Gabriele Behrend gönnt sich am 21.10., 11 Uhr, in der Kegelbahn des BuCon 2023 auch, aus ihrem Werk »Die vom Glück Verdorbenen« zu lesen. Hat sie auch schon mal bei Youtube gemacht, aber das heißt ja nichts.

Gabriele Behrend gönnt sich am 21.10., 11 Uhr, in der Kegelbahn des BuCon 2023 auch, aus ihrem Werk »Die vom Glück Verdorbenen« zu lesen. Hat sie auch schon mal bei Youtube gemacht, aber das heißt ja nichts.

Eine der besten deutschen Autorinnen fantastischen Textguts liest auf dem BuCon 2023, genauer am Samstag, den 21.10. um 11 Uhr in der sogenannten Kegelbahn. Sie liest aus ihrem letzten in der p.machinery erschienen Titel:

Wenn eine Autorin eine Seereise macht, dann nimmt sie ein Buch mit. Keine Weisheit, nur eine Idee. Eine Idee allerdings, der Karla Weigand gefolgt ist, die mit ihrem Gatten Jörg Weigand eine sechswöchige Seereise unternahm, die von Bremerhaven aus über Island, Grönland, Kanada und die USA zurück nach Bremerhaven führte. Karla Weigand hatte ihre dritte Friesenhexe mit im Gepäck, das eine ähnliche Reise der Heldin »in die neue Welt« schildert.


Am 25.08. durfte Karla aus Ihrem Buch lesen.


Und offensichtlich war die Lesung ein Erfolg, denn das Publikum wünschte sich eine zweite Lesung, die dann am 21.09. stattfand.

Und so viel Erfolg war dann eine ausführliche Sitzung am Schlemmertisch wert:


Schon wieder, kann man sagen. Diesmal am 15. Oktober. Friedhelm Schneidewind und Kai Focke dürften die fleißigsten Vorleser in der p.machinery sein. Die Termine sind so zahlreich, dass sie hier gar nicht alle aufzulisten, geschweige denn nachzuhalten sind. Aber der hier: »Brennende Labyrinthe – Lesung mit Musik«.
Zu den Büchern, aus denen die beiden lesen, gibt es hier Infos. Und kaufen kann man sie dann im Buchladen der p.machinery.
Edit 11.08.2024: Das ursprünglich gezeigte Bild ist verschwunden, und auch die Infos sind nicht mehr zu finden. Das Internet vergisst halt doch …
Zu den Inhalten: hier entlang.
Das Inhaltsverzeichnis:
1. Presseschau
• Kulturpreis Deutsche Sprache für Mai Thi Nguyen-Kim
• Neue indogermanische Sprache entdeckt
• Norwegisch an der Volkshochschule
2. Gendersprache
• Uschi Glas teilt gegen Gendern aus
• Lobin: Gendern nicht abschaffbar
• Knackige Argumente für Verzweifelte
• Auch Dieburg gegen Gendermätzchen
3. Kultur
• Literatur-Nobelpreis geht nach Norwegen
• Grüne fahren SUV und Joggen macht unsterblich
4. Berichte
• Diskussionsrunde um Sprache
5. (D)englisch
• Englisch im Job
6. Soziale Medien
• Zitatfälschung beim Hessischen Rundfunk
7. Kommentar
• Ach Henning, …
8. Termine
Aktuelle Titel
Neuerscheinungen
Aussichten – die nächsten Titel auf dem Schreibtisch
Die p.machinery-Bücher gibt es im Buchhandel um die Ecke (der Buchhändler sollte nicht nur über Libri bestellen), im Internet (und nicht nur bei Amazon) sowie im Buchladen des Verlags unter www.booklooker.de/pmachinery (Kauf auch ohne Registrierung = als Gast möglich).
Wir liefern versandkostenfrei (innerhalb der EU und der Schweiz) und mit Rechnung.
Traurig? Nein. Wahr.

