Am 10.11. war es dann so weit: Ellen »Jamila« Norten hat aus ihrem Debütroman gelesen und wurde von Tänzern und Musik begleitet. Besonders erfreulich: Es gab fast 60 Zuhörer und Zuschauer!



Rüdiger Schäfer hat in der phantastisch! 92 einen Hintergrundbericht zu seinem mit Michael Buchholz verfassten Roman »Die Wellensittichmorde«, dem ersten Doppelhelix-Roman überhaupt, veröffentlicht. Wer’s lesen mag, klicke hier. Aber der Rest der phantastisch! 92 lohnt sich auch.

Schäfer, Rüdiger & Buchholz, Michael H., DIE WELLENSITTICHMORDE
Wolfram Hirche stellt am 10.11.2023 ab 19.30 Uhr sein neues Buch »Männerherzen« vor und liest auch andere Kurzgeschichten, das Ganze im Münchner Literaturbüro (MLb) in der Milchstr. 4 zu München.

Am 10. November 2023 stellt Wolfram Hirche sein aktuelles Buch »Männerherzen« vor und liest neueste Texte. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr in der Milchstraße 4 in München.
SF-Werkausgabe Herbert W. Franke
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Man denkt ja gerne, dass Frauen erst etwa ab Anfang des 20. Jahrhunderts mehr und mehr Macht gewinnen konnten – aber das ist ein Irrtum. Klar, es gibt große und bekannte Namen, die Kaiser und Könige an der Kandare hatten. Aber es gibt auch Namen, die eher unbekannt sind – und vor allem Rollen spielten, die manch einer nicht für möglich halten wollte. Und will. So mag so mancher überzeugte Katholik möglicherweise bezweifeln, dass Päpste früherer Jahrhunderte sich Mätressen hielten …
Und doch war es so. Und das waren nicht etwa Mädchen und Frauen, die nicht anders konnten, als sich dem Willen des Mächtigen zu beugen, sondern durchaus auch Frauen, die selbst über Macht und Einfluss verfügten.
Eine solche Frau war Mathilde von Tuszien, auch bekannt als Mathilde von Canossa. Und Karla Weigand, gewieft und geübt im Verfassen historischer Romane, beschreibt das Leben dieser Mathilde in aller gebotenen Ausführlichkeit – und vermittelt dabei gleichzeitig Fakten über gleich drei Päpste, deren Geliebte sie war.
Das Buch basiert auf Tatsachen – die sich übrigens leicht recherchieren lassen – und vermittelt dem interessierten Leser Wissen über die Zeit der zweiten Hälfte des elften Jahrhunderts christlicher Zeitrechnung. Damit ist der Roman nicht nur ein belletristisches Werk, sondern durchaus auch als Sachbuch brauchbar.

Weigand, Karla, MATHILDE. Markgräfin von Tuszien, Herrin von Canossa, Geliebte dreier Päpste
Jörg Weigand ist natürlich nicht der Erfinder des Themas Musik in der SF. Aber gerade im Bereich der Science-Fiction und möglicherweise der Fantastik insgesamt sind die Kurzgeschichtenwerke mit diesem Thema eher selten. Umso schöner war die Gelegenheit für uns, diese Sammlung aufzulegen zu dürfen. Jörg Weigand ist selbst durchaus auch vom Fach. Er arbeitet als Komponist – vor Kurzem haben wir mit »Traumtage« 21 Lieder nach Texten von Rainer Maria Rilke aufgelegt – und wurde in der SF-Szene durch seine »Weltraummusik« bekannt, die zusammen mit Gedichten von Herbert W. Franke als CD unter dem Titel »Astropoeticon« erschien, ein Werk, das auch an anderen Orten multimediale Erfolge feiern konnte.
»Von der Entstehung des weltweiten Klassikers ›Stille Nacht‹ über die Sphärenklänge des Saturn bis zur von Kirchenglocken eingeläuteten Interpretation von Beethoven-Kompositionen reicht die Themenbreite dieser Geschichtensammlung«, heißt es im Klappentext. Und manch ein Motiv seiner Geschichten könnte sich mitunter als Keim eines größeren Werkes eignen …

Die Erklärung des Titels im Buch zu finden, ist nicht ganz einfach – und das ist auch gut so. Denn die Geschichte hat es in sich.
Storys zu den Theorien des Multiversums sind nicht selten. Es gibt da einige schöne Beispiele. Ralph Alexander Neumüllers »Stoffuniversum« erweitert das Spektrum solcher mit einer besonderen, diesmal personenbezogenen Geschichte, in der der Protagonist gegen seinen Willen erleben darf, dass unser Universum nicht allein existiert. Nicht die Universen stehen im Mittelpunkt des Romans, sondern der Protagonist, seine Erlebnisse, seine Emotionen. Und es gibt Versuche, den Umgang mit dem Multiversum steuerbar zu machen.
»Das Stoffuniversum« ist Ralph Alexander Neumüllers Debütroman, den wir über einen Agenturkontakt an Land ziehen konnten und der uns ausgesprochen gut gefallen hat.
