Vor einigen Tagen schon ist die von Karin Jacob herausgegebene Anthologie »Die Welt im Wasserglas« als Band 8 der Reihe »Außer der Reihe« erschienen. Die ursprüngliche – und von den Autoren nicht mehr autorisierte – Version ist als E-Book im WortKuss-Verlag, München, erschienen. Unsere Version ist von den Autoren autorisiert, noch einmal gefühlvoll überarbeitet, teilweise neu illustriert (von Gabriele Behrend und Mo Kast) und mit einem Titelbild von Manfred Albrecht versehen. Details auf der Buchseite.
Neuigkeiten
Vier auf einen Schlag
Wenn sich auf unserer Website ein Weilchen weniger tut – wie im vergangenen Monat –, dann sollte das Anlass für Verdächtigungen sein. Und auch diesmal hätten sie sich bewahrheitet, wenn es um (unsere) Bücher gegangen wäre. Denn wir erlauben uns, vier Neuerscheinungen auf einen Schlag zu präsentieren:
- Haitel, Michael (Hrsg.), Die Große Streifenlüge – Inspiration Kate Bush (AndroSF 32)
- Haitel, Michael (Hrsg.), Blackburn (AndroSF 33)
- Haitel, Michael (Hrsg.), Enter Sandman – Inspiration Metallica (AndroSF 34)
- Knittel, C. J., Die Träne des Phönix‘ (AndroSF 35)
Die AndroSF-Bände 32, 33 und 34 werden in den nächsten Tagen bei