[Ikebana] Eine Ehrung für Ayako Graefe

Ayako Graefe war die erste Autorin der p.machinery – mit ihrem damaligen Ikebana-Buch (siehe auch hier) – und mit ihr wurde das allererste p.machinery-Buch gemacht. Nun hat ihr der japanische Außenminister eine Verdienstauszeichnung in Anerkennung ihres Beitrags zu den freundschaftlichen Beziehungen zwischen Japan und Deutschland verliehen. Weitere Details: hier.

Der Neuigkeitenbrief der p.machinery – Ausgabe 40 – 07. September 2025

Vorbemerkung

  • Das Sommerloch geht zu Ende. Im August gab es wirklich keine Neuigkeiten. Ich habe euch nicht vergessen J.

Neuerscheinungen

  • Rainer Erler wäre am 26. August 92 Jahre alt geworden. Das hat nicht geklappt. Aber es erscheinen noch einige seiner Bücher in der p.machinery. Nach dem »Blauen Palais« und »Fleisch« erscheinen dieser Tage »Die Kaltenbach-Papiere«, 316 Seiten, überarbeitet und auf neue Rechtschreibung eingestellt, mit einem Cover auf Basis der neuen DVD-Ausgaben von filmjuwelen.de. Das Buch kostet EUR 23,90. Der Druck läuft noch, Vorbestellungen per E-Mail sind gerne gesehen.
  • Kai Focke präsentiert mit »HINTERM HAUS« dreiunddreißig fantastische Kurzgeschichten zum Themenkreis dessen, was so hinterm Haus passiert. Auf 160 Seiten für EUR 19,90 finden sich hochinteressante SF- und Fantastikvarianten, oft auch mit einem mehr oder weniger heftigen Augenzwinkern. Illustriert ist das Buch von Jessica Marquardt, ganz tolle Grafiken (und ganz ohne KI entstanden). Das Buch ist erschienen und lieferbar.

In der Pipeline

  • Die über die Jahre in der p.machinery und im SFCD (Stichwort: ANDROMEDA NACHRICHTEN) erschienenen SF- und Fantastik-Kurzgeschichten von Paul Sanker – der seinerzeit auch als Abel Inkun und Bernie Wanker veröffentlichte – erscheinen nun demnächst in seiner Sammlung »Der Fluchtalgorithmus und andere SF-Storys«. Das Werk hat 264 Seiten Umfang, ein Preis steht noch nicht fest; Vormerkungen notiere ich natürlich schon.
  • In Vorbereitung ist auch Dirk C. Flecks »OHGOTTOHGOTT: Markierungen«, sein Vermächtnis, wie er es bezeichnet. Das Buch erscheint als luxuriöse Hardcover-Ausgabe, die es nur bei Dirk gibt (mit Schutzumschlag, Kapitalband, Lesebändchen – vom Allerfeinsten des Schaltungsdienstes); darüber hinaus wird es als 0815-Hardcover, Softcover und E-Book im Internet (Amazon & Co.) zu bekommen sein: Hardcover EUR 35,90, Softcover EUR 17,90, E-Book EUR 5,99. Die Internetversionen erscheinen erst, wenn Dirk seine Freigabe erteilt. Dauert also noch ein wenig.
  • Und im Layout steckt Monika Niehaus’ Neuausgabe ihrer »Mission der Päpstin Johanna«, die nach 1991 und 2001 in einer dritten Ausgabe vorgelegt wird, diesmal fehlerkorrigiert und auf aktuelle Rechtschreibung angepasst. Umfang und Preis stehen noch nicht fest.

Und sonst so?

  • Susanne Päch, Herbert W. Frankes Witwe, hat ja mit »art meets science« die E-Book-Werkausgabe übernommen.
    Hier steht noch die Vollendung des »Kristallplanet« aus. Und ein ganz neues E-Book wird unter dem Titel »Nanox« voraussichtlich noch im September erscheinen.
    Hier bin ich allerdings nur handwerklich involviert; der Vertrieb läuft über Bookwire und die bekannten E-Book-Portale im Internet.

Marketingsachen: Verkaufen, verkaufen, verkaufen!

