Corinna Griesbach, die Herausgeberin und bisherige Verlegerin der Literaturzeitschrift HALLER, hat sich – schon vor einer Weile – entschieden, eine engere Beziehung mit p.machinery einzugehen. Die Folge: HALLER ist ab der Ausgabe 11 – die in Kürze erscheinen wird – eine p.machinery-Publikation. Technisch bleibt vieles beim Alten: Corinna Griesbach macht die Bücher, p.machinery Layout, Druck und nun auch die Vermarktung. Die HALLER-Ausgaben haben ab der Ausgabe 11 – »Lebensräume« betitelt – nicht mehr nur ISSN, sondern auch ISBN.
Das wird QR|edit3|Irrsinn
Neuerscheinung im März 2015 – rechtzeitig zum Welttag des Buches!
Einladung in den IrrSinn!
Nutzung ausdrücklich auf eigene Gefahr!
Der dritte Medien-Hybrid zwischen Buch und Internet!
Analoge Texte sind über digitale QR-Code-Bilder verbunden mit Videos im Internet.
• Dokuschock über die Operation des Elefantenmenschen.
• Sniper – über die geheime Welt der Scharfschützen.
• Japanische Bondage meisterhaft erotisch gebunden.
• Diese Frau nimmt Engel wahr.
• Eine brutale Enthauptung irgendwann im Irgendwo.
• Sensationelles BeatBoxing in Sydney.
• Aus dem Leben einer anonymen Lady-on-Crystal-Meth.
• Billy King – Mein Leben mit Harald Glööckler.
• Self-Brandings und extreme Bodys – die Sucht nach Aufmerksamkeit.
• Kulinarische Spezialitäten im Chinese-Penis-Restaurant …
• … und vieles mehr!
Nichts ist unmöglich, alles Denkbare wird machbar, alles Machbare versucht die Übertretung der Grenzen des maximal Möglichen. Jedes und alles wird gewagt, um zu gewinnen: Klicks, Freunde, Ruhm, Geld. Angeboten werden lächerliche Eitelkeiten, Horrorreisen, grandiose Ideen, Peinlichkeiten, Grandezza, Kreativität, Egotrips, Kuriositäten. Abgründe und Banalitäten mischen sich mit professionellen Dokumentationen und innovativen Höchstleistungen.
Dieses HybridBuch »IrrSinn« bietet 99 i:Codes mit Links zu »spektakulären« YouTubeFilmen.
Service: Der Code auf dem Buchcover führt exklusiv zu weiteren Topvideos!
Dieser virtuellen Ästhetik der Alltagswelt steht ein realer Diskurs über das Verhältnis von Kunst und Leben gegenüber und entzündet eine überraschende Spannung zwischen dem Denkbaren und dem Machbaren auf der Grenze des Möglichen.
Die Teilnehmer eines Seminars über »KunstManagement – Idee, Konzept, Realisierung, Dokumentation und Evaluation«, gehalten von Michael Weisser im Sommersemester 2014 an der Universität Erfurt im Fachbereich Kunst, haben dem Bremer Medienkünstler überraschende und provozierende Fragen über Kunst und Leben gestellt. Die ausführlichen Antworten sind in dieser Publikation erstmals veröffentlicht.
IrrSinn! – Die Einladung zu einer durchaus riskanten Reise
in den unergründlichen Kosmos
zwischen Himmel und Hölle von Youtube
Die|QR|Edition – Edit 3
p.machinery, Murnau, ca. März 2015
99+ i:Codes (s/w), ca. 220 Seiten, 210 x 210 mm
als Softcover und limitierte Hardcover-Auflage
Antonia Sanker: eine Ausstellung
Antonia Sanker, Tochter von Paul Sanker und Illustratorin unseres Buches »Was geschah im Hotel California?« (Action, Thriller, Mystery 3, herausgegeben von Marianne Labisch und Gerd Scherm), hat zu einer Ausstellung in Frankfurt (Main) geladen. Die Vernissage findet am 20.02.2015 (19–21 Uhr) statt; die Ausstellung währt bis 28.03.2015.
