Der GEDANKENverNETZer: Herbert W. Franke (1927–2022)

Der GEDANKENverNETZer um 1960, 33jährig (Archiv JvS)

Unter diesem Titel hat Jürgen vom Scheidt einen sehr schönen und sehr ausführlichen Nachruf auf unseren kürzlich verstorbenen Herbert W. Franke veröffentlicht. Schwer lesenswert.

Herbert W. Franke, 95jährig, im Mai 2022 bei der Eröffnung seiner Ausstellung »Visionär« in Linz (Foto: Francisco Carolinum)

Harbach beurteilt

Thomas Harbach auf Robots & Dragons:
http://www.robots-and-dragons.de/buchecke/26724-staubkornfee-trifft-ich-maschine
Sein Fazit:

Qualitativ überzeugen alle hier zusammengestellten Miniaturen. Die beiden Herausgeber haben dabei eher Wert auf ein breites Spektrum gelegt und die individuelle Qualität einzelner Arbeiten sekundär betrachtet. Wer sich länger mit den inzwischen ja wie erwähnt fast sechzig Bänden dieser Anthologiereihe beschäftigt, wird feststellen, dass in einigen Themenbänden fast alle Miniaturen überdurchschnittlich gut sind, während bei anderen Vorgaben die Autoren ein wenig an den Grenzen ihrer kreativen Schöpfungskraft agierend erscheinen. In diesem Sammelband sind nicht alle Phantastischen Miniaturen vertreten, aber die hier gesammelten Storys geben einen sehr guten Überblick über diese grundlegend empfehlenswerte Reihe und laden zu einem ersten Spaziergang durch ein Aushängeschild der Phantastischen Bibliothek mehr als ein, bevor der Leser unbedingt in die Tiefe gehen sollte. Vom guten Zweck des Projekts ganz zu schweigen.

Frambach, Sabine & Focke, Kai (Hrsg.), STAUBKORNFEE TRIFFT ICH-MASCHINE

 

Harbach bespricht

Thomas Harbach auf Robots & Dragons:
http://www.robots-and-dragons.de/buchecke/26725-turen-tore-portale
Sein Fazit:

Durchgehend ist die Qualität der Miniaturen und Kurzgeschichten mindestens Zufriedenstellend bis sehr gut. Nicht immer können die Texte ihre jeweiligen Pointen oder Handlungsverläufe vor den Lesern verheimlichen. Manchmal ist es auch die extra Würze, wenn der Leser mehr weiß als die Protagonisten. Das Themenspektrum von Märchen über in erster Linie gotischen Grusel zur Fantasy oder Science Fiction ist derartig breit, dass es viele Geschmäcker treffen wird. Alle Geschichten/ Miniaturen sind stilistisch ansprechend geschrieben worden und in mehrfacher Hinsicht ist “Türen, Tore & Portale” nicht nur eine kurzweilig zu lesende Sammlung, sondern ein weiterer Wink mit dem Torpfosten in Richtung der “Phantastischen Miniaturen” aus der Stadt Wetzlar.

Frambach, Sabine & Focke, Kai, TÜREN, TORE & PORTALE

 

Harbach rezensiert

Thomas Harbach auf Robots & Dragons:
http://www.robots-and-dragons.de/buchecke/26862-zwillingsparadoxon
Sein Fazit:

Mit seinen beiden bislang vorliegenden Science Fiction Romanen hat Ron Müller bewiesen, dass er zu den originellen, auch vor allem in „Das Theodizee-Problem“ mit steilen Thesen provozierenden, aber vor allem auch kantigen deutschsprachigen Science Fiction Autoren gehört. „Das Zwillingsparadoxon“ wirkt im direkten Vergleich zu seinem Nachfolger sogar intimer, fokussierter und nicht weniger intellektuell stimulierend.

Die Neuauflage dieses als E Book eher untergegangenen Romans ist überfällig.

Müller, Ron, DAS ZWILLINGSPARADOXON

 

Das hat nicht jeder, kann nicht jeder, macht nicht jeder

Es gibt so viele Kleinverlage in Deutschland, dass es nicht leicht ist, den Überblick zu behalten. Das gilt sogar für den leicht einzugrenzenden Bereich fantastischer Literatur – gemeint: SF, Fantasy, Fantastik, Horror. Aber wir gehen davon aus, dass es nicht viele solcher Kleinverlage gibt, die einen ihrer Titel gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für barrierefreies Lesen (dzblesen.de) im Großdruck präsentieren können:

Siehe auch: hier.

Und nicht nur das – Heribert Kurth, unser Autor des Buches »Unter den Sternen von Tha«, hat sogar erreicht, dass sein Buch – bei uns erschienen als AndroSF 105 – auch in Braille-Kurzschrift erscheinen kann:

Siehe auch: hier.

Wir wollen es nicht übertreiben, aber das soll uns erst mal einer nachmachen …

Ein limitiertes Angebot

Gemeinsam mit Aiki Mira wurde aus dem handsignierten Buch »Titans Kinder« (AndroSF 156) und einer schwarzen Stofftragetasche mit der Titelabbildung als Aufdruck ein auf 5 Exemplare limitiertes Päckchen zusammengestellt, das ab sofort zum Preis von EUR 21,90 incl. Versandkosten ausschließlich im Buchladen der p.machinery bestellbar ist. In diesem Buchladen auf booklooker.de kann man inzwischen übrigens auch als Gast, d. h. ohne Registrierung, bestellen.

Kürzest und bündigst

Monika Niehaus ist eine fleißige Autorin. Und Wiederholungstäterin. Ihre Kürzestgeschichten, die in den »Phantastischen Miniaturen« der Phantastischen Bibliothek Wetzlar erscheinen, spielen nicht nur in Donnas Kaschemme (siehe AndroSF 137), sondern auch im restlichen Universum. Und in den »Austern im Halbschlaf« finden sich nicht nur reine SF-Storys, sondern auch Geschichtchen, die einen leichten Fantasytouch abbekommen haben. Muss man nicht haben, kann man aber – und sollte man in diesem Fall. Denn während die »Geschichten aus Donnas Kaschemme« ihren Reiz aus der feststehenden Umgebung und der wohl eingeführten Mannschaft gewinnen, zeigen die »Austern« die ganze weitere Bandbreite der Autorin Monika Niehaus. Wie gesagt: Sollte man sich gönnen …

Niehaus, Monika, Austern im Halbschlaf