QR im Crashtest

Der QR-Sticker aus dem Projekt »Be Inspired! Free Your Visions!« auf dem Alsion-Campus in der dänischen Stadt Sønderborg wurde unter Extrembedingungen getestet. Michael Weisser ist (wie jedes Jahr) für sein Langzeitprojekt »Compressed World« unterwegs. Weltweit!

Diesmal ging seine Reise nach USA und Canada mit speziellem Ziel auf die Halbinsel Nova Scotia (Halifax). 16.000 km per Luft und 6.500 km über Land. Der Koffer mit dem aufgeklebten QR wurde geschunden. Dennoch ist er auch nach der Reise noch zu lesen. Man kann es hier vom Bild aus (am besten mit inigma) probieren. Es klappt.

P.S.: Das künstlerische Forschungsthema in diesem Jahr galt übrigens dem »Hummer« ;-))))))

QR-Aktion Cuxhaven

Was bedeutet Kommunikation in unserer digitalen Welt?

Vermittlungsaktion zur Ausstellung von Michael Weisser im Cuxhavener Kunstverein

Wie es ist, selber zu einem QR-Code zu werden, das haben diese Woche die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Kunst der Realschule Cuxhaven untersucht. Ausgangspunkt der kreativen Aktion war der Besuch der Ausstellung »i:Codes« des in Cuxhaven geborenen Medienkünstlers Michael Weisser, die derzeit im Cuxhavener Kunstverein zu sehen ist.

Weiterlesen …

i:Codes an der Nordsee

Aktuelle Meldungen – Landeskulturverband Schleswig-Holstein e.V.

QR-Codes in Cuxhaven

Michael Weisser – i:Codes / Ich erwarte dich hinter dem Bild, das du von mir hast. Bilder, Screens, Objekte, Streams.
Eröffnung am Montag, den 19. Mai 2014 um 19 Uhr

Die Kieler werden sich noch an die »33!Denk!Bänke!« auf dem Campus der Fachhochschule Kiel erinnern, nun braucht es nur einen kleinen Sprung über die Elbe, um die neuesten Arbeiten von Michael Weisser zu sehen und zu hören.

Weiterlesen …

i:Codes – Bilder, Screens, Objekte, Streams

Installation in den Räumen des Cuxhavener Kunstvereins

Cuxhaven, Mai/Juni 2014

Seit 2007 experimentiert Michael Weisser mit QR-Codes, entwickelt eine neue Form intermedialer Kunst im öffentlichen Raum. Die Möglichkeiten der Vernetzung einzelner Medien zu einem intermedialen, komplexeren Erlebnis sind Quell der Inspiration des Bremer Medienkünstlers. Überall in Marketing und Kommunikation erfahrbar, haben sich die kleinen, in schwarz-weißen Pixeln rauschenden Quadrate durchgesetzt.

Weiterlesen …

Sven Klöppings sternwerk veröffentlicht ersten Printtitel

Sven Klöppings sternwerk, ein Imprint von p.machinery, war und ist nicht nur als Veröffentlichungsschmiede für E-Books gedacht, sondern plant auch, Printtitel zu veröffentlichen. Der erste Printtitel – die Geschichtensammlung »Der Durst der Stadt« von Norbert Stöbe – erscheint in diesen Tagen. Details hier.

KLP: Die Bilanz

Der Kurd Laßwitz Preis wurde vergeben. Wir beglückwünschen die Gewinner Wolfgang Jeschke und Michael Marrak! Vor allem letzteren, da seine Erzählungen ja in Nova erschienen sind. Desweiteren sind Marcus Hammerschmitt („Im Krankenparlament“) auf dem 3. und Norbert Stöbe („Rette mich!“) auf dem 6. Platz „gelandet“. Wir hoffen, sie alle heben bald wieder ab und senden uns ihre neuesten Werke! Alle drei Gewinnerstorys kann man übrigens in Nova 21 finden: https://amrun-markt.de/produkt-stichwort/nova-magazin/

QR-Projekt in Sønderborg 2014

»Be Inspired and Free Your Visions!«

i:Codes – Eine Kunst-Installation auf dem Alsion-Campus/Sønderborg
von Michael Weisser (April–Oktober 2014)

Gibt es eine Verbindung zwischen den unterschiedlichen Bereichen Kunst und Wissenschaft? Und wenn ja, worin liegt sie? Diese grundsätzliche Frage stellt sich der Bremer Medienkünstler Michael Weisser auch in seiner neuesten Ästhetischen Feldforschung, die er als eine Hommage an den »Alsion-Campus« gegenüber der Altstadt von Sønderborg am Alssund in der Nähe der Flensburger Förde versteht.

Alsion ist ein regionales Zentrum für Forschung und Lehre der Süddänischen Universität, das sich mit der Idee eines Forscherparks und einer kulturellen Attraktion verbindet. Den architektonischen Kern des Ensembles bildet ein großer Konzertsaal, der weit über Dänemark hinaus wegen seiner brillanten Akustik bekannt ist.