Noch ein Gedicht, noch ein Gedicht …


Hinterm Mond 2023
4. Tag der Science-Fiction-Literatur in Ostfriesland
im Kulturspeicher in Leer
Sonnabend, 7. Oktober 2023, 15 Uhr
mit Thorsten Küper, Aiki Mira, Jol Rosenberg und Gerhard Wiechmann.
Zum vierten Mal wird der Kulturspeicher in Leer/Ostfriesland bei »Hinterm Mond 2023« zum Treffpunkt von Science-Fiction-Fans aus ganz Deutschland. Den 4. Tag der SF-Literatur am Sonnabend, 7. Oktober, gestalten Thorsten Küper (Herne), Aiki Mira (Hamburg) und Jol Rosenberg (Berlin), die aus ihren Werken lesen werden, sowie Gerhard Wiechmann (Oldenburg), der einen Vortrag über Reichsflugscheiben und Nazi-Ufos halten wird.
Veranstalter von »Hinterm Mond« ist der Journalist Norbert Fiks. Er hat seine zahlreichen Kontakte ins deutsche Science-Fiction-Fandom genutzt, um ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. Dieses Mal wird aktuelle SF deutscher Autorinnen und Autoren mit einem historischen Thema in Kontrast gesetzt.
»Hinterm Mond 2023« im Kulturspeicher in Leer beginnt am Sonnabend, 7. Oktober, um 15 Uhr. Karten zum Preis von 15 Euro können online unter blog.fiks.de/hinterm-mond bestellt werden.
Thorsten Küper, Jahrgang 1969 und im Hauptberuf Lehrer in Herne, schreibt seit Anfang des Jahrtausends Kurzgeschichten für Anthologien und Magazine wie Nova, Exodus, c’t und Spektrum der Wissenschaft. Mehr als 20 Mal wurde er für den Kurd-Laßwitz-Preis und den Deutschen Science-Fiction-Preis nominiert. 2019 gewann er die beiden begehrten Preise mit seiner Kurzgeschichte »Confinement«. Thorsten organisiert seit 2010 mit seiner Frau Kirsten Riehl virtuelle Lesungen in Second Life, bei denen bisher rund 250 Schriftsteller, Verleger, Herausgeber, Künstler und Musiker aufgetreten sind. Gemeinsam mit Frederic Brake moderiert er die Fantastiktalkshow »Talkien«, zu sehen unter www.youtube.de/BrennendeBuchstaben.
Aiki Mira lebt in Hamburg und – nach eigenen Angaben – in der Science-Fiction. Gleich drei Storys von Aiki wurden 2022 für den Deutschen Science-Fiction-Preis und für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert. Das hat vorher niemand geschafft. Mit der Story »Utopie27« gewann Aiki beide Preise. Zusammen mit den beiden Künstlern Uli Bendick und Mario Franke gab Aiki die Anthologie »Am Anfang war das Bild« heraus, die 2022 ebenfalls für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert war und den zweiten Platz erreichte. Im zu Ende gehenden Jahr 2022 erschienen zudem zwei SF-Romane von Aiki: »Titans Kinder. Eine Space-Utopie« sowie »Neongrau. Game Over im Neurosubstrat«. Im Web: www.aikimira.webnode.page
Jol Rosenberg landete 1976 auf der Erde und lebt in Berlin. Jol bloggt auf www.jol-rosenberg.de mit dem Schwerpunkt deutsche Science-Fiction und schreibt vorwiegend in diesem Genre. Kurzgeschichten erschienen in Anthologien und Zeitschriften, unter anderem in Queer*Welten, c’t und der Anthologie Future Work. Jols Romandebüt »Das Geflecht. An der Grenze« erschien im Herbst 2022 im Verlag ohneohren, darauf folgt im Herbst 2023 – und hoffentlich rechtzeitig zu »Hinterm Mond 2023« – ein Roman-Zweiteiler, ein Hope-Punk-Werk, beim Verlag Plan9. Jols Markenzeichen: der Hut.
Gerhard Wiechmann, Lehrbeauftragter an der Carl-von-Ossietzky-Universität, ist Experte für Militär-, Marine- und Filmgeschichte mit einem Faible für die Science-Fiction und speziell der SF-Filme der DDR. »Perry Rhodan« war die Einstiegsliteratur, mit Claus Ritters »Kampf um Utopolis« von 1989 begann sein historisches Interesse an SF. 2022 wurde Gerd nicht nur über Konzepte deutscher »asymmetrischer« Kriegführung im 19./20. Jahrhundert habilitiert, sondern es wurde auch sein Buch »Von der deutschen Flugscheibe zum Nazi-UFO« veröffentlicht, das sich mit den »Metamorphosen eines medialen Phantoms« befasst. Möglicherweise wird das Thema ausgebaut unter dem Aspekt einer Geschichte der Military-SF.
»Hinterm Mond 2023 – 4. Tag der Science-Fiction-Literatur in Ostfriesland« wird veranstaltet von Norbert Fiks, Wagnerstraße 25, 26789 Leer.