Category Archives: Science Fiction

Daumen drücken für den DSFP 2018

Ellen Nortens Anthologie »Das Alien tanzt Kasatschok« wurde nach dem Skoutz Award ein weiteres Mal nominiert: Diesmal hat das Literaturpreiskomitee des Deutschen Science-Fiction-Preises (DSFP) entschieden, dass Nikolaj Kohlers Geschichte »Protoplasma mit Hut«, erschienen in eben vorgenannter Anthologie, einen Platz auf der Shortlist des DSFP 2018 in der Rubrik »Beste deutschsprachige Kurzgeschichte« beanspruchen dürfte.

In der Sparte »Bester deutschsprachiger Roman« sind wir nicht vertreten. Was durchaus schlüssig ist, liegt der Fokus unserer buchmacherischen Leidenschaft doch eindeutig auf der Kurzgeschichte. Immerhin aber drücken wir kollektiv alle verfügbaren Daumen Marc-Uwe Kling mit seinem »Qualityland«.

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Daumen drücken für den Skoutz Award 2018

Martina Suhr von der Skoutz Online Redaktion (nur echt ohne die nötigen Bindestriche) hat uns informiert, dass zwei unserer Anthologien »aus über 200 vorgeschlagenen Anthologie-Titeln für den Skoutz-Award 2018 ausgewählt« wurden und »zu den Favoriten, der sogenannten Midlist, der Kategorie Anthologie« gehören. »Der Skoutz Award wird 2018 zum dritten Mal zur Frankfurter Buchmesse verliehen.«

Fein.

Die beiden Anthologien sind zum einen »Das Alien tanzt Kasatschok«, als AndroSF 61 von Ellen Norten herausgegeben, zum anderen »Der letzte Turm vor dem Niemandsland«, herausgegeben von Michael Schmidt als Fantasy 24.

Da wollen wir doch Daumen drücken …

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Schwerpunkt SF

Nach den Änderungen im Verlagsprogramm – siehe hier – ist eines klar: Unser zukünftiger Schwerpunkt liegt eindeutig – und eindeutiger – auf Science-Fiction.

Dazu passt auch, dass wir der neue Verlag des SF-Magazins NOVA sind. NOVA ist ein quasi alteingesessenes SF-Magazin mit einer Mischung aus Storys und sekundärliterarischen Materialien – und das wird auch so bleiben, nicht zuletzt, weil p.machinery sich als Verlag versteht, der lieber drei Mal eine Kurzgeschichtensammlung bringt, als auch nur ein Mal eine Romantrilogie.

NOVA werden wir im Verlag als Imprint führen, um die durchaus gegebene Eigenständigkeit gegenüber dem p.machinery-Programm hervorzuheben. Ebenso neu wie der Verlag ist das Team – naja, nicht ganz: AltNOVAer Michael K. Iwoleit ist nach wie vor dabei. Er ist der Storyredakteur. Und ansonsten: Thomas A. Sieber hat die sekundärliterarische Sparte übernommen, Dirk Alt steht zunächst vor allem als Korrektor zur Verfügung, und Christian Steinbacher ist als Grafikredakteur ganz frisch eingestiegen. Der Fünfte im Bunde ist der Verleger und neuerdings auch Mitherausgeber Michael Haitel selbst: zuständig für Korrektorat, Layout, Druckvorlagenherstellung usw. usf., halt für das ganze Ende der Fahnenstange der Produktion.

Natürlich wird p.machinery dem alten NOVA ein etwas geliftetes Gesicht verpassen. Das Format wird schlanker. Das zuletzt möglicherweise unnötig üppig erscheinende Layout wird neu gestaltet. Der Inhalt wird, wo nötig und sinnvoll, farbiger. Der Preis wird flexibler, abhängig vom flexibleren Umfang: Es wird nicht mehr auf die ursprünglichen EUR 12,80 abgezielt, sondern auf Inhalte, die ihr Volumen brauchen, um sich zu präsentieren; NOVA wird also auch mal zulegen oder abnehmen, je nachdem (und das zeigt sich dann auch im Preis, natürlich). Nicht nur deshalb werden auch die Abos klassischen Zuschnitts (ich kaufe X Ausgaben für soundsoviel Euro) abgeschafft; zukünftig reicht eine jederzeit kündbare Willenserklärung für eine versandkostenfreie Lieferung auf Rechnung.

