Franke Nummer 6

Es ist auch schon wieder die eine oder andere Woche her, dass wir den sechsten Band der »SF-Werkausgabe Herbert W. Franke« veröffentlichen durften. »Planet der Verlorenen« gilt unter Kritikern nicht als frankesches Meisterwerk; nichtsdestoweniger ist es ein Werk des österreichischen ESFS-Grand-Master-Award-Gewinners mit deutschem Wohnsitz. Seinerzeit, vor vielen, vielen Jahren, wurde der Roman unter dem Pseudonym Sergius Both veröffentlicht; wir präsentieren ihn unter dem Namen des wirklichen Schöpfers.

Alle Details zum Buch gibt es hier.

Und das Titelbild ist wie immer in der »SF-Werkausgabe Herbert W. Franke« von Thomas Franke:

QR|Edit 6 kommt 2017

Heute wurde das allererste Rohlayout für den sechsten Band des p.machinery-Imprints Die|QR|Edition festgestellt und an den Bildkünstler Michael Weisser zur Produktion seiner künstlerisch aufgewerteten QR|Codes weitergeleitet. Über den Titel dürfen wir noch nichts verraten — das würde es zu einfach machen. Nur so viel: Michael Weisser ist diesmal nicht allein für den Text verantwortlich. Es gibt einen Roman, der in diesem sechsten sogenannten Hybridbuch (nur echt ohne CamelCase <g>) wiederveröffentlicht wird, und es gibt eine Kurzgeschichte als Erstveröffentlichung eines der beteiligten Autoren. Dazu finden sich zwei Interviews und kurze Texte zum zehnjährigen Bestehen einer deutschen Band.
Das Ganze wird freilich noch dauern. Wir peilen eine Veröffentlichung im Mai 2017 an.

Übernahme

Das Bremer Staatsarchiv übernimmt das künstlerisch-literarische Werk von Michael Weisser in seinen Bestand. Es handelt sich bei den Papierdokumenten um alle Buchveröffentlichungen und gesammelten Presseberichte sowie um die Originaldokumente von Essays, Poesien, Romanskripten, Kunstkonzepten, Exposés, Briefwechseln, Ausstellungsskizzen und Ideenkalendern.

Auch die QR-Hybridbücher von Die|QR|Editiion in Murnau am Staffelsee sind vollständig in diesem Konvolut enthalten und damit für die Nachwelt gesichert.

MassivKreativ-Interview

Die Hamburger Wissensdesignerin, Wissenschaftsjournalistin, Medienproduzentin, Verlegerin, Moderatorin, Speakerin und Expertin der Kultur- und Kreativbranche ANTJE HINZ hat mit Michael Weisser ein langes Interview zur Neuerscheinung des fünften Bandes der QR|Edition »neugierig:denken!« geführt.

Das Interview beleuchtet die Hintergründe des Entstehens dieser aufwendigen Publikation und erfasst Themen wie Kreativität, Kunst, Wirtschaft, Innovation und Werte.

Zum Interview geht es hier.

Zwei neue »alte« E-Books

Die beiden Titel sind schon ein Weilchen auf dem Markt: »Blutmond« und »Schatten des Grauens« sind die beiden ersten Bände unserer Horror-Reihe und enthalten Horrorgeschichten, die sich peu à peu bei Corinna Griesbachs HALLER angesammelt haben, und die fein genug waren, in eigenen Anthologien veröffentlicht zu werden. Nun sind die E-Books nachgereicht worden und inzwischen auch auf allen gängigen deutschsprachigen E-Book-Portalen zu bekommen, bookrix sei Dank.

Die Printbücher gibt es natürlich nach wie vor auch: bei Amazon, im Buchhandel, direkt beim Verlag.

