Tiny Stricker liest wieder

Diesmal liest er am 25.01.2023 ab 18 Uhr im Rahmen der »Hörbahn on Stage« des Literatur Radio Hörbahn, der Aufzeichnung einer Radiosendung mit Publikum: »Tiny Stricker liest aus ›London – Pop und frühe Liebe‹ und spricht mit Uwe Kullnick über sein Buch, London und Reisen«. Das Ganze in der Bayerischen Volksstiftung, Georgenstr. 63, München-Schwabing (U2 Josefsplatz). Der Eintritt ist frei, die Zahl der Plätze ist allerdings begrenzt, man muss sich unter literaturradio@online.ms anmelden.

Stricker, Tiny, LONDON, POP UND FRÜHE LIEBE

 

»Tolles Zeitbild«

Der Anwender »Fennek« hat auf Amazon eine Rezension hinterlassen und das Buch als »tolles Zeitbild« bezeichnet

Sein Fazit lautet:
— Für mich war das Lesen einfach nur Genuss und herrliche Rückerinnerung an Zeiten, die ich damals alles andere als „herrlich“ empfand!
Ich kann dieses Buch also aus ganzem Herzen allen empfehlen, die sich auf diese Zeitreise einlassen möchten. Außerdem sei erwähnt, dass diese Erzählung eine im Gesamtwerk von Tiny Stricker zeitlich noch existierende Lücke schließt und quasi überleitet zu seinen Erfolgswerken „Ein Mercedes nach Täbris“ und „Trip Generation“, die man auch nur empfehlen kann. —

Stricker, Tiny, LONDON, POP UND FRÜHE LIEBE

Verrückte Ideen?

Dafür gibt es unsere Reihe »Außer der Reihe«. Und ein zweisprachiges Buch (Deutsch & Englisch) mit Playlists (vulgo: Abspiellisten) aller musikalischen Genres zu machen, kann man definitiv als verrückte Idee einstufen. Obwohl nicht nur Heribert Kurth, Herausgeber und Autor des Buches, der Ansicht war, dass das Buch soo verrückt, aber vielmehr irgendwann unverzichtbar ist, sondern auch eine Reihe seiner Freunde, seiner »Friends«, die die Zusammenstellung begleitet und um eigene Ideen (vulgo: Playlists) erweitert haben.

In einem wirklich wirklich ausführlichen Vorwort schildert Heribert Kurth Geschichte und Zustandekommen der Idee, Motivation und Intention, und mit vielen zusätzlichen Informationen macht er erfolgreich neugierig, auf das, was dann kommt: die Playlists (vulgo: Abspiellisten). Und diese wiederum werden mit einer besonderen optischen Opulenz gekrönt: Jede Playlist wird nicht nur von Informationen zu den genannten Titeln (vulgo: Tracks) begleitet, sondern auch von den Abbildungen der zugehörigen Platten- und CD-Cover.

Wie gesagt: Ein verrücktes Buch. Aber normale Bücher kann jeder.

Kurth, Heribwert & Friends, SOUNDCASE. The Playlist Book

Traumgespann

Marianne Labisch und Gerd Scherm könnte man durchaus als Traumgespann unter den Herausgebern fantastischer Anthologien bezeichnen. Das aktuelle Buch, in dem es um Traumorte – und nicht um Träume! – geht, ist »Jenseits der Traumgrenze« und präsentiert sich als fantastische Sammlung fantastischer Geschichten, in denen fantastische Orte aus unseren Träumen eine Rolle spielen. Und einmal mehr hat Gerd Scherm das ganze Werk kongenial illustriert – diesmal wohl erstmals mit künstlich intelligenter Unterstützung, Experiment einer Art, die inzwischen breitflächig kritisiert wird, in unseren Augen aber durchaus legitim zu unternehmen ist. Das Ergebnis immerhin fasziniert – wem die Bilder nicht gefallen, muss sich eben von den Geschichten einfangen lassen. Was denen leicht gelingen dürfte.

Labisch, Marianne & Scherm, Gerd (Hrsg.), JENSEITS DER TRAUMGRENZE

Zum 70.: Garten und Ewigkeit

Am 03. November dieses Jahres wäre er 70 Jahre alt geworden, hätte er nicht schon im Oktober 2003 den Weg alles Irdischen genommen: Hubert Katzmarz. Mit »Schattenspiel« (AndroSF 23) und »Alptraumhaft« (AndroSF 24) hatten wir schon 2013 Kurzgeschichten aus seiner Feder veröffentlicht. Die aktuelle Zusammenstellung — erweitert (vor allem um seinerzeit unberücksichtigte Fragmente) und von seiner Witwe und Verwalterin seines literarischen Nachlasses Ellen Norten kommentiert — umfasst neben Texten eben auch Fragmente und wird gekrönt von einer umfangreichen Bibliografie, die das Sammlerherz erfreuen wird.

