Category Archives: AndroSF

E-Books, gedruckt

Als AndroSF 56 erschien im Januar 2017 »GEGEN UNENDLICH. Phantastische Geschichten«. Das von den Herren Awe, Fieberg und Pack herausgegebene Werk war als eine Art »Best of« der ersten zehn Ausgaben der E-Book-Reihe gedacht.

Anscheinend hat den Herren nicht nur die Diskussion um Rechtschreibung, Optik (des Titelbildes) und anderen Kleinigkeiten gefallen, nein, offensichtlich hat ihnen auch das Ergebnis gefallen. Denn einige Monate später einigten wir uns darauf, GEGEN UNENDLICH regelmäßig als gedruckte Bücher herauszubringen. Einiges wird sich dabei ändern. Das E-Book # 12 hat schon ein von der vorherigen Titelei abweichendes Titelbild, das sich der Optik der Printbücher anglich. Und die Printversionen der E-Books # 11 und # 12 erwiesen sich als ausbaufähig, was den Umfang anging. Woraus resultierend das Team Awe, Fieberg und Pack wohl die E-Books aufblasen wird, damit auch die Printbücher richtig Fleisch auf den Rippen haben.

Wie auch immer: Am Anfang geht alles ein wenig langsam, und so erscheinen die Printversionen der E-Books 11 und 12 erst in diesen Tagen. Aber immerhin. In Zukunft wird es fixer gehen, das kann der Verlag versprechen. Details zur # 11 finden sich hier, zur # 12 hier.

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Franke nun auch elektronisch

Die ersten beiden E-Books der »SF-Werkausgabe Herbert W. Franke« sind im Verlag p.machinery erschienen. Der Verleger schreibt in seinem Blog Ausführlicheres dazu: hier.

Und natürlich gibt es auch diese E-Books bei Amazon (und vielen anderen E-Book-Portalen für deutschsprachige E-Books):

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Aufgabe und Einsamkeit, Erinnerungen und Vergangenheit

Nach Wolf Wellings Geschichtensammlung »Zwischenzonen« (AndroSF 31), die immerhin fast fünf Jahre auf dem Markt ist, ist es uns eine Freude, diesmal einen Roman des Autos zur präsentieren. Der Buchrückseitentext – siehe hier – ist schon aussagekräftig genug. Es geht um die Bewältigung einer Aufgabe unter dem Los der Einsamkeit, es geht auch um die Bewältigung von Erinnerungen im Rückblick auf die Vergangenheit – was möglicherweise keinen Unterschied macht. Wellings Plot weckt als Quasi-Einpersonenstück Erinnerungen an den Film »Oblivion« mit Tom Cruise. Ein Kammerspiel mit einer Hauptperson und einigen Figuren drumherum. Ein Kammerspiel, das lange viele Fragen offen lässt.

Details zum Buch: hier.

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Franke und Einstein

In Herbert W. Frankes Buchveröffentlichungen gab es auch mehrere Kurzgeschichtensammlungen. »Der grüne Komet« dürfte zu der bekanntesten gehören. Aber auch die nächste Sammlung mit dem Titel »Einsteins Erben« fand ihr Publikum, nicht zuletzt wegen der Geschichte »Ein Kyborg namens Joe«. Die Storys in »Einsteins Erben« sind deutlich länger als die Kürzestgeschichten im »grünen Komet« – aber das tut ihnen keinen Abbruch.

Weitere Details zum Buch: hier. Illustriert wurde das Werk auch diesmal von Thomas Franke; sein apodiktisches Titelbild findet sich im Innenteil, wie inzwischen gewohnt, als Ausklappseite, diesmal doppelt gefaltet.

