Abverkauf mit Sonderpreis

Jörg Huggers Buch »Tod oder Metall-Leben«, seit 2014 im Programm, ist nun auf Wunsch der Autoren aus dem Programm genommen. Es sind sowieso mehr als 5 Jahre – die normale Vertragslaufzeit – vergangen.
Es sind nun jedoch noch einige Restexemplare vorhanden, die wir zum Abverkaufspreis von EUR 8,90 (incl. MwSt. und Versand) abgeben. Wer noch ein Exemplar für seine Sammlung haben möchte, sende eine Mail an michael@haitel.de.

Hugger, Jörg, Tod oder Metall-Leben

Immer wieder auf die Ohren

Dafür sind ja Konserven gut – auch, wenn sie in der angeblich so großartigen Mediathek der ARD nicht alle zu finden sind. Aber wie aus in der Regel gut unterrichteten Kreisen verlautet, wird der Bayerische Rundfunk drei Hörspiele von Herbert W. Franke neu ausstrahlen. Den Anfang soll »Papa Joe & Co.« im November 2021 machen. Anfang 2022 werden dann wohl »Keine Spur von Leben …« (1981) und »Signale aus dem Dunkelfeld« (1979) folgen. Die letztgenannten Titel sind noch unbestätigt, aber die einzigen Produktionen des BR neben »Papa Joe & Co.«, von daher naheliegend. Genaue Sendetermine gibt es wohl noch nicht. So weit also aus der Gerüchteküche … Wir halten euch auf dem Laufenden.

Die Quadratur des Herbert W. Franke

In der ersten musealen Ausstellung zur Geschichte der NFT-Kunst wurde des jüngste Projekt vorgestellt: Herbert W. Frankes Einstieg in die Welt der NFT-Kunst, der dank eines gemeinsamen Projektes mit dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe ermöglicht wird.

Details: hier.

[Die Bilder stammen von der Website hyperraum.tv, die sich aufgrund eines anderen Protokolls jedoch nicht direkt einbinden lassen.]

Kein Mangel an Zeit

Die Zeit ist nicht nur ein Thema, das uns alle im realen Alltag ständig beschäftigt – Stichworte: Zeitmangel, Zeitvertreib, Freizeit –, sondern das insbesondere in Form von Zeitreisegeschichten auch die SF und die fantastische Literatur allgemein beschäftigt hat. Wir alle kennen die einschlägigen Klassiker.

Hans Jürgen Kuglers »Von Zeit zu Zeit« ist indes keine Zeitreisegeschichte im klassischen Sinne. Bei ihm geht es vielmehr – wenn man es so bezeichnen möchte – um chronophysikalische Problemstellungen und deren nicht ganz harmlose Auswirkungen. Denn während wir uns in der Realität manchmal wünschen, die Zeit möge doch langsamer vergehen, damit wir in der Stunde einfach mehr schaffen, was wir uns vorgenommen haben, zeigt sich eine tatsächlich langsamer vergehende Zeit als sprichwörtlich knallhartes Problem.

Kugler, Hans Jürgen, VON ZEIT ZU ZEIT

Wirklich die letzte Runde?

In einem Ein-Mann-Verlag wie der p.machinery ist es nicht unüblich, dass ein Manuskript länger liegen bleibt. Das ist traurig, lässt sich aber oft nicht vermeiden.
Auch dieses SF-Buch hat eine längere »Abkühlphase« hinter sich. Aber der Autor, Paul Sanker, war gar nicht wirklich böse darüber. Vielmehr schien er ein wenig verwundert, dass wir das Buch noch veröffentlichen wollen. Denn es sieht so aus, dass der Autor, der seit 2008 nicht nur als Paul Sanker, sondern auch unter Pseudonymen Romane und Storys fantastischer Provenienz veröffentlichte, der Schriftstellerei jedenfalls in der bisherigen Form den Rücken zugekehrt hat.

Wir hoch auch immer die Wahrscheinlichkeit ist, dass Paul Sanker nicht mehr schreiben und nicht mehr veröffentlichen wird, umso mehr freuen wir uns, sein möglicherweise letztes Buch an dieser Stelle zur Erst- und Neuveröffentlichung verkünden zu dürfen:

Sanker, Paul, YOLO. Wir sehen uns im nächsten Level

Diagnose|F im Blick

Robert Corvus hat sich in seinen »Schreibzeichen«, Ausgabe 104, unsere »Diagnose|F« besprochen. Das Video findet sich hier:

Schreibzeichen 104 - Diagnose|F mit Markus Regler

Yvonne Tunnat, die Rezensionsnerdista, wie sie sich nennt, hat das Buch ebenfalls besprochen: hier. Leider erwähnt sie weder ISBN noch den Verlag, aber findige Buchinteressenten haben damit sicherlich kein Problem.
Im Literaturforum hat ein Frank1 das Buch besprochen: hier.
Und ein anderer Frank, der Werneburg nämlich, hat sich im Fantasyguide mit dem Werk beschäftigt: hier.
Ein Buch in aller Munde, könnte man sagen.

Die Behrend im Doppelpack

Es war schon länger Zeit für eine neue Storysammlung von Gabriele Behrend, der inzwischen schon mehr als einmal preisgekrönten und häufig nominierten Autorin von Kurzgeschichten und Romanen. In der »LIEBESMASCHINE« präsentiert sie Kurzgeschichten aus den Jahren 2014 bis 2021, darunter die zwei noch unveröffentlichten Geschichten »Ne ma gagana« und »Fanny nimmt sich Zeit«. Mit gewohnter Eleganz und Leichtigkeit bietet sie dem Leser die Gelegenheit, in ihre Geschichtenwelten einzutauchen und sich dort ganz abhängig von der Handlung wohlzufühlen oder sich auch mal zu gruseln, ein leichtes Unwohlsein zu genießen. Bei Gabriele Behrend geht auch das.

»HUMANOID 2.0« wiederum ist die Neuausgabe der unter dem Titel »HUMANOID« Anfang 2013 erschienenen Sammlung, die als Version 2.0 um fünf weitere Geschichten erweitert wurde.

Behrend, Gabriele, DIE LIEBESMASCHINE

Behrend, Gabriele, HUMANOID 2.0

Wenn schon kein Sommer kommt

Man kann sich seinen Sonnenbrand auch auf andere Weise holen – im Buchladen zum Beispiel, natürlich auch im Internet oder direkt bei uns, beim Verlag (E-Mail reicht).

In der titelgebenden Story Peter Mathys’ geht es allerdings weniger um die mitunter wenig gesunde Hautfärbung, die man sich bei exzessiv und ungeschütztem Strandbesuch holen kann, als um das, was innerhalb einer Sonne an physikalischen Vorgängen vor sich geht – und welche Auswirkungen das hat. Obwohl … eigentlich geht es in der Geschichte um eine ganz andere Frage, aber es gibt schon einen Zusammenhang.

Die Geschichten Peter Mathys’ haben einen Charme, den ich seinem Schweizersein zuschreiben möchte und der sich auch in seinen E-Mails widerspiegelt. Der Kontakt mit dem höflichen und wissbegierigen Autor spielt sich jedenfalls auf einer ebenso angenehmen Ebene ab wie die Lektüre dieser elf Geschichten, bei denen es sich in immerhin sechs Fällen um Erstveröffentlichungen in diesem Buch handelt.

Mathys, Peter, SONNENBRAND