NOVA 25 ist in diesen Tagen hoffentlich endlich bei allen Belegexemplar- und Kaufstück-Empfängern angekommen. NOVA 26 soll Mitte 2018 erscheinen – als »Intermediate« (was nicht als »Notnummer« verstanden werden sollte), und die nächste Themen-NOVA 27 gibt es nach der vorliegenden Planung im Herbst.

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Das hätte man vor einem Jahr wissen sollen :)

Vor knapp einem Jahr ist »Der Kristallplanet« erschienen, das zweibändige Werk mit »autobiografischen Texten und Science-Fiction-Werken« des Altmeisters Herbert W. Franke, darunter auch bislang nicht veröffentlichtes Material. Das Buch ist bekannt (siehe hier), wenn auch die meisten Franke-Fans offensichtlich noch nicht ganz verstanden haben, was das Buch darstellt. Als Band 29 der Werkausgabe gehört es eigentlich schon zu den Werken, die unsere Herausgeber Ulrich Blode und Hans Esselborn am Ende der literarischen Veröffentlichungen eingeplant hatten. Nun, Herbert W. Frankes 90ster Geburtstag vor einem Jahr war eine günstige Gelegenheit, also – why not?

Ende 2017 erschien nun im Schillinger Verlag zu Freiburg im Breisgau eine CD. Sie trägt den Titel »Astropoeticon« – was viele Franke-Fans aufhorchen lassen wird. Denn das war auch der Titel des Ende der 70er Jahre erschienenen Buches mit Gedichten von Herbert W. Franke und dazu geschaffenen Bildern von Andreas Nottebohm. Das Buch ist heute nur unter Schwierigkeiten noch antiquarisch zu bekommen.
Auf der CD hat Herbert W. Franke seine Gedichte selbst eingesprochen und Jörg Ernst Weigand hat sie mit Musik unterlegt und gleich noch ein eigenständiges Werk ohne Sprechstimme hinzugefügt.

Beide Werke – also den zweibändigen »Kristallplanet« plus die CD – gibt es ab sofort im »Bundle« zu kaufen: Bei Amazon mit den im Marketplace leider üblichen 3 Euro Aufschlag, direkt beim Verlag oder auch beim findigen Buchhändler, der mehr kennt, als die Datenbank seines Großhändlers. Die Bundles erscheinen mit eigenen ISBN. Diese ISBN und weitere Details zu diesem Bundle finden sich beim Buch: hier.

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Klassiker, neu aufgelegt

In diesem Jahr erscheinen die drei maßgeblichen SF-Werke des Bremers Michael Weisser:

Die Erscheinungstermine sind April, Juni und August 2018. Details folgen. — Und wem die Motive schon bekannt vorkommen, sollte mal einen Besuch bei Die|QR|Edition einplanen :)

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E-Books, gedruckt

Als AndroSF 56 erschien im Januar 2017 »GEGEN UNENDLICH. Phantastische Geschichten«. Das von den Herren Awe, Fieberg und Pack herausgegebene Werk war als eine Art »Best of« der ersten zehn Ausgaben der E-Book-Reihe gedacht.

Anscheinend hat den Herren nicht nur die Diskussion um Rechtschreibung, Optik (des Titelbildes) und anderen Kleinigkeiten gefallen, nein, offensichtlich hat ihnen auch das Ergebnis gefallen. Denn einige Monate später einigten wir uns darauf, GEGEN UNENDLICH regelmäßig als gedruckte Bücher herauszubringen. Einiges wird sich dabei ändern. Das E-Book # 12 hat schon ein von der vorherigen Titelei abweichendes Titelbild, das sich der Optik der Printbücher anglich. Und die Printversionen der E-Books # 11 und # 12 erwiesen sich als ausbaufähig, was den Umfang anging. Woraus resultierend das Team Awe, Fieberg und Pack wohl die E-Books aufblasen wird, damit auch die Printbücher richtig Fleisch auf den Rippen haben.

