Der Neuigkeitenbrief der p.machinery – Ausgabe 19 – 20. Mai 2024

Vorbemerkung

  • Das Problem »Dea Alba« ist gelöst. Das Buch wird allerdings erst noch einmal umgebaut werden müssen und dann vermutlich gemeinsam mit »Hiobs Stern«, dem nächsten Band der SF-Werkausgabe Herbert W. Franke erscheinen. Details zum Buch folgen noch; derzeit steht wieder Umfang noch Preis genau fest.

Druckfrisch

  • Noch ganz frisch (und das Papier ist noch im Druck) ist dann auch der »REISSWOLF« 39, diesmal mit Besprechungen zu Büchern von Udo Schmitt, Robert Hector, Julia A. Jorges, Logan Dee aka Uwe Voehl, KommPlot & Friends, Tom Turtschi, Uschi Constanze David, Wilhelm Lamszus, Herbert W. Franke und Mary Shelley sowie zwei Ausgaben des Van Helsing Magazins. Die Papierversion kostet EUR 4,95 – wie immer – und ist beizeiten im Buchladen zu finden. Den Download findet man unter https://www.reisswolf-magazin.de/edits/RW39komplett.pdf.
  • Auch frisch ist die von Detlef Klewer herausgegebene und illustrierte (!) Anthologie »Chrononomicon«, eine »historische Cthulhu-Anthologie«, mit Storys, die in der irdischen Vergangenheit den Kampf gegen die Alten Götter und ihre Schergen beschreiben. Die reich illustrierten 260 Seiten kosten EUR 18,90, das E-Book EUR 6,49.

Beim Drucker

  • Seit Pfingstsonntag beim Drucker – der weiß natürlich noch nichts davon J – ist NOVA 34, das Magazin für spekulative Literatur. Auf 212 Seiten präsentieren wir Storys von Lisa Jenny Krieg, Norbert Stöbe, Nicole Hobusch, Ulf Fildebrandt, Horst-Dieter Radke, V. A. Kramer, Janika Rehak, J. A. Hagen, Frank Lauenroth, Carsten Schmitt, Moritz Boltz und dem Gastautor Rajiv Moté. Dazu gibt es Sekundäres von Christian J. Meier, Sarah Lutter (im Interview mit Thorsten Küper), Dominik Irtenkauf sowie Nachrufe auf Hans Frey und Christopher Priest. Garniert wird das Ganze mit Illustrationen von Detlef Klewer, Michael Wittmann, Frank G. Gerigk, Mario Franke, Ralf Schoofs, Uli Bendick, Gerd Frey und Chris Schlicht; gekrönt wird das Ganze mit einem Titelbild von Victoria Sack. Der Kostenpunkt liegt bei EUR 17,90 – Vorbestellungen werden gerne angenommen.

Auf dem Schreibtisch

  • »Die dunkle Seite der Erde« von Achim Stößer, eine Storysammlung, die möglicherweise anecken wird;
  • »Rock Planet«, eine Anthologie herausgegeben von Marianne Labisch;
  • die letzten fünf Titel der SF-Werkausgabe Herbert W. Franke;
  • sowie weitere Titel von Klaus Hübner, Regina Schleheck, Thomas T. Tabbert und Karla Weigand;
  • von weiteren Titeln ganz zu schweigen …

Die p.machinery-Bücher gibt es im Buchhandel um die Ecke (der Buchhändler sollte nicht nur über Libri bestellen), im Internet (und nicht nur bei Amazon) sowie im Buchladen des Verlags unter www.booklooker.de/pmachinery (Kauf auch ohne Registrierung = als Gast möglich).

Wir liefern versandkostenfrei (innerhalb der EU und der Schweiz) und mit Rechnung.

Lovecraft unsterblich

Natürlich war H. P. Lovecraft ein ganz normaler Mensch und deshalb nicht unsterblich. Aber sein literarisches Werk, vor allem sein Universum der Alten Götter, ist es wohl. Anders ist nicht zu erklären, dass immer noch neue Werke – hier vor allem Kurzgeschichten – erscheinen, die in diesem Universum angesiedelt sind. In der p.machinery ist das nicht anders. Nach dem »Biomechanomicon« (AndroSF 101) und »Necrosteam« (AndroSF 132) präsentiert Detlef Klewer als Herausgeber zum dritten Mal einschlägige Kurzgeschichte, optisch gewürzt mit seinen Illustrationen. Und das »Chrononomicon« zieht die Thematik mal ganz anders auf, geht es doch um die Frage, zu welchen Zeiten der Menschheitsgeschichte schon die verschiedensten menschlichen Kulturen den Kampf gegen das Böse zu führen hatten.

Klewer, Detlef (Hrsg.), CHRONONOMICON

Preis, wem Preis gebührt

Die litbox2 ist eine Literaturbühne in München, im KiM-Kino Einstein. Das ist in der Einsteinstraße 42 in München. Unter dem Titel »Auf ein Wort – Europa« gab es am 11.05. eine Lesung mit nachfolgender Feststellung eines Publikumsfavoriten. Und so neu unser Autor Hans-Dieter Eberhard zwischen unseren Stühlen ist, so neu ist auch sein 1. Preis, den er gewonnen hat. Freilich nicht für sein Buch »RESTWELT«, das bei uns erschienen ist, aber immerhin. Er hat etwas zu sagen und was er sagt, kommt an. Das galt für seinen Lesungsbeitrag zum Thema Europa und das gilt gleichermaßen für sein Buch »RESTWELT«.