  • Aus ganz alten Zeiten habe ich noch größere Bestände von NOVA (damals noch Science Fiction Magazin benannt), und zwar den Ausgaben 20, 22 und 23. Die nehmen Platz weg und ich möchte sie zum Sonderpreis von EUR 6,00 (incl. Versandkosten in Höhe von EUR 2,70 für eine Warensendung) anbieten. Lieferbar so lange der Vorrage reicht; und es sind genügend Exemplare vorhanden.
  • Aus Platzgründen löse ich auch meine Belegexemplare Sammlung auf, wodurch auch ein einzelnes Paket der NOVA-Ausgaben 14, 16, 17, 19 bis 25, also 10 Ausgaben, vorhanden ist, das ich hiermit für EUR 12,00 (incl. Versandkosten) anbiete. Wer zuerst kommt, bekommt den Zuschlag. (Schon vergriffen.)
  • Lieferbar sind auch nach wie vor die NOVA-Ausgaben ab Ausgabe 26 – von der 32 allerdings nur noch 1 Exemplar! Wer Interesse an so einem Paket hat, möge sich melden; ich mache dann ein Paketangebot (das allerdings aufgrund der Preise für die neueren Ausgaben nicht ganz so günstig ausfallen wird).
  • In den nächsten Wochen und Monaten wird es noch mehr solcher Angebote geben, da ich Platz brauche. Meine Regale platzen aus allen Nähten – und vor allem werde ich dabei meine Belegexemplaresammlung auflösen (in die Bücher schaue ich sowieso nie rein). Die Angebote vor allem älterer Titel aus der Anfangszeit der p.machinery erscheinen dann auch bei booklooker.de/pmachinery.

Die p.machinery-Bücher gibt es im Buchhandel um die Ecke (der Buchhändler sollte nicht nur über Libri bestellen), im Internet (und nicht nur bei Amazon) sowie im Buchladen des Verlags unter www.booklooker.de/pmachinery (Kauf auch ohne Registrierung = als Gast möglich).

Wir liefern versandkostenfrei (innerhalb der EU und der Schweiz) und mit Rechnung.

[VDS] Infobrief vom Freitag, 5. September 2025

Die vollständigen Texte finden sich diesmal: hier.

1. Presseschau
• Neue Hymne?
• Unis in Leichter Sprache
• Neues Fach „Deutsch“
2. Gendersprache
• Iris Berben gegen Gendersprache
3. Kultur
• Worte wie Bausteine
• Ein Herz für Dialekte
• Französisch erst ab der Oberstufe?
4. Berichte
• Frühstück mit Antenne Unna
• Codewort „Das weltweite Netz der deutschen Sprache“
• Online-Seminar: Wissenschaftssprache Deutsch?
• Online-Seminar: Deutliche Worte – Die Kultur des Dialogs
• Jiddisch-Vortrag auf dem Sprachhof
• „Arrival“ – Hollywood-Kino auf dem Sprachhof
5. Denglisch
• Continental ist Sprachpanscher 2025
6. Soziale Medien
• Grönemeyer mit Mitglieder*innen
7. Termine

[BuCon 2025, 18.10.] p.machinery breit aufgestellt

Unser Verleger hat in seinem privaten Blog beckinsale.de geschrieben:

Als ich noch in Bayern lebte, bin ich immer gerne auf den BuCon in Dreieich gefahren. Aber von Nordfriesland aus sind das fast 700 Kilometer und über sieben Stunden Autofahrt (den Elbtunnel-Stau noch nicht berücksichtigt). Das geht nicht mehr.
Aber dank meines Kompagnons – ja, so kann ich ihn mit Fug und Recht bezeichnen – Kai Beisswenger ist p.machinery am 18. Oktober 2025 großflächig vertreten, auch in den Lesungen: Gernot Schatzdorfer und Ralph Alexander Neumüller aus Österreich wollen da sein, Adrian Urban aus Berlin, Gabriele Behrend aus Düsseldorf, Marianne Labisch aus dem Schwäbischen. Und Kai natürlich auch.
Kai hat angekündigt, eine Nachlese zu erstellen – die wird sich dann auch hier finden, ganz klar. (Und ich wünsche all meinen Leuten auf dem Con nicht nur großen Erfolg, sondern auch sakrisch viel Spaß!)