Beim Verlag gibt es eine luxuriöse Ausstattung eines Hardcovers mit Fadenbindung und einem Schutzumschlag. Diese Ausstattung gibt es nur beim Verlag, weil die PoD-Schiene über Bookwire — über die Internetbuchhandlungen wie Amazon, Thalia, Hugendubel etc. bedient werden, aber auch das Barsortiment — dergleichen Ausstattung einfach nicht verfügbar machen kann. Aber auch die PoD-Variante des Buches ist immerhin ein Hardcover, nur eben ohne Fadenbindung und ohne Schutzumschlag. Die hochwertige Ausstattung gibt es direkt bei uns oder in unserem Buchladen.

Der vollständige Inhalt ist unter dem unten stehenden Link aufgelistet.

Norten, Ellen (Hrsg.), IM GARTEN DER EWIGKEIT

Tiny Stricker liest

Tiny Stricker liest aus seinem gerade erschienenen Buch „London, Pop und frühe Liebe“, in dem es um eine deutsch-britische Teenage-Affäre vor dem aufregenden Hintergrund der Swinging Sixties geht. Passend dazu werden Musiktitel aus dieser Zeit gespielt (Moderation und DJ: Wolfram Hirche). Außerdem liest Tiny Stricker aus dem noch nicht abgeschlossenen Manuskript „Hippies in Chittagong“.

Die Lesung findet am 25.11.2022 ab 19.30 Uhr im MLb (Münchner Literaturbüro) in der Milchstraße 4 in München statt. Der Eintritt ist frei. Um zahlloses Erscheinen wird gebeten; Bücher zum Erwerb werden vor Ort vorhanden sein.

Weitere Informationen dazu: hier, hier und hier.

Stricker, Tiny, LONDON, POP UND FRÜHE LIEBE

Weihnachtslesung: Dessert zur Leiche

Am Freitag, den 04.11.2022, 19 Uhr, findet im Pfarrzentrum Unkelbach (Remagen) eine Weihnachtslesung von Anne Labus und Udo Weinbörner statt. Anne Labus wird vor allem aus ihren Irlandromanen lesen und Udo Weinbörner wird Unterhaltsames in Form von Kurzgeschichten frei nach dem Motto »Eine Leiche zum Dessert« (aus dem Band mit Storys »Bei Sonnenaufgang sind wir zurück«, p.machinery Verlag) und Abschnitte aus seinem neuen Roman »Das Feuer, die Schuld und das Schweigen« (Wellhöfer Verlag) vortragen. Dauer 2 Std. Auskunft in der Pfarrbücherei Unkelbach.

Weinbörner, Udo, Bei Sonnenaufgang sind wir zurück

 

Ein Nachfolger

Als im Februar 2018 der Band »99NOTES« erschien, war noch nicht geplant, dass es jemals einen Nachfolgeband geben wird. Aber da Dirk C. Fleck nicht aufhört, sich über die Welt Gedanken zu machen und diese schriftlich niederzulegen, war es gewissermaßen zwangsläufig, dass es irgendwann dazu kommen würde. Der Augenblick ist da – das Buch auch. Damals waren es 99 Texte, diesmal sind es »nur« 66, aber die haben es einmal mehr in sich.

Fleck, Dirk C., THE NOTES 66

Klammheimlich

Manchmal hat man den Eindruck, Tiny Stricker schreibt klammheimlich an der deutschen Geschichte, an einem kleinen Teil freilich, aber immerhin. In den Siebzigerjahren ist er durch die Bücher des Maro Verlags, Augsburg, bekannt geworden, und immer sind seine Bücher autobiografisch angehaucht und immer haben sie Jahrzehnte im Fokus, die bisweilen längst unter dem Schutt der schuldhaften deutschen Geschichte oder den Ereignissen dieser Tage verschüttet scheinen. Sechziger, Siebziger – und die Zeit zwischen dem Ende der Sechziger und dem Anfang der Siebziger ist die Handlungszeit seines neuesten Romanes »London, Pop und neue Liebe«. Und selbst ein Jungspund wie unser Verleger, der als 1959er-Jahrgang die Musik der Handlungszeit des Romanes allenfalls durch den Musikgeschmack seiner Mutter mitbekommen hat, findet Tiny Strickers neues Buch spannend und nicht nur (Musik-) Wissen, sondern auch den Flair der Zeit vermittelnd, der Zeit der beginnenden Siebziger, in der unser Chefchen langsam, aber sicher erwachsen wurde.

Das Buch ist nicht nur ein Schmuckstück für Nostalgiker. Es bildet auf eine Art und Weise, die selten geworden ist. Sehr selten.

Stricker, Tiny, LONDON, POP UND FRÜHE LIEBE