Wie auch immer: Am Anfang geht alles ein wenig langsam, und so erscheinen die Printversionen der E-Books 11 und 12 erst in diesen Tagen. Aber immerhin. In Zukunft wird es fixer gehen, das kann der Verlag versprechen. Details zur # 11 finden sich hier, zur # 12 hier.

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Franke nun auch elektronisch

Die ersten beiden E-Books der »SF-Werkausgabe Herbert W. Franke« sind im Verlag p.machinery erschienen. Der Verleger schreibt in seinem Blog Ausführlicheres dazu: hier.

Und natürlich gibt es auch diese E-Books bei Amazon (und vielen anderen E-Book-Portalen für deutschsprachige E-Books):

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Aufgabe und Einsamkeit, Erinnerungen und Vergangenheit

Nach Wolf Wellings Geschichtensammlung »Zwischenzonen« (AndroSF 31), die immerhin fast fünf Jahre auf dem Markt ist, ist es uns eine Freude, diesmal einen Roman des Autos zur präsentieren. Der Buchrückseitentext – siehe hier – ist schon aussagekräftig genug. Es geht um die Bewältigung einer Aufgabe unter dem Los der Einsamkeit, es geht auch um die Bewältigung von Erinnerungen im Rückblick auf die Vergangenheit – was möglicherweise keinen Unterschied macht. Wellings Plot weckt als Quasi-Einpersonenstück Erinnerungen an den Film »Oblivion« mit Tom Cruise. Ein Kammerspiel mit einer Hauptperson und einigen Figuren drumherum. Ein Kammerspiel, das lange viele Fragen offen lässt.

Details zum Buch: hier.

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Franke und Einstein

In Herbert W. Frankes Buchveröffentlichungen gab es auch mehrere Kurzgeschichtensammlungen. »Der grüne Komet« dürfte zu der bekanntesten gehören. Aber auch die nächste Sammlung mit dem Titel »Einsteins Erben« fand ihr Publikum, nicht zuletzt wegen der Geschichte »Ein Kyborg namens Joe«. Die Storys in »Einsteins Erben« sind deutlich länger als die Kürzestgeschichten im »grünen Komet« – aber das tut ihnen keinen Abbruch.

Weitere Details zum Buch: hier. Illustriert wurde das Werk auch diesmal von Thomas Franke; sein apodiktisches Titelbild findet sich im Innenteil, wie inzwischen gewohnt, als Ausklappseite, diesmal doppelt gefaltet.

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Und wieder: STORY CENTER

Die Reihe STORY CENTER hat im Hause p.machinery lange pausiert, und so haben sich einige Anthologien angesammelt, die der Veröffentlichung harren. Nach dem vor einem Jahr – im Februar 2017 – erschienenen »Kreuz der Malteser« (AndroSF 59) geht es nun weiter: »Spliff 85555: Ebersberg« basiert, wie unschwer erkennbar, auf Musik der deutschen Band »Spliff«, die in den 80ern einige Hits zu verzeichnen hatte. Das Buch ist auf der Grundlage der Trackliste des Albums aufgebaut. Die neunzehn Autoren haben sich von den Tracks und ihren Texten inspirieren lassen. Gerhard Schneider hat die Werke im Rahmen seiner allerersten Anthologieherausgabe ausgewählt und zusammengestellt. Eingerahmt werden die Geschichten von Illustrationen von Uli Bendick, der auch das Titelbild beigesteuert hat.

Details zum Buch: hier.

Wer sich übrigens über den Buchtitel wundert – keine Panik. Der Versuch, eine schlüssige Erklärung zu finden, muss scheitern. De facto haben Spliff und ihre Musik mit Ebersberg nichts zu schaffen. Aber: So seltsam, wie die LP der Band seinerzeit benannt wurde – es handelte sich um die Katalognummer der Plattenfirma (das hat man später bei der Yes-LP »90126« noch einmal gemacht) –, wollte ich einen seltsamen Zusammenhang im Titel herstellen. Und 85555 ist eine der Postleitzahlen der Stadt Ebersberg in der Nähe von München. Und das ist die einzige Verbindung: die Ziffernfolge 85555.
Um das Ganze dazu ein wenig anzureichern, finden sich im Anhang des Buches (bearbeitete) Wikipedia-Artikel zur Stadt Ebersberg und zur Band Spliff.

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