Aller guten Kracher sind drei

Heute, 28.08.2014, ist das offizielle Erscheinungsdatum gleich drei neuer Bücher unseres Verlages. –
Arno Behrends »Schuldig in 16 Fällen« ist eine Art Best-of-Kurzgeschichtensammlung mit zehn wiederveröffentlichten und sechs erstmals veröffentlichten Geschichten aus seiner Feder. Die Sammlung erscheint als Band 39 der AndroSF-Reihe für den SFCD e.V. –
Die von Patrick Schön herausgegebene Anthologie »2112. Geschichten aus einer dystopischen Zukunft« ist die Printveröffentlichung eines E-Books aus dem WortKuss-Verlag in München. Inhaltlich unterscheidet sich das Buch allerdings von dem noch immer auf dem Markt befindlichen Münchner E-Book nicht unerheblich. Eine Autorin hat ihr Material seinerzeit ohne Angabe von Gründen zurückgezogen; eine andere Autorin wollte eine andere Fassung ihrer Geschichte im neuen Buch sehen. Und alle Texte wurden noch einmal durchgesehen und vor allem auf vollständige neue Rechtschreibung umgestellt. Dieses Buch erscheint als Band 42 der Reihe AndroSF für den SFCD e.V. –
Das dritte Buch schließlich, die von Marianne Labisch und Gerd Scherm herausgegebene Anthologie »Was geschah im Hotel California?«, ist eine Zusammenarbeit mit den Geschichtenwebern. Wie schon am Titel unschwer zu erkennen ist, war die Inspiration für diese Geschichtensammlung der Klassiker »Hotel California« von den Eagles. Das Werk als Band 3 der Reihe »Action, Thriller, Mystery« (oder kurz ATM) erscheinen zu lassen, war ein Vorschlag der Herausgeberin.

Zu weiteren Infos zu den Büchern gelangt man, wenn man auf die Coverabbildungen klickt.

Wenn der Autor anderer Meinung ist …

… dann kommt so ein Cover eben doch nicht zum Einsatz. Eines unserer Credos ist, dem Autor bei der Erfüllung seiner Wünsche so weit wie möglich entgegen zu kommen. Bei diesem Cover hatte Arno Behrend einen tragfähigen, besseren Vorschlag. Insofern ist dieses Cover ein Archivstück – mehr nicht. (Achja, das Bild stammt übrigens von Lothar Bauer – wie das endgültige Cover und alle 16 Illustrationen im Buch auch.)

Kruse erfolgreich beim DSFP 2014

Auch der Deutsche Science-Fiction-Preis 2014 ist vergeben worden; Detailergebnisse hier. Nachdem von den fünf nominierten Kurzgeschichten vier aus unserem Verlag stammten, war es nicht wirklich überraschend, dass Axel Kruse mit der Geschichte »Seitwärts in die Zeit« aus der gleichnamigen Kollektion (AndroSF 37) den Deutschen Science-Fiction-Preis 2014 für die beste Kurzgeschichte, die 2013 erschienen ist, gewonnen hat. Obwohl – zugegebenermaßen – die Konkurrenz durch Michael Marrak (der mit seiner nominierten Geschichte den KLP 2014 gewonnen hat) nicht von schlechten Eltern war.

Der KLP 2014 ist vergeben

Der Kurd-Laßwitz-Preis 2014 ist vergeben worden. Die Preisträger findet man hier, und von dort gelangt man auch zu den detaillierten Ergebnissen. – Für p.machinery gab es keinen Preis, aber das Abschneiden der Nominierten sei erwähnt: Merlin Thomas belegte mit seiner Story »Operation Heal« aus der Anthologie »Blackburn« (AndroSF 33) den 7. Platz bei der besten Kurzgeschichte. Und Lothar Bauer belegte mit seinem Titelbild zu »Enter Sandman. Inspiration Metallica« (AndroSF 34) den 4. Platz bei der besten Grafik. Keine Siegerplätze, aber auch Nominierungen sind beim KLP schon ein Gewinn.

