Einladung zum Kunstpreis der Stadt Nienburg – »ars loci« 2020

Nienburg lobt mit viel Engagement einen Kunstpreis aus. Eine Stiftung und ein Medienhaus vor Ort fördern diesen kulturellen Akt. Elf Künstler wurden juriert und präsentieren ihre Werke im Herzen der Stadt.

Leider musste die Eröffnung aus aktuellem Anlass abgesagt werden. Das ist überaus bedauerlich – es betrifft alle Kulturschaffenden.
In dieser Situation sind die Medien gebeten, über dieses spannende Projekt zu berichten und den beteiligten Künstlern Raum für Bild und Stimme zu geben.
Einer dieser Künstler bin ich, und ich möchte hiermit das Angebot machen, die Stadt Nienburg über die Realität hinaus im virtuellen Raum des Internets zu besuchen.

Mein künstlerisches Werk »NienBurg!« ist der Stadt gewidmet. Es sucht nach dem »Spirit« der Stadt, will diese auf neue Weise erleben und diese Sichtweisen in sogenannten »Kompressionen« zu Bildern verdichten.
»NienBurg!« vernetzt eine neue Form von Heimatforschung mit neuen Medien zu einem innovativen Gesamtwerk.
Ich lade herzlich ein, sich die Zeit zu nehmen, bislang Unbekanntes zu entdecken und bereits Bekanntes neu zu sehen. In meinem Fall: durch die Augen der Kunst mit neuen Medien.

Starten Sie ihre virtuelle Reise hier.

Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie Nienburg als Bewohner und Besucher in der nächsten Zeit auch real als Stadt und in der Stadt die Ausstellung. Zeit ist bis zum Sonntag den 24. Mai 2020.

Post für unsere Autorin

Da schreibt eine 91jährige, belesene Dame an unsere Autorin Anke Jablinski:

[…] nachdem ich dein Buch erhalten habe und angefangen habe zu lesen, möchte ich dir dazu gratulieren. Ich finde, es hat gegenüber den ersten Ausgaben gewonnen. Mir gefallen Cover, das quadratische Format, die zahlreichen Abbildungen […], vor allem aber die Platzierung der Anmerkungen direkt neben der Textstelle, die das den Lesefluss hemmende Nachschlagen erspart. Auch die Aktualisierung ist gelungen und fügt sich harmonisch ein. […] Der Text macht Lust auf die Insel.

Ich hoffe, die Kröte bekommt das Buch in die Hände und schämt sich ihrer oberflächlichen und arroganten Annäherung an den Stoff, über den sie doch schreiben will!

Das geht doch runter. Wie Öl. Ach nee — Se jinżel bħaż-żejt.

Turtschi auf die Ohren

Wir verkünden mit großer Freude, dass in den nächsten Tagen unser zweites Audiobook bei den üblichen Verdächtigen im Internet — also z.B. Audible — zu bekommen sein wird:

Tom Turtschi
GOTTESZONE
Die Reise ins Licht
AndroSF 103
p.machinery, Winnert, Februar 2020
ISBN 978 3 95765 200 3 – EUR 9,99 (DE)

Sprecher: Markus Amrein
Tonstudio: hof3 GmbH
Schnitt: Tom Turtschi
Laufzeit: 8:46:30

Endlich wieder Franke & Franke

Der letzte Band der »SF-Werkausgabe Herbert W. Franke« (Details unter https://www.pmachinery.de/…/androsf-die-werkausgabe-herbert…) erschien im April 2019: »Sirius Transit«.
Die lange Ruhephase ist dem Umzug von Murnau nach Winnert und den nachfolgenden Monaten mit allen möglichen Umbrüchen, Unwägbarkeiten und Unbilden geschuldet. Inzwischen glätten sich die Wogen – das Meer des Lebens lässt sich jetzt von den aufeinanderfolgenden Stürmen und Sturmfluten beschäftigen.
Soll heißen:

Heute beginnen endlich, endlich die Layoutarbeiten an AndroSF 76, dem Band 13 der Werkausgabe, dem Titel »Schule für Übermenschen«. Neben dem eigentlichen Buchtext von Herbert W. Franke sind Beiträge von Ulrich Blode, Bartholomäus Figatowski und Ernst von Khuon enthalten. Abgerundet wird das Ganze von einem Drehbuch zur Icarus-Folge 3: »Schule für Übermenschen«.