[HWFranke] Visionäre Welten

Kunst unter der Kuppel – Event zu Ehren von Herbert W. Franke

Am 20. und 21. September 2025 wird die Stiftung Herbert W. Franke in einem Wochenend-Festival den Visionär mit Kunst in der Kuppel eines Planetariums feiern. In Kooperation mit dem neu gegründeten Planetarium in Karlsruhe sowie dem ZKM Karlsruhe gibt es ein Programm mit visualisierten Science Fiction Stories, Multimediakunst und Kurzvorträgen. Das Event wird von HYPERRAUM.TV begleitet.

Mehr Infos: hier.

[VDS] Infobrief vom Sonntag, 31. August 2025

Die Texte wie immer: hier.

1. Presseschau
• Dänemarks Bücher werden günstiger
• Wie Baby-KIs Sprache entwickeln
• Wie es um das österreichische Hochdeutsch steht
• Gedankenlesen bald möglich
• Eingeschränkte Neandertaler
2. Gendersprache
• Genderzwang beim Bundesamt
• Freiheit des Sprechens
3. Sprachspiele: Unser Deutsch
• basst scho
4. Kultur
• Vielversprechender Fremdsprachenwettbewerb
5. Berichte
• Junger VDS in Löwen
• Endspurt!
6. Denglisch
• Auf dem Weg zur Einsprachigkeit
7. Soziale Medien
• Gen Z und die Behördensprache
8. Termine

Teilzeitphantast buddelt hinterm Haus

»Hinterm Haus« ist nicht hinterm Mond. Verborgen bleibt jedoch, was in unserer Abwesenheit zwischen Gemüsebeeten und Gewächshäusern geschieht – ganz zu schweigen von nächtlichen Begebenheiten in Lauben oder Remisen. Selbst Garagen und Anbauten, die sich scheinbar unschuldig ans Haupthaus schmiegen, können dunkle Geheimnisse hüten. Wer hat in ihnen Freud oder Leid erfahren? Welchen seltsamen Wesen dienen sie als Unterschlupf? Auch unsere Nachbarn nutzen Holzschuppen als Werkstätten, Lager- oder Hobbyräume für … ja, für was eigentlich?

»Hinterm Haus« begegnen wir nicht nur Amateurfotografen, Forschern, Dämonenbeschwörern und Köchen. Ebenso tummeln sich hier Wichtel, Geister und Dryaden; sogar Aliens, Roboter sowie – neben klitzekleinen – auch wahrhaft riesige Schnecken. Geschichten von Liebe und Hass, Leben und Tod, Loyalität und Verrat, Aufbruch und Ankommen: die meisten lustig, manche traurig, einige geben Rätsel auf, andere stimmen nachdenklich.
Darum öffne das Gartentor, steig über den Jägerzaun, schlüpf durch die Buchsbaumhecke: »Hinterm Haus« gibt es wahrhaft Fantastisches zu entdecken!

»Hinterm Haus« umfasst einen bunten Genre-Mix – von Fantasy über Mystery und Märchen bis Science-Fiction – aus dreiunddreißig Kurz- und Kürzestgeschichten, darunter jeweils ein Gastbeitrag von Sabine Frambach und Friedhelm Schneidewind. Das Cover hat Jessica Marquardt entworfen und zudem die Illustrationen ins Buch gezaubert.

Kai Focke, der Teilzeitphantast, publiziert seit 2014 in Anthologien verschiedener Verlage und in Magazinen; zwar ohne festes Genre, jedoch stets mit einer Tendenz zur Schmunzelphantastik.
Nach den zusammen mit Sabine Frambach herausgegebenen Anthologien »Staubkornfee trifft Ich-Maschine« (2021) und »Campus 2049« (2024) sowie dem Sammelband »Türen, Tore & Portale« (2022) präsentiert er mit »Hinterm Haus« sein erstes belletristisches Solo-Projekt im Buchformat.

#Hintermhaus #Hintermmond #Gemüsebeet #Gewächshaus #Laube #Remise #Garage #Anbau #Haupthaus #Unterschlupf #Amateurfotograf #Forscher #Dämonenbeschwörer #Koch #Wichtel #Geister #Dryaden #Aliens #Roboter #Schnecke #Gartentor #Jägerzaun #Buchsbaumhecke #Genremix #Fantasy #Mystery #Märchen #Science-Fiction

Kai Focke
HINTERM HAUS
Dreiunddreißig fantastische Kurzgeschichten
AndroSF 225
p.machinery, Winnert, August 2025, 160 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 462 5 – EUR 19,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 95765 686 5 – EUR 6,49 (DE)