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Und wieder: STORY CENTER

Die Reihe STORY CENTER hat im Hause p.machinery lange pausiert, und so haben sich einige Anthologien angesammelt, die der Veröffentlichung harren. Nach dem vor einem Jahr – im Februar 2017 – erschienenen »Kreuz der Malteser« (AndroSF 59) geht es nun weiter: »Spliff 85555: Ebersberg« basiert, wie unschwer erkennbar, auf Musik der deutschen Band »Spliff«, die in den 80ern einige Hits zu verzeichnen hatte. Das Buch ist auf der Grundlage der Trackliste des Albums aufgebaut. Die neunzehn Autoren haben sich von den Tracks und ihren Texten inspirieren lassen. Gerhard Schneider hat die Werke im Rahmen seiner allerersten Anthologieherausgabe ausgewählt und zusammengestellt. Eingerahmt werden die Geschichten von Illustrationen von Uli Bendick, der auch das Titelbild beigesteuert hat.

Details zum Buch: hier.

Wer sich übrigens über den Buchtitel wundert – keine Panik. Der Versuch, eine schlüssige Erklärung zu finden, muss scheitern. De facto haben Spliff und ihre Musik mit Ebersberg nichts zu schaffen. Aber: So seltsam, wie die LP der Band seinerzeit benannt wurde – es handelte sich um die Katalognummer der Plattenfirma (das hat man später bei der Yes-LP »90126« noch einmal gemacht) –, wollte ich einen seltsamen Zusammenhang im Titel herstellen. Und 85555 ist eine der Postleitzahlen der Stadt Ebersberg in der Nähe von München. Und das ist die einzige Verbindung: die Ziffernfolge 85555.
Um das Ganze dazu ein wenig anzureichern, finden sich im Anhang des Buches (bearbeitete) Wikipedia-Artikel zur Stadt Ebersberg und zur Band Spliff.

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Verleihung der Ehrendoktorwürde an Herbert W. Franke

Vorstellung des Herbert W. Franke Archivs

Mi, 14.02.2018 18:00, Eintritt frei

Die Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) verleiht dem Wissenschaftler, Computerkünstler und Schriftsteller Herbert W. Franke für seine außerordentlichen Verdienste im Brückenschlag von Wissenschaft, Philosophie und Kunst die Ehrendoktorwürde.

Siegfried Zielinski, Rektor der Hochschule, betont Frankes „besondere Verdienste als einer der wichtigsten Pioniere einer wissenschaftlichen, künstlerischen, intellektuellen und poetischen Praxis, die durch Computer und entwickelte Technologien der Kommunikation beeinflusst, inspiriert und sogar generiert sind.“

Mit der Verleihung wird auch das Herbert W. Franke Archiv vorgestellt, das an das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie übergeben wird. Das in vielen Jahrzehnten entstandene, umfangreiche Archiv ist nicht nur ein einmaliger Schatz der Geschichte der Computer- und Medienkunst, sondern auch der Höhlenforschung und der Science Fiction – jener drei Gebiete, in denen Franke als Pionier tätig war und durch seine publizistische Tätigkeit auch zahlreiche internationale Kontakte pflegte. Das Archiv, das Franke dem ZKM in einem ersten Teil als Vorlass bereits übergeben hat, wird nun für die Forschung erschlossen.

Peter Weibel, Künstlerischer Vorstand des ZKM | Karlsruhe, würdigt Franke, dem das ZKM bereits 2010 eine Retrospektive widmete, „als Künstler und Wissenschaftler, als Historiker und Pionier. Franke ist ein Renaissance-Mensch, der in vielen Disziplinen, von der Chemie bis zur elektronischen Kunst, sehr frühe und sehr entscheidende Leistungen erbracht hat. Mit seiner enormen Imaginationskraft hat Franke – von der Science-Fiction-Literatur bis zur Kunst, von der Physik bis zur Speläologie – immer an der Front der Forschung operiert. Seine Signatur lautet: Die Freiheit der Utopie im Zeitalter der technischen Medien.“

 

Biographie

Herbert W. Franke, 1927 in Wien geboren, ist sowohl Naturwissenschaftler als auch Schriftsteller und Gestalter. Als promovierter theoretischer Physiker erfuhr Herbert W. Franke eine Ausbildung, die ihn zwar zu verschiedensten Berufsbildern hätte prädestinieren können, jedoch eher selten zu dem eines Künstlers führt. Mit über zwanzig veröffentlichten Romanen europaweit wurde er jedoch ein bekannter Schriftsteller. Und auch in der Kunstszene erfährt er hohe internationale Anerkennung. Genau diese seltene Mischung ist es, die ihn zu einem »Brückenbauer zwischen Wissenschaft und Kunst« machte.

