Martin Schemm wurde 1964 in Duisburg geboren und lebt heute mit Frau und Tochter in Hamburg. Der Historiker hat sich im Laufe der Zeit von seinem ehemaligen Studiengebiet der mittelalterlichen deutschen Rechtsgeschichte immer mehr der EDV zugewendet und arbeitet heute beim Hamburgischen Datenschutzbeauftragten.
Die Schriftstellerei hat er vor etwa sieben Jahren für sich entdeckt. In seiner Freizeit hat er inzwischen zwei Romane und zahlreiche Storys verfasst, die in den Genres Fantastik, Science Fiction und Horror angesiedelt sind. Neben dem überaus erfolgreichen fantastisch-mythologischen Debütroman „Das Heidenloch“ (inzwischen in der dritten Auflage; AC-Award 2000) wurden viele seiner Geschichten in Sammelwerken, Fanzines und Zeitschriften (so bereits mehrmals im Computermagazin c’t) veröffentlicht.
Weitere Infos zum Autor sind auf dessen Website zu finden.
Sein NOVA-Debüt feierte er mit der Story »Das Schicksal der Titan Surveyor« in Nova 4.
Hermann Ritter, geboren 1965, studierte erst Sozialarbeit (samt Diplom über Fantasy-Rollenspiele), dann Geschichte & Politik (samt Magister über kontrafaktische Geschichte). Danach Arbeit im Spielebereich, seit fünf Jahren als Sozialarbeiter an einer Privatschule.
Man kann gar nicht oft genug darauf hinweisen, dass Horst Pukallus nicht nur ein brillanter Übersetzer ist, der mit der Übertragung bedeutender und schwieriger Werke von Alfred Bester über John Brunner bis Ian Banks neue Maßstäbe in der deutschen SF-Szene gesetzt hat und dafür verdientermaßen wiederholt mit dem Kurd Laßwitz Preis ausgezeichnet wurde. Noch wichtiger ist vielleicht, daß er seit seinen beiden vielgelobten Kurzromanen „Das Rheinknie bei Sonnenaufgang“ (1976) und „Die Wellenlänge der Wirklichkeit“ (1979) einer der besten Autoren der deutschen Science Fiction ist, der einen schmalen, aber gewichtigen Output an bissig-witzigen, sprachlich brillanten Stories vorgelegt hat und auf dem Romansektor vor allem mit interessanten Kollaborationen mit Andreas Brandhorst, Ronald M. Hahn und Michael K. Iwoleit hervorgetreten ist.
Als Autor, Illustrator, Übersetzer, Agent, Redakteur und Herausgeber einiger bahnbrechender Sammlungen in der legendären Anthologie-Reihe des Heyne-Verlages gehört Helmuth W(ilhelm) Mommers, geb. 1943 in Wien, zu den Pionieren der deutschsprachigen Science Fiction. 1966 siedelte er in die Schweiz über und ergriff einen kaufmännischen Beruf. Nach einer Karriere als EDV-Fachmann machte er sich 1977 selbständig und war bis 1999 als Juwelier tätig. Seitdem lebt er auf Mallorca und betreibt mit bewundernswerter Energie sein Comeback in der SF-Szene. Nach seiner Mitherausgeberschaft von NOVA hob er die Anthologie-Reihe VISIONEN aus der Taufe und übernahm 2005 die Story-Redaktion von SPACE VIEW.
Florian F. Marzin wurde 1953 in Frankfurt/Main geboren und studierte Literaturwissenschaft, Politik und Jura. Von 1981-1982 war er Lehrbeauftragter an der Universität Frankfurt/Main, von 1987 bis 1995 Chefredakteur bei der Verlagsunion Pabel-Moewig und von 1992 bis 1995 Programmchef des Wiener Paul Zsolnay Verlags sowie des Hestia Verlags. Er war Mitarbeiter an Standardwerken wie dem Lexikon der Science Fiction Literatur, veröffentlichte zahlreiche Artikel und Rezensionen zur SF und eine Reihe von phantastischen Erzählungen und Hörspielen.
Inspiriert von der phantastischen Literatur Tolkiens, Bradburys, Endes und Whites begann Klaus Vor der Landwehr, der 1969 in der Nähe von Osnabrück geboren wurde, bereits als Jugendlicher mit dem Schreiben und Zeichnen. Auch von phantastischen Rollenspielen ist er bis heute begeistert. Ein Studium der Literatur- und Sprachwissenschaft versetzte seiner Leidenschaft (viele können es nachempfinden) zwar einen vorübergehenden Dämpfer, ab 1988 befaßte er sich aber wieder ernsthaft mit dem Abfassen phantastischer Romane und Kurzgeschichten. Inzwischen hat er einige Erzählungen in Anthologien, in Andromeda und dem Literaturmagazin ZEITschrift veröffentlicht.
Thorsten Küper, Jahrgang 1969, lebt in Herne, ist Diplomphysiker und Lehrer an einer Herner Schule. Er veröffentlichte Stories in c’t, Alien Contact, Solar-X, Solar Tales und Anthologien. Ein Buch mit zwei Erzählungen Sinzigs Arche/Ein normaler Tag im Leben eines Gottes erschien im G. Meyer Taschenbuchverlag. Sinzigs Arche wurde 2002 für den Deutschen Science Fiction Preis nominiert. Außerdem ist Thorsten mit Texten auf diversen Internetseiten vertreten.
Reinhard Kleindl wurde 1980 in Graz geboren, besuchte dort erst die Schule und dann ab 1999 die Universität. Dort studiert er Physik und steckt gerade mitten in seiner Diplomarbeit über Elementarteilchenphysik.