Focke, Kai, HINTERM HAUS

 

Und noch ein Erler

Vor einigen Tagen hätte Rainer Erler seinen 92. Geburtstag gefeiert. Wir wissen, woran es gescheitert ist. Aber das bedeutet nicht, dass unsere Veröffentlichung einiger weiterer Romane aus seiner Feder nicht mehr erfolgen sollte. Ganz im Gegenteil. Und dieser Tage ist es so weit:

Rainer Erler
DIE KALTENBACH-PAPIERE
AndroSF 194
p.machinery, Winnert, September 2025, 316 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 466 3 – EUR 23,90 (DE)

Dem BKA wird ein Hinweis in die Hand gespielt: Drei Plutonium-Sprengköpfe werden bald, so vermutet man, auf dem Schwarzmarkt auftauchen. Um zu verhindern, dass diese todbringenden Waffen in falsche Hände geraten, soll der ehemalige Waffenhändler Istvan Kaltenbach engagiert werden.

Doch der verfolgt ganz andere Pläne. Kaltenbach hat sich nach einem missglückten Attentat auf seine Familie an die portugiesische Atlantikküste zurückgezogen. Dort will er nur noch eines: ein friedliches Leben führen und die gemeinsame Zeit mit seiner Tochter Shannon genießen.

Mit einem Schlag holt ihn jedoch seine kriminelle Vergangenheit ein. Kaltenbach soll die Namen der Hintermänner liefern. Auch der Journalist Tom Severin ist an den Aktivitäten des Waffenhändlers interessiert und gewinnt das Vertrauen der Tochter. Für die Zwanzigjährige bricht eine Welt zusammen, als sie von den skrupellosen Geschäften ihres Vaters erfährt. Um jeden Preis will sie nun seine Pläne durchkreuzen.

#BKA #Bundeskriminalamt #Plutonium #Sprengköpfe #Schwarzmarkt #Waffen #Waffenhandel #Attentat #Hintermänner

Erler, Rainer, DIE KALTENBACH-PAPIERE

[DSFP 2025] Abgeräumt!

Unsere p.machinery hat in diesem Jahr den Deutschen Science-Fiction-Preis (DSFP) regelrecht abgeräumt.

Einmal mehr hat Ralph Alexander Neumüller, der mit seinem Roman »Das Stoffuniversum« schon den DSFP 2024 für den besten SF-Roman eingeheimst hat, den besten Roman abgeliefert: Sein »Das zweigeteilte All« wurde als bester SF-Roman 2025 festgestellt und ausgezeichnet.

Bei den Kurzgeschichten ging es noch wilder zu. Nicht nur, dass Gabriele Behrend mit ihrer Story »Davy ’n‘ Jean« (aus »Rock Planet«, hrsg. von Marianne Labisch) die beste SF-Kurzgeschichte geliefert hat; unter den nachfolgenden weiteren neun Geschichten stammten weitere vier Storys aus p.machinery-Veröffentlichungen:

  1. Platz: »Ascheweg« von Robert Corvus, erschienen in »C.R.E.D.O.« hrsg. von Karl-Ulrich Burgdorf und Rainer Schorm;
  2. Platz: »Die Tür in den Sommer« von Ulf Fildebrandt, erschienen in »NOVA 34«;
  3. Platz: »Ich bin die Auferstehung und das Leben« von Heidrun Jänchen, erschienen in »NOVA 35«;
  4. Platz: »Gaia, allein« von Maximilian Wust, erschienen in »Science Fiction goes Punk«, hrsg. von Tessa Maelle, Mario Franke und Uli Bendick.

Es versteht sich von selber, dass auch alle anderen Platzierten ihre Platzierungen mit Fug und Recht verdient haben. Aber ebenso von selbst versteht sich, dass wir auf unsere Autoren besonders stolz sind – und hier allen voran auf Gabriele Behrend, deren Schrifttum schon immer etwas Besonderes in unseren Augen war (und bislang möglicherweise noch viel zu wenig Beachtung fand), und natürlich Ralph Alexander Neumüller, bei dem sich unsere seinerzeitige Entscheidung, sein »Stoffuniversum« zu veröffentlichen, mehr als Glücks-, nein, Volltreffer erwiesen hat.

[Zu den Buchdaten und ausführlichen Beschreibungen gelangt man, indem man auf die Coverabbildungen klickt.]