Weitere Infos zur Ausstellung: hier.
Weitere Infos zur Künstlerin: hier.
Weitere Infos zum Buch: hier.
Edit 04.06.2017: Der Link zur Ausstellung funktioniert nicht mehr.
QR|Kunst & Politik
Das aktuelle QR-Projekt von Michael Weisser beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit der gestaltete i:Code als Medium in der politischen Diskussion und als Schlüssel zur Erinnerung wirken kann.
In seinem Schreiben an den Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft, Herrn Christian Weber, macht Weisser im Januar 2015 den Vorschlag, einen großformatigen i:Code am Haus der Bürgerschaft anzubringen. Wer den gestalteten Code mit dem Smartphone scannt, wird auf eine Website geleitet, die der Erinnerung im Allgemeinen und dem Franzosen André Migdal im Besonderen gewidmet ist.

André Migdal, geboren am 21. Juni 1924, verstorben am 19. Februar 2007, Häftling mit der Nummer 30.655 im KZ Neuengamme, ist einer der wenigen Zwangsarbeiter, der unter dem Nazi-Regime den Bau des U-Boot-Bunkers in Bremen-Farge überlebt hat. Nach dem Krieg kam er mehrfach aus Paris nach Bremen zurück und mahnte die Erinnerung im steten Bemühen um Versöhnung an.
Michael Weisser: »André hat meine Ausstellung ›entZerrung‹ im Jahr 2005 in der Krypta des Doms zu Bremen mit bewegenden Worten eröffnet. Danach kam er in mein Atelier und hat bei mir sein poetisches Hauptwerk, die ›Cantate für das Leben‹ in Französisch rezitiert. Um diesen ergreifenden Text auch für die Bremer Zuhörer zu erschließen, habe ich die Bremer Schauspielerin Gabriele Möller-Lukasz engagiert, die deutsche Version in versetzter Stereofonie einzusprechen.

Der schwarze, von der Hauswand abzublättern drohende Code und die hinter ihm liegende Website sollen an den Bremer Ehrenbürger André Migdal und an das Schicksal von Millionen verfolgter, gequälter und getöteter Menschen erinnern. Ergänzt wird die Vita durch ausgewählte Reden gegen Ausgrenzung und Verfolgung. Dieses Projekt soll nicht nur die Bewohner und Besucher unserer Hansestadt ansprechen, sondern auch die Diskussion in Schulen über das Verhältnis von Kunst, Politik, Erinnerung und Versöhnung anregen.
Über den Fortgang dieser interessanten Diskussion werde ich in meinem neuen Buch ›Der-QR-Code. Geschichte, Technik, Wirkung, Gefahren. Ästhetik und Visionen‹ schreiben.«
Nicht wundern, Folks
Eigentlich hatten wir ja unsere neue ISBN-Reihe (978 3 95765 xxx x) schon angebrochen, da stellte sich doch durch ein paar kleine Umstellungen, Änderungen, Anpassungen, Weltwunder und Schwarze Löcher heraus, dass in unserer alten Reihe (978 3 942533 xx x) noch ein paar Plätzchen frei waren. Die füllen wir nach und nach auf. Also nicht wundern, ne? Die noch folgenden Bände mit den ISBNs aus der alten Reihe sind keine alten Kamellen, die wir aus irgendwelchen dunklen Ecken herausgekramt haben. Ganz im Gegentum …
Die letzte Geschichte
von Frank Böhmert, die er als Kurzgeschichte bezeichnen würde, hat er für »Ein Abend beim Chinesen« (AndroSF 6) geschrieben: »Wie Bonnie und«. Nun ist eine neue Kurzgeschichte in phantastisch! 57 im Atlantis-Verlag erschienen: siehe hier. Der »Abend beim Chinesen« ist als Buch nur noch in Einzelfällen zu bekommen, aber ein E-Book ist in Vorbereitung.

