweis: Nicht nur Lyrik

Es scheint sich aus unerfindlichen Gründen der Eindruck durchgesetzt zu haben, dass für die Ausschreibung »QR|codes – Wir. Sind die Zukunft« nur Lyrik – vulgo: Gedichte – gesucht werden. Das ist nicht richtig. Wie auch im Ausschreibungstext gleich anfangs vermerkt, suchen wir natürlich auch Prosa, ergo Kurzgeschichten, gerne auch Novellen. Und noch immer ist ja ein wenig Zeit …

Unsere Die|QR|Edition hat ihre erste Ausschreibung aufgelegt

Unter dem Titel »QR|codes – Wir. Sind die Zukunft.« präsentiert Die|QR|Edition ihre erste Ausschreibung zu einem Literaturwettbewerb zur Zukunft der digitalen Gesellschaft und der Intervention der Spezies »i:Code«. Innovation, Provokation, Vision, Spannung – und die praktische Definition des Begriffs der »Literatur 4.0« sind das Ziel. – Alle wichtigen Details finden sich hier.

(Die einzelnen QR|codes in der obigen Abbildung können mit der gratis verfügbaren App i-nigma problemlos gelesen werden. Probieren Sie es mal aus …).

Die|QR|Editions erste Ausschreibung

Unter dem Titel »QR|codes – Wir. Sind die Zukunft.« präsentiert Die|QR|Edition ihre erste Ausschreibung zu einem Literaturwettbewerb zur Zukunft der digitalen Gesellschaft und der Intervention der Spezies »i:Code«. Innovation, Provokation, Vision, Spannung – und die praktische Definition des Begriffs der »Literatur 4.0« sind das Ziel. – Alle wichtigen Details finden sich hier.

(Die einzelnen QR|codes in der obigen Abbildung können mit der gratis verfügbaren App i-nigma problemlos gelesen werden. Probieren Sie es mal aus …).