Walzer: Das Alien trainiert für’n Tanz

Die Texte stehen fest, fürs Layout sind sie vorbereitet – nur wird die Fertigstellung der nächsten Alientanz-Anthologie »Das Alien tanzt Walzer« — Herausgeberin ist wieder Ellen Norten — noch ein Weilchen dauern. Werbung vorab kann jedoch nicht schaden, und so hat Stephanie Lammers ihre Story »Die Gabe« schon mal gelesen — natürlich mit unserer Genehmigung :) –, und das Video dazu gibt es hier. Oder gleich hier:

Die erste virtuelle Kunstgalerie

Der Kunststadtplan »artist« für die Freie Hansestadt Bremen und das Umland veröffentlicht in der Ausgabe 1/2020 einen Hinweis auf die erste virtuelle Kunstgalerie »Rice.de« des Landes.

Rice.de enthält als »energetisch-amorphe Skulptur im Wachstumsprozess« nach drei Jahren Aufbauarbeit am 1.1.2020 genau 21.699 Objekte bei einem Datenvolumen von 11,75 GB.

Teil dieser Skulptur ist das Langzeitprojekt »bremen:AN:sichten«. Dieses Inventar wurde von der Wissenschaftlichen Gesellschaft der Freien Hansestadt Bremen mit dem Preis für Heimatforschung 2019 ausgezeichnet.

Im Sommer 2030 gibt die Wittheit ein eigenes Buch zum Thema Heimat Bremen heraus!

Der Professor im Interview

Gunnar Sohn, sittsam bekannter Wirtschaftspublizist, Blogger, Moderator, Kolumnist und Dozent mit Sitz in Bonn, hat unseren (Mit-) Herausgeber der SF-Werkausgabe Herbert W. Franke interviewt: Hans Esselborn spricht über sein Buch, aber nicht nur das; auch die Werkausgabe findet Erwähnung. Herr Sohn hat durchaus richtig vermutet, dass das auch uns als Verlag gefällt. Dem Publikum sei der Genuss nicht vorenthalten – und Auswahl ist geboten:

  • Das Interview findet sich hier. Edit 07.05.2022: Der Link ist leider tot.
  • Auch bei Facebook kann man es finden: hier.
  • Und sogar bei Twitter: nämlich hier.

Utopia heute!? oder: Eine neue Form von Kunst

Wer kennt sie nicht die romantische, beschauliche Künstlerkolonie »Worpswede«. Sie entstand im auslaufenden 19. Jahrhundert aus der Sehnsucht von Künstlern nach unverdorbener Natur und dem endlosen Himmel voll Fantasien und der Hoffnung auf ein glückliches Leben. Worpswede wurde zu einer Insel in der Brandung. Utopia lässt grüßen.
Rainer Maria Rilke hat über die namhaften Künstler von Worpswede, die Weite, die Wolken, die Landschaft, die Birken und das Wesen der Kunst geschrieben – und seine Poesie klingt bis heute nach.
Das Künstlerpaar Volker&Marie hat es im anbrechenden 21. Jahrhundert in die Randlage von Worpswede gezogen, um dort inmitten von Wiesen, Feldern und Bäumen zu leben, zu denken und zu arbeiten.
Michael Weisser hat das Ehepaar in deren Atelierhaus besucht und in einem Interview festgehalten, wie die beiden ihr Leben zwischen Freiheiten und Notwendigkeiten gestalten. Anregungen gibt es genug!
Das Interview ist schonungslos, offen, klar, informativ und tiefsinnig. In Worten und Bildern gibt es einen Einblick in ein durch und durch kreatives Ambiente. Hier werden Ideen geboren. Science-Fiction?

Der QR-Code auf dem Cover des PDF-Files führt zum Atelierbesuch und zum Gedankenaustausch. Spannend! Und kostenfrei zum Download ;-)))

Link zum Atelierbesuch:
http://www.rice.de/zz_01/VM/Index.html