Veröffentlichungsplan aktualisiert
Es sieht immer nach einem mörderischen Haufen Arbeit aus, einen Veröffentlichungsplan zu aktualisieren, aber am Ende geht es dann doch schneller, als es ausgesehen hat. Die nächsten fünfzehn Bücher in unserem Programm sind jedenfalls wie folgt geplant:
- Anke Höhl-Kaysers »Maries Novemberzauber« in der Reihe »Fantasy«;
- Conni Mainzelmanns »Wie ich die Welt sehe« in der Reihe »ErlebnisWelten«, wie immer in dieser Reihe mit zahlreichen Fotos, fast ein Bildband mit Text;
- Michael Weissers »IrrSinn!« in »Die|QR|Edition«, ein weiteres Hybridbuch mit künstlerisch bearbeiteten QR-Codes, die direkt zu einer »durchaus riskanten Reise in den unergründlichen Kosmos zwischen Himmel und Hölle von YouTube« führen;
- Axel Kruses »Glühsterne« in der Reihe »AndroSF«;
- Peter Kiefers »Kleines Kino« in der Reihe »Außer der Reihe«, ein Roman mit durchaus auch fantastischen Elementen;
- Herbert W. Frankes DSFP-Siegerroman 1985 »Die Kälte des Weltraums« in der AndroSF-DSFP-Romanreihe (die mit dem »durchgeknallten Format« [O-Ton Thomas R. P. Mielke]) in originaler Rechtschreibung;
- ein Haiku-Band, herausgegeben von Corinna Griesbach, in der Reihe »Außer der Reihe«;
- Herbert W. Frankes zweiter DSFP-Siegerroman 1991 »Zentrum der Milchstraße« in der AndroSF-DSFP-Romanreihe, auch dies in originaler Rechtschreibung;
- Herbert W. Frankes »Das Gedankennetz« als Band 2 der SF-Werkausgabe;
- STORY CENTER 2014 »Das Kreuz der Malteser« in der Reihe »AndroSF«;
- Herbert W. Frankes »Der Orchideenkäfig« und »Die Glasfalle« als Bände 3 und 4 in der SF-Werkausgabe;
- die von Evolver|AT übernommene und nun von Thomas Fröhlich und Corinna Griesbach herausgegebene Anthologie »Harte Bandagen« in der Reihe »Horror«, mit einem sensationell geilen Titelbild von Jörg Vogeltanz;
- endlich Band 25 der Reihe »AndroSF«, das George-R.-R.-Martin-Special, leider doch ohne Bibliografie von Martin Stricker;
- und ebenso endlich Band 48 der Reihe »AndroSF«, der schon länger in der Pipeline liegende »Faszination SF«-Almanach von Robert Hector.
Zu den danach folgenden Titeln gehören zwei Bände der Reihe »ErlebnisWelten« (Madagaskar und Algarve), ein Band der Reihe »Außer der Reihe«, STORY CENTER 2015 »Nummern«, eine Geschichtenweber-Anthologie in der Reihe »Horror« und drei Bände in der »SF-Werkausgabe Herbert W. Franke«.
Ein Interview beim Ernstfall
Michael Schmidt hat ein Interview mit dem Herrn Verleger geführt: hier kann man es lesen.
Telepolis‘ Nachschlag zu Franke
Zur Entstehung der Geschichte »Der grüne Komet« legt Telepolis noch einen Beitrag von Herbert W. Franke nach: hier.
Der grüne Komet bei Telepolis
Des Heise-Verlags »Telepolis« hat den ersten Band der »SF-Werkausgabe Herbert W. Franke«, »Der grüne Komet« vorgestellt: hier. Anlass ist nicht zuletzt das Erscheinen des Kometen »Lovejoy« der »als diffus leuchtender grüner Fleck am westlichen Nachthimmel« sichtbar ist (und schon im August 2014 entdeckt wurde): »Natürlich Zufall – oder hat sich da eine Vision erfüllt? Science-Fiction-Autoren wie Herbert W. Franke haben keine Visionen mit der Aussicht auf Erfüllung, aber immerhin genug Phantasie, um Situationen zu beschreiben, die phantastisch, aber prinzipiell möglich sind.«