Als bindendes Glied dieser vielfältigen Tätigkeiten kann man bei Franke die Suche nach Erkenntnis im Zentrum seiner kreativen Schaffenskraft definieren. Der forschende Geist des Physikers näherte sich der Kunst nicht nur mit der Produktion von Werken, sondern gleichzeitig mit Fragen für eine analytische Auseinandersetzung: Wie wirkt Kunst im Betrachter? Welche Rolle kommt ihr in der Gesellschaft zu? Und vor allem: Welche Rolle spielen Technisierung und Digitalisierung in unserer Gesellschaft und wie beeinflussen sie dabei den Kunstprozess?

Die Schaffung von Kunstwerken – ganz gleich ob im Bereich der Bildenden Kunst oder literarischer Natur – hat Franke deshalb immer auch als intellektuelles Experiment gesehen. Er ist auf der Suche nach bisher unbekannten Ausdrucksmöglichkeiten, die es dabei zu erforschen gilt. So ist Franke überzeugt, dass der Künstler seine Werke der Gesellschaft als ästhetisches Wahrnehmungsangebot zur individuellen Interpretation anbietet – und damit immer auch einen Lernprozess im Rezipienten stimuliert. Insofern kommt der Kunst und dem Künstler gerade in der zunehmend komplexer werdenden Gesellschaft des 21. Jahrhunderts für ihn eine bedeutende Rolle zu.

Die Idee der Kunstmaschine faszinierte den zukunftsorientierten Franke schon zu Zeiten, als viele traditionelle Künstler es für unmöglich hielten, mit Apparaten wie den aufkommenden Computern, Bildkunst zu erzeugen. Franke hatte schon als Kind mit Fotoapparaten das Visuelle für sich entdeckt. Als Studierender wurde er von der Schönheit des wissenschaftlichen Bildes weiter motiviert. Schon in den fünfziger Jahren entwickelte er dann mit einem Analogrechner Marke Eigenbau und dann ab Anfang der Sechziger mit Digitalcomputern Methoden algorithmischer Kunstformen. Er verfolgte dabei bereits früh interaktive Konzepte, die den Zuschauer in den Gestaltungsprozess einbezogen.

Auch in seinem literarischen Schaffen stehen Wissenschaft und Technologie mit ihrem Einfluss auf die Gesellschaft im Zentrum. Als einer der bedeutendsten Nachkriegs-Autoren der Literatur über das mögliche Morgen wirkte er maßgeblich an der europäischen Prägung der Science Fiction mit. Für seine literarischen Arbeiten wurde er dafür von der European Science Fiction Society 2016 mit dem »European Grand Master Award« ausgezeichnet.

Organisation / Institution
Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) & ZKM | Karlsruhe

Quelle: https://zkm.de/event/2018/02/verleihung-der-ehrendoktorwuerde-an-herbert-w-franke

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Ein neuer Herausgeber führt sich ein

Die Ausschreibung mit dem Titel »85555« (siehe hier) befindet sich unter dem Titel »Spliff 85555: Ebersberg« in den letzten Produktionsschritten. Wie auch schon die letzte Story-Center-Anthologie wird auch »Spliff 85555: Ebersberg« keine Jahreszahl als Story-Center-Ausgabe tragen. Das Buch, das einen Umfang von 364 Seiten haben wird, wurde von Uli Bendick illustriert; auch das Titelbild stammt von ihm.

