Web-Inventar rice.de

Dieser i:Code 12/2017 führt zum Web-Inventar »rice.de« der Medienkunst von Michael Weisser. Diese digitale Übersicht über das Gesamtwerk der Bilder, Klänge und Worte eröffnet Beispiele von Computerkultur für die interessierte Öffentlichkeit sowie für Forschung und Lehre.

»Im intermedialen Schaffen des Künstlers werden Visionen formuliert und für Gegenwart wie Zukunft als Kunstform materialisiert und vernetzt. Die mediale Umsetzung leistet der Künstler im Grenzbereich der analogen und digitalen Informationsverarbeitung und schafft derart einen Beitrag zu einer neuen Form von Kultur, bei der die universelle Maschine ›Computer‹ zum zeitgenössischen Werkzeug wird.
Mit der Website ›rice.de‹ hat der Künstler über sein Werk der Bilder, Klänge und Worte hinaus ein einmaliges, digitales Inventar geschaffen, das die Vorzüge der globalen Verfügbarkeit und Vernetzung nutzt.
Wir halten dieses Vorhaben für förderungswürdig und werden es 2018 durch eine eigene Präsentation in unserem Haus der Öffentlichkeit vorstellen.«
Prof. Dr. Elmshäuser, Leiter des Staatsarchivs Bremen

Die komplette Expertise: hier.

Neues aus der Nachbarschaft

Nach der üblichen langen Zeit ist in diesen Tagen auch Band 4 aus dem Hause »sternwerk« erschienen – die von Marianne Labisch und Sven Klöpping herausgegebene Anthologie »Parasitengeflüster«, in der »fiese SF-Storys« zu den unterschiedlichsten Arten von unangenehmen und weniger unangenehmen Parasiten vereint wurden.

Marianne Labisch & Sven Klöpping (Hrsg.)
PARASITENGEFLÜSTER
Fiese SF-Storys
sternwerk 4
p.machinery, Murnau, Oktober 2017, 274 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 109 9 – EUR 11,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 7438 3700 3 – EUR 5,99 (DE)

Details zum Buch: hier.

QR-Bilder im StA-Bremen

Nachdem das Staatsarchiv Bremen das analoge Wort-Werk von Michael Weisser in seinem Bestand aufgenommen hat, folgt nun eine Auswahl von Bild-Werken mit Bezug zu Bremen. Mehr als drei Jahre lang hat der Künstler rund 1.000 bekannte und unbekannte »Gesichter der Stadt« fotografiert und an zahlreichen Orten gezeigt. Die letzte Präsentation in Kiel galt dem Thema »analoge und digitale Identitäten«. Hier wurden Porträts von Menschen mit Identitäten der digitalen QR-Codes konfrontiert. Bei einigen Arbeiten mischten sich die analogen und digitalen Bilder zu neuen »Wesen«.

Unter der Signatur »StAB 10, B-FS-7 Weisser, Michael« sind solche Hybride nun auch im Bestand der Staatsbibliothek für die Nachwelt erhalten.

QR-Musik-Cover

Seit dem 15. September 2017 ist Software-Music (Mergener/Weisser) durch George-Clanton-Distribution in Richmond (Virginia, USA) über iTunes und alle anderen großen Streaming- und Download-Dienste im Internet zu beziehen.

Producer und Co-Composer Michael Weisser hat eine Auswahl der besten Software-Electronic-Music-Titel getroffen und sein Partner Peter Mergener hat diese in höchster Sound-Qualität digital remastert. Entstanden ist eine Serie von sechs Alben zu den Themen: »Electronic World«, »Erotic World«, »Sacral World«, »Space World«, »Ocean World« und das bislang unveröffentlichte Projekt »Dea Alba«.
Jedes Album enthält mindestens neun Titel und mindestens sechzig Minuten feinste Elektronik.
Die INNOVATION: Die Covers der Alben sind mit exklusiven QR-Codes gestaltet, die zu künstlerischen YouTube-Videos von Michael Weisser linken. Hier verbindet sich die Software-Musik mit inspirierenden Bildwelten in HD-Qualität.

Link zu iTunes | Link zur Software-Musik

HALLER 14 – passend zum Klima

In den meisten Teilen Deutschlands ist es heiß – der HALLER 14, der sich dem Thema »Schwimmbad 1967«, also Geschichten jugendlicher Schwimmbad-Erlebnisse gewidmet hat, erscheint just dieser Tage als Print und als E-Book.
Über den HALLER wurde hier – und im privaten Blog unseres Chefs – schon oft berichtet, so dass wir uns weitere Ausführungen sparen können. Beschafft euch das Schwimmbad-Special und genießt die kühle Frische der Geschichten, während euch die Sonne auf den Pelz brennt.

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Die|QR|Edition im Studienzentrum für Künstlerpublikationen

Seit der aktuellen Ausstellung »Künstlerbücher für Alles« (2017) sind auch die Werke des Medienkünstlers Michael Weisser in der Sammlung des Bremer Studienzentrums.

Das »Studienzentrum für Künstlerpublikationen« in der Weserburg Bremen umfasst mehrere Sammlungen mit insgesamt über 80.000 publizierten Kunstwerken aus der ganzen Welt, die seit den 60er Jahren entstanden sind. Es handelt sich um den größten und bedeutendsten Bestand an Künstlerpublikationen in Europa. Künstlerbücher gehören zu den besonderen Phänomenen der zeitgenössischen Kunst. Seit ihrer Entstehung in den 1950er Jahren haben sie sich weltweit als neue Kunstform etabliert. Künstlerbücher sind autonome Kunstwerke in Form eines Buches.

DEA ALBA: Die Begegnung mit dem Fremden!

Dieser Roman ist der Versuch einer Beschreibung von etwas Fremdem, für das es eigentlich keine Worte gibt. Grundlage für diesen Roman ist ein musikalisches Werk der Formation SOFTWARE, das 1988 auf die neuen Klangfarben der Elektronik setzte und experimentelle Poesie einarbeitete.

Dr. Gottfried Honnefelder, Leiter des Suhrkamp Verlages, schrieb 1988 zur Erstausgabe in der Phantastischen Bibliothek:
»Dea Alba ist das konsequente Ergebnis einer Zusammenarbeit von zwei Autoren, für die Fantastik von heute schon die Wirklichkeit von morgen ist. Franke und Weisser schufen ein neues Medium aus Worten und Klängen, das eine Tür öffnet zu einem neuen Raum mit neuen Türen, in denen Intellekt und Emotion in faszinierender Weise zusammenfinden …«

Als exklusives Sammelobjekt verlegt Die|QR|Edition das Werk »DEA ALBA« als QR-Hybridbuch, das neben der SF-Story über die Begegnung des Menschen mit einer fremden Spezies erstmals auch die Geschichte und Hintergründe der Formation SOFTWARE veröffentlicht. Der Musikjournalist Thomas Hammerl geht den Visionen des Literaten und Künstlers Michael Weisser nach und gibt Einblick in viele Geheimnisse des Projektes, das bis heute für eine »Schönheit der Hightech« steht. Die SOFTWARE-Musik wird zeitgemäß nicht mehr auf Musikkassette angeboten, sondern ist (wie auch weitere Sphärenklänge und YouTube-Filme) über künstlerisch gestaltete QR-Codes hörbar.

Mehr Details zum Buch: hier.