Gewinne: Der KLP 2013

Und mit dem DPP 2013 war es ja noch nicht zu Ende. Auch wenn wir vorher wussten, dass wir den KLP, den Kurd-Laßwitz-Preis, bekommen sollten, weil man als potenzieller Preisträger gefragt wird, ob man den Preis annehmen wolle (nicht nur, aber sicher auch, um Skandale à la Reich-Ranicki zu vermeiden).

Der KLP, den wir 2013 erhielten, war und ist eigentlich der KLP 2012; so steht es jedenfalls auf der Urkunde. Es ist eine Frage der Definitionen: Manche Preise titulieren sich nach dem Jahr, auf das sie sich beziehen, andere (der DPP und der DSFP zum Beispiel) auf das Jahr, in dem sie verliehen werden. Egal.

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Gewinne: Der DPP 2013

Der Deutsche Phantastik Preis ist ein Publikumspreis: Nominierungen und Gewinner werden im Internet ausgehandelt. Das ganze Verfahren ist nicht »fälschungssicher«, aber wenn man das richtig manipulieren wollte, sehr aufwendig. Der Beweis für Letzteres ist leicht anzutreten: Wenn man versuchen möchte, einen nicht vorgeschlagenen Titel in die Nominierung zu bringen, muss man richtig Arbeit, Zeit und was auch immer investieren.
Egal. Das ist hier nicht Thema.

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Wir üben uns im freudigen Hüpfen

Bei Facebook haben wir es schon vermeldet und uns in einschlägigen Foren auch schon gefreuhüpft – aber wir möchten auch hier noch einmal erwähnen, dass wir mit unseren Werken indirekt zwei Mal für den Kurd-Lasswitz-Preis 2014 nominiert wurden:

Zum einen wurde Lothar Bauer für die »beste Graphik einer deutschsprachigen Ausgabe, erstmals erschienen 2013« nominiert – mit seinem Titelbild zu unserer Anthologie »Enter Sandman« (AndroSF 34).
Zum anderen wurde Merlin Thomas für die »beste deutschsprachige SF-Erzählung mit Erstausgabe von 2013« nominiert – mit seiner Kurzgeschichte »Operation Heal« in unserer ›kleinen‹ Anthologie »Blackburn« (AndroSF 33).

Wir sind über alle Maßen hocherfreut.

STORY CENTER plus 1

Über Verzögerungen haben wir schon geschrieben. Auch die STORY CENTER-Anthologien sind davon betroffen. Anders ausgedrückt: STORY CENTER 2012 ist überfällig. Und wird es auch bleiben.

Wir haben uns entschieden, eine Lücke zu lassen. STORY CENTER 2012 wird nicht erschienen, ebenso wenig STORY CENTER 2013. Aber nur numerisch. Inhaltlich bleibt alles, wie geplant.
Das heißt: »Das Kreuz der Malteser«, ursprünglich als STORY CENTER 2012 geplant, wird bis Mitte 2014 als STORY CENTER 2014 erschienen. »Nummern«, ursprünglich als STORY CENTER 2013 vorgesehen, wird gegen Ende 2014 als STORY CENTER 2015 erscheinen. Und so geht es auch weiter.
Die aktuellen Ausschreibungen erhöhen sich entsprechend: »Pyromania. Das Weltenbrennen« wird STORY CENTER 2016, »Kaltes Klares Wasser« wird STORY CENTER 2017, »85555« wird STORY CENTER 2018 und »Das Erz der Engel« wird STORY CENTER 2019.
An den Redaktionsschlussterminen ändert sich nichts. Und erscheinen werden die jeweiligen Bände im Oktober des Jahres, in dem der Redaktionsschluss liegt.

Klar, damit sind wir dann mit der Jahreszahl der Zeit voraus. Aber warum sollten wir uns nicht so ein Problem gönnen, wie es die c’t des Heise-Verlages mit ihrer Nummerierung auch hat <grins>.