Verschobene Lesung: Tiny Stricker und das Hotel Amir Kabir

Die Lesung war schon eingeplant, wurde dann aus Verfügbarkeitsgründen einer Räumlichkeit verschoben. Nun findet sie statt — am 23. Mai 2024. Details mit allem Drumherum: hier. Uwe Kullnick spricht mit Tiny Stricker nicht nur über das Buch, sondern auch über »die Wege der Hippies«. — »Hotel Amir Kabir« ist übrigens das bislang erfolgreichste Buch der Tiny-Stricker-Werkausgabe.

Stricker, Tiny, HOTEL AMIR KABIR

P.S.: Das für mich Schönste an diesem Buch ist auch das Titelbild. Es ist ein Foto von Mike Wright, einem Australier. Tiny und Mike haben sich im Hotel nicht getroffen, aber sie hätten es tun können, aus beiden Richtungen der Welt kommend. Und vielleicht sind sie aneinander vorbei gelaufen, ohne es zu bemerken. Man weiß ja nie …

Professor Hecken schreibt über Tiny Stricker

In der diesjährigen Frühjahrsausgabe der Zeitschrift »POP. Kultur und Kritik« gibt es einen schönen Artikel von Thomas Hecken, Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Siegen, über die letzten beiden Bücher von Tiny Stricker, also über »London, Pop und frühe Liebe« und »Hotel Amir Kabir oder die Wege der Hippies«.
Der Titel der Besprechung: »Pop-Erzählungen, frühe Liebe und Alterswerk«. Wir zitieren nur folgenden bemerkenswerten Satz daraus: »So bleibt es dem gleichmütigen, unverändert meisterlichen Erzählakt vorbehalten, durch sein unbeirrtes Voranschreiten die Wünsche seines Helden in ein anderes Licht zu rücken.«

Stricker, Tiny, LONDON, POP UND FRÜHE LIEBE

Stricker, Tiny, HOTEL AMIR KABIR

 

Ein Meilenstein

»Fleisch« war nicht nur der Film Rainer Erlers schlechthin, der seinen Ruf als Filmemacher begründete, da gab es noch mehr. Es war auch nicht nur der Roman, der seinen Status als Schriftsteller fundierte; auch da gab es noch sehr viel mehr. Aber »Fleisch« war und ist der Film, war und ist das Buch, das mit Rainer Erler am ehesten in Verbindung gebracht wird. Und uns als kleinem Verlag mit kleinem Programm und Budget ist es eine übergroße Freude, seinen Roman »Fleisch« einmal mehr auflegen zu dürfen – gekrönt von einem Drehbuch zu einem bislang nicht gedrehten und vielleicht niemals erscheinenden Filmremake mit dem Titel »Spare Parts«. Dieses Buch ist uns nicht nur eine Freude. Es ist ein Stück das unseren Stolz als Büchermacher repräsentiert. Irgendwann in der Vergangenheit wäre uns niemals in den Sinn gekommen, einen Erler, ein »Fleisch« veröffentlichen zu dürfen.

Erler, Rainer, FLEISCH

[Nachtrag] Buchmesse Mülheim|Ruhr

Am Wochenende des 13. und 14.April 2024 fand in Mülheim an der Ruhr eine kleine Buchmesse statt, an der Kai Beisswenger und einige p.machinery-Autoren teilgenommen haben. Das Resümee Kai Beisswengers liest sich höchst positiv, die Resonanz auf die p.machinery und deren Imprint »Zwischen den Stühlen« war gut, die Buchverkäufe ordentlich, insgesamt haben wir von Kai erfahren, dass sich die Teilnahme gelohnt hat. — Im Folgenden einige Impressionen:

Kai Beisswenger als Märchenerzähler; in der Hand hält er Fritz Hendrick Melles »Stadt ohne Götter«.
Kai Beisswenger, Thorsten Küper, Norbert Pielsticker. Norbert ist der Titelbildkünstler auf dem Cover von Uschi Constanze Davids »Brand der Liebe«.
Lukas Vering und Dieter Bohn. Lukas‘ Buch zwischen den Stühlen ist »AIR«, und Dieters Romanheld ist der Zef’ihl.
Lukas Vering und Kai Beisswenger. Zwei Große zwischen den Stühlen.
Lukas Vering während seiner Lesung.
Auf einem Foto sieht so was immer ein wenig chaotisch aus: der Messestand der p.machinery und seines Imprints »Zwischen den Stühlen«, Beeindruckend.
Von links nach rechts: Thorsten Küper, Kai Beisswenger, Lukas Vering und Dieter Bohn.

Der Franke Nummer 20

Die SF-Werkausgabe Herbert W. Franke wird bekanntlich bis zum Ende weitergeführt, und der nächste erscheinende Band ist Band 20, »ENDZEIT«. Die Geschichte in allerfernster Erdzukunft ist nicht ganz so düster, wie der Klappentext vermuten lassen möchte, aber sie ist mysteriös und voller Geheimnisse, deren Inhalt erst nach und nach gelüftet wird. Ein Frankesches Meisterwerk, wie man es nicht anders erwarten darf.

Franke, Herbert W., ENDZEIT