 

Schuld ist ein gutes Stichwort

Ja, die eigentlich vorgesehene Website für den HALLER (siehe hier) ist immer noch nicht fertig. Schuld ist Cheffe. Sein Zeitmangel. Das ganze Gedöns, das er ständig um die Ohren hat, weil er auch nie Nein sagen kann. Zum Glück gibt es die Seite von Corinna Griesbach noch (siehe hier). Der HALLER ist also trotz allem im Netz präsent.
Dennoch gibt es auch bei uns nichts zu verschweigen, was den HALLER angeht. Auch und gerade nicht, dass in diesen Tagen die 13. Ausgabe mit dem Titel »Schuld« erscheint. Die Drucke vom Schaltungsdienst sind noch in Arbeit; bei Amazon (siehe unten; wie üblich »nur« mit Schwarz-weiß-Abbildungen) und als E-Book (siehe auch unten; mit Farbabbildungen, wenn man den richtigen Reader hat) ist er schon zu bekommen. Und wie fast üblich weisen die Geschichten durchaus auch deutlich erkennbare phantastische Elemente auf. Keine SF-Blockbuster, aber eindeutig Storys, die kompatibel für den Fantastik-Fan-Geschmack sind.

Corinna Griesbach (Hrsg.)
SCHULD
HALLER 13
HALLER @ p.machinery, Murnau, Oktober 2016, 84 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 073 3 – EUR 7,90 (DE)
E-Book-ISBN 978 3 7396 7829 0 – EUR 3,99 (DE)

Das ist doch nicht meine Schuld – oder doch? Wir werden schuldig, machen Schulden, gehen an unserer Schuld zugrunde, sühnen, bekommen Schulden erlassen, haben Mitschuld oder sind doch unschuldig – an allem?
Deine Schuld, meine Schuld, meine große Schuld: Das ist das Thema, dem sich acht Autoren gewidmet haben. Surreale, reale, ernste, verzweifelte und manchmal melancholische Geschichten.

Der Inhalt:
Vorwort
Michael Wenzel: Der schlimmste Mensch im Dorf
Maiken Brathe: Dachgedacht
Friedrich Bastian: Stiefel vor der Tür
Anke Küpper: Mit Gepäck
Christian Lange-Hausstein: Kein Loch in der Wand
blume: Hands of Fate
Marlene Schulz: Vom Acker
Kerstin Brichzin: Der Weg
Harald Egerland: »Lange Schatten aus dunklen Zeiten« – Zwei Variationen desselben Themas. Rezension.
Vitae

Illustrationen von Cornelia Arbaoui, blume (Michael Johann Bauer), Manfred A. Kugler, Ruben Brüstle, Sonar Reichert, Tatjana Frey, Wilfriede Weise-Ney.

Printversion: Haller 13 – Schuld
E-Book: Haller 13 – Schuld

Neugierig denken

»Medienkünstler, Musikproduzent und Science-Fiction-Autor Mike Weisser hat Verlegerin und Medienproduzentin Antje Hinz für sein neues Buch – den 5. Teil seiner QR-Code-Edition interviewt. Im Gegenzug hat Antje Hinz ihn zu seiner künstlerischen Tätigkeit befragt, über seine kreativen Interventionen und seine Hybridkunst mit QR-Codes, die er Metazeichen des 21. Jahrhunderts nennt: zum Interview

Quelle: Aussendung des Silberfuchs-Verlages. Das Interview erschien bereits am 19.11.2015.

 

QR-Utopien

Utopien – künstlerische Konzepte und Visionen
Jurierte Jahresausstellung des Bremer Verbands Bildender Künstler (BBK Bremen) am »Syker Vorwerk – Zentrum für zeitgenössische Kunst« in Syke
Dauer: 11.09. bis 13.11.2016

»Zukunftsvisionen und Utopien lassen sich für Weisser nur noch vor dem Hintergrund globaler Vernetzung entwickeln. Ihn interessiert die ästhetische Valenz des Codes. Seine Gemälde sind Transformationen des QR-Codes in das ›alte‹ Medium der Malerei.
Auch Weissers gemalte QR-Codes lassen sich scannen und verweisen auf ein ›Dahinter‹ – Texte, Bilder oder Töne. Es sind vernetzte Gemälde, deren digitaler Inhalt in ein Wechselspiel mit ihrem analogen Medium tritt.«
Nils-Arne Kässens (Kurator und künstlerischer Leiter des Vorwerks) in: »Utopien – Künstlerische Konzepte und Visionen«, Katalog zur gleichnamigen Ausstellung am Syker Vorwerk 9/2016

Siehe auch hier.