Wesentlicher ist jedoch die Tatsache, dass Gerhard Schneider (Wien; er schreibt unter dem Pseudonym Gard Spirlin) als Herausgeber fungiert hat. Er hat die Geschichten lektoriert und weitgehend vorkorrigiert – unser Verleger hatte diesmal wirklich wenig Nacharbeitsbedarf! – sowie in einer adäquaten Reihenfolge – die ja teils durch die Trackliste der Spliff-LP vorgegeben war – zusammengestellt.
Gerhards Arbeit hat uns derart erfreut und überzeugt, dass wir gemeinsam gleich das nächste Projekt ins Auge gefasst haben: Eine weitere Story-Center-Ausgabe wird es sein, dessen Ausschreibung unter dem Titel »Kaltes klares Wasser« gelaufen ist (siehe hier).

Bis »Spliff 85555: Ebersberg« erscheinen wird, wird es noch ein paar Tage dauern – und »Kaltes klares Wasser« befindet sich am Anfang der Produktion, wie man sich denken kann

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Ausschreibung: »BIOMECHANOMICON« – Horror in Space

Biomechanomicon
Eine Science-Fiction-Horror-Anthologie

In den unendlichen Weiten des Universums lauert das Grauen … Mächtige Wesen aus anderen Dimensionen bedrohen die Galaxien und ihre Bewohner … Um dieser Gefahr zu begegnen, werden Mutige zu gewagten Unternehmen ausgeschickt, um den kosmischen Schrecken aufzuspüren und der Bedrohung zu begegnen …
Androiden, Cyborgs, kybernetische Einheiten oder Roboter-Mensch-Hybriden treffen während ihrer Missionen in den Tiefen des Weltalls auf Lovecrafts alte Götter.
Ihre spannenden Geschichten sollen die Seiten der Chronik des interplanetarischen Horrors füllen – des »Biomechanomicons«.

Für die SF-Horror-Kurzgeschichtensammlung »Biomechanomicon« sucht der Herausgeber Detlef Klewer Cross-over-Geschichten aus den Genres »Horror« und »Science-Fiction«.
Wenn ihr Geschichten von Autoren wie Gibson, Dick, Asimov oder Palmer mögt und ihr sie schon immer einmal mit den Welten eines H. P. Lovecraft verschmelzen wolltet, dann verbindet utopische Elemente und Ambiente mit den Horrormotiven kosmischen Schreckens.
Zu jeder ausgewählten Geschichte wird zudem eine individuelle Illustration angefertigt.

Die Geschichten müssen bisher unveröffentlicht sein (Print, E-Book, Internet), die Länge sollte sich zwischen minimal 20.000 und maximal 40.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) bewegen. Jeder Autor darf nur eine Geschichte einsenden.

Die Manuskripte sind bitte bis zum 31.05.2018 an Detlef Klewer (biomechanomicon@kritzelkunst.de) zu senden.

Die Anthologie wird von Detlef Klewer herausgegeben und im Verlag p.machinery zu Murnau am Staffelsee verlegt werden. Sofern oben nicht anders genannt, gelten die Bedingungen für Ausschreibungen unter https://www.pmachinery.de/unsere-projekte/projektbedingungen und die Anforderungen an Manuskripte unter https://www.pmachinery.de/unsere-projekte/manuskripte.

Jegliche Korrespondenz wird bitte mit dem Herausgeber geführt.

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Franke & Weigand: ASTROPOETICON in Wort & Ton

Soeben erschienen:

Herbert W. Franke und Jörg Ernst Weigand
ASTROPOETICON
Science-Fiction-Gedichte & Weltraummusik
DDD Stereo Compact Disc, Digital Audio
ISBN 978-3-89155-401-2 – EUR 11,80

Inhalt der CD:
1. Astropoeticon/Weltraummusik 19:25
2. Weltraummusik (instrumental) 9:25

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Der Altmeister auf dem BuCon 2017

Susanne Päch hat ein Video zu Herbert W. Frankes Auftritt auf dem BuCon 2017 in Dreieich ins Netz gestellt, das wir hier nicht vorenthalten möchten:

Auf dem BuCon selbst wurden, wie wir hörten, die Bücher unserer Werkausgabe nicht gezeigt – nur die »alten Schwarten« :)

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