Der »Alsion-Campus«, wie Weisser den Organismus aus zehn futuristisch anmutenden Baukörpern nennt, ist für ihn »ein visionär ausgerichtetes System aus Neugier, Ausdauer, Kreativität und Interaktion« und so sieht er seine Arbeit als »Artist in Residence« als einen intermedialen Wachstumsprozess zwischen analog und digital, zwischen Kunst und Wissenschaft.

Als Jugendlicher wollte Michael Weisser »Alchemist« werden und der faustischen Frage nachgehen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Er wollte Chemie studieren und hatte bereits ein Praktikum in einem Forschungslabor abgeschlossen. Doch die Routinen der Wirtschaft schreckten ihn ab. Er wollte forschen, entdecken, sich auf die Spur des Neuen begeben. Dieses Leben von Freiheit hatte er dann im Studium der Kunst gefunden: Mit sakraler Malerei sicherte er sich die technischen Grundlagen, wechselte in die experimentelle Malerei, arbeitete dann mit den Techniken der Druckgrafik und fand schließlich zur Fotografie. Nach dem Examen arbeitete Weisser als Künstler, studierte Kunstgeschichte, Soziologie und Kommunikationswissenschaften, schrieb an einer Dissertation, schrieb und veröffentlichte Literatur u. a. in der FAZ und im Suhrkamp Verlag, produzierte dann international elektronische Musik und Worldmusic und kehrte erst im Jahr 2000 konsequent zu seinen Wurzeln, der Kunst, zurück.
Die Technik hatte sich weiterentwickelt, die digitale Welt eröffnete neue Möglichkeiten, die Weisser vorher in seinen Romanen beschrieben hatte, und so konnte er über Computer und Internet erstmals seine Medien Bild, Klang und Wort zu einem neuen Werk vernetzen.

Der QR-Code ist sein spezielles Thema für den »Alsion-Campus«, denn der QR-Code bietet ein eigenständiges Bild, das sich vielfältig gestalten lässt und er bietet zugleich Ereignisse, die hinter dem Bild verborgen liegen, die erst mit dem Smartphone und einer speziellen App offenbart und angeeignet werden können.
Der technische QR-Code wird von Michael Weisser bis an die Grenzen seiner Lesbarkeit gebracht und zu synthetischen Organismen gestaltet, die technische Schaltungen mit biologischen Strukturen zu neuen Lebensformen, den »i:Codes« verbinden. Dieses neue Leben wird in der »Alsion-Galerie« vorgestellt.
Siehe: www.MikeWeisser.de

Prof. Dr. Horst-Günter Rubahn

Abbildungen: Ansicht vom »Alsion-Campus« (Weisser) und
»i:Code« Crisanthemum Beauty (Weisser)

Guido Seifert liest beim BB eBook-Event

Nova-Autor Guido Seifert wird seine Story aus Nova 22 („Die silberne Dose No. 2) beim eBook-Event der „Brennenden Buchstaben“ in SecondLife präsentieren (11. Mai, 20 h, im Kreativdorf). Dort lesen am 10. und 11. Mai auch noch weitere (SF-)Autoren. Es lohnt sich also in jedem Fall mal wieder den verstaubten Avatar aus den Datengründen hervorzukramen und zu teleportieren. Mehr Infos zum Event gibt es auf Thorsten Küpers Blog: https://kueperpunk2012.blogspot.de/2014/05/so-geht-es-am-kommenden-wochenende.html.

Edit 1: Bonus

Eine kleine Überraschung

In diesem kleinen GIF-Film stecken alle QR-Codes aus Michael Weissers »Im Tanz der Neuronen«. Abgespielt in schneller Folge. Zur Überraschung eures Smartphones und eures QR-Code-Readers.
Probiert es aus.
(Und nur in diesem GIF-Filmchen seht ihr die QR-Codes aus dem Buch in Farbe. Im Buch sind sie schwarz-weiß.)

IM TANZ DER NEURONEN als Hardcover in Subskription

Michael Weissers IM TANZ DER NEURONEN (Die|QR|Edition, Edit 1) wird auch als Hardcover in limitierter Auflage erscheinen – sofern die Vorbestellungen ein bestimmtes Level erreichen, selbstverständlich. Druck und Produktion wird der Schaltungsdienst Lange durchführen, das Format wird 216 x 216 mm (Außenkanten) betragen, das Papier wird dem Paperback entsprechen.

Die Subskriptionsphase läuft bis zum 30.04.2014. Der reguläre Preis des Hardcovers wird bei EUR 35,90 (incl. Versand) liegen; der Subskriptionspreis beträgt EUR 32,90 (incl. Versand). Als Bonus gibt es für die ersten 50 Besteller zum Hardcover einen Digitalprint des Cover-QR-Codes, von Michael Weisser signiert (bzw. graviert).