Natürlich nicht wirklich; ganz im Gegenteil. Am 18.07.2022 liest er ab 20.30 Uhr im Rahmen der Weilheimer Lesepause am Kirchplatz zu Weilheim in Oberbayern aus seinem Buch »Odyssee eines Unvernünftigen«.

Natürlich nicht wirklich; ganz im Gegenteil. Am 18.07.2022 liest er ab 20.30 Uhr im Rahmen der Weilheimer Lesepause am Kirchplatz zu Weilheim in Oberbayern aus seinem Buch »Odyssee eines Unvernünftigen«.

So beschreibt Kai Beisswenger die Premierenlesung Willi van Hengels und seines Buches »Dieudedet oder Sowas wie eine Schneeflocke«, die am Donnerstag in der Brotfabrik zu Berlin stattgefunden hat. Laut Kais Informationen waren etwa 25 Hörer anwesend – das klingt nicht viel, ist aber Publikum. Und den Verkaufszahlen zufolge ist die Lesung angekommen.



Ja, die heißt wirklich so. Willi van Hengel präsentiert morgen, 07.07.2022 ab 19.30 Uhr, sein Buch »Dieudedet oder Sowas wie eine Schneeflocke« in der Brotfabrik am Caligariplatz 1 zu 13086 Berlin. Der Eintritt liegt bei 6 EUR (ermäßigt 4 EUR).

van Hengel, Willi, DIEUDEDET oder Sowas wie eine Schneeflocke
Edit 16.07.2022: Eigentlich heißt es ja, das Internet vergesse nichts. Bullshit. Der Veranstaltungslink (oben fett gesetzt) ist heute schon nicht mehr gültig. Herzlichen Dank, ihr Amnesiker.
Die Gewinner sind längst bekannt. Gewonnen hat die p.machinery bzw. ihre Autoren diesmal nicht, aber immerhin haben wir zwei zweite Plätze gemacht. Man kann auch nicht immer nur gewinnen, letztlich gilt auch die Devise: »Dabei sein ist alles!« Und wir waren dabei — und freuen uns vor allem über den zweiten Platz von Hans Jürgen Kugler [»Von Zeit zu Zeit« (AndroSF 115)] beim besten Roman und den von Michael Tinnefeld und Uli Bendick bei der besten Grafik [für ihr Titelbild zu »Diagnose F« (AndroSF 138)]. In der Tabelle aller Preisträger und Platzierten sind unsere fünf Platzierungen der Einfachheit halber farblich hervorgehoben. Und der Herr Verleger hat sich zum Thema auch ausgelassen: hier.
Unser dritter Stuhl ist aufgestellt. »Zwischen den Stühlen« präsentiert ein weiteres außergewöhnliches Buch. Schön aussagekräftig ist der Klappentext:
Willi van Hengel hat einen Entdeckungsroman verfasst, in dem das Ich nur anhand einer neuen Sprache zu sich findet. Nennen wir diese Sprache »neo-romantisch«. Sein Werk ist zeitlos – die Handlung könnte heute, vor zweihundert Jahren oder in zweihundert Jahren spielen. Gleichwohl ist das Thema des Romans hochaktuell, geht es doch um das, was seit Ewigkeiten die Menschen berührt: das Erleben tiefer Gefühle sowie das Leiden an einer unausgesprochenen und von daher gequälten Seele.
Wir betrachten Willi van Hengel als Wortzauberer, als Sprachmagier — und sein Werk gibt ihm recht.

van Hengel, Willi, DIEUDEDET oder Sowas wie eine Schneeflocke
Die noch lieferbaren klassischen NOVA-Science-Fiction-Ausgaben 18, 20, 22 (je EUR 5,90 incl. Versand), 23 und 25 (je EUR 9,90 incl. Versand) sind nun auch in unserem Buchladen verfügbar: hier. Von den genannten Ausgaben sind noch zweistellige Exemplarzahlen verfügbar. Wer alle fünf Ausgaben auf einen Rutsch bestellt, bekommt 20 % Rabatt (bei PayPal-Zahlung auf dem Weg der Rückerstattung).
Die Hintergrundgeschichte ist nicht schön, gehört im Detail aber nicht hierher. Die|QR|Edition ist seit Anfang Januar 2022 Geschichte. Heute morgen wurden sämtliche Weisser-Titel im Programm der p.machinery, die über Booklooker auf dem Markt verfügbar gemacht wurden, ausgelistet. Das bedeutet, dass sie in Kürze als Neuwaren über Anbieter wie Amazon & Co. nicht mehr verfügbar sein werden. Die noch existierenden Restbestände:

sind – solange der Vorrat reicht – beim Verlag oder bei Booklooker zu bekommen: hier.
Wer direkt beim Verlag oder über Booklooker bestellt, bekommt ab sofort – bis 30.06.2022 – 20 % Rabatt auf die unter »Angebot« in obiger Liste genannten Preise. Wer alle Titel bestellt, wird mit 40 % honoriert. (Bei eventuellen PayPal-Zahlungen wird die Differenz zu den Buchladenpreisen auf gleichem Wege zurückerstattet.)
2002 endete eine Ära – »DAEDALOS – Story Reader für Phantastik« wurde eingestellt. Die Ausgabe 12 war die Letzte, die erschien. 2003 verstarb der Schöpfer und langjährige Motor des damals noch als Fanzine erscheinenden Werkes: Hubert Katzmarz. Aber man hätte es ahnen können …
Gemeinsam mit Ellen Norten erschienen zwei Storybände mit Werken von Hubert Katzmarz: »Alptraumhaft« und »Schattenspiel«. Und Ende 2018 gab es eine Art »Best of« mit Kurzgeschichten aus den ersten dreizehn – es gab eine Nullnummer – Bänden: Unter dem Titel »DAEDALOS 1994–2002« fand eine »literarische Reise durch den ›Story Reader für Phantastik‹« statt; das limitierte Hardcover verdampfte förmlich und vom Paperback sind inzwischen nur noch wenige Exemplare vorhanden (es wird sich zeigen, ob wir nachdrucken lassen).
Eigentlich war klar, dass es irgendwann zu einer Neuauflage des Klassikers kommen musste. Nicht nur wegen dem »Best of«, nicht nur wegen der Idee, die alten Bände in einem »Folianten« (Arbeitsbezeichnung) neu aufzulegen, auch grundsätzlich fand sich irgendwann das neue Herausgebergespann zusammen – und nun ist es so weit: Mit »DAEDALOS 13« wird der Klassiker fortgeführt. (Und ja, auch der »Foliant« wird noch erscheinen.)

Michael Siefener, Ellen Norten & Andreas Fieberg (Hrsg.), DAEDALOS 13
Zu den bisher gemeldeten Storys in NOVA 33 sind noch zwei weitere Werke gekommen:
Yvonne Tunnat, die sich selbst als Rezensionsnerdista bezeichnet, ist im Augenblick gefühlt die aktivste Rezensentin und Buchkritikerin, die sich auf dem deutschen SF-Markt tummelt. Sympathisch ist dabei ihre Vorliebe für Kurzgeschichten und Anthologien.
Ganz klammheimlich hat sie sich zuletzt Marianne Labisch und NOVA-Urgestein Michael Iwoleit gegriffen und zu einem Gespräch veranlasst, dass sie mit einer Laufzeit von beinahe einer Stunde als Podcast veröffentlicht hat. Man findet ihn auf zahlreichen Plattformen, vor allem aber auch bei Yvonne selbst: hier.
P.S.: Bei InterNOVA herrscht noch die Ruhe vor dem Sturm. Wenn es dann wieder losgeht, findet man alles Lesbare und Lesenswerte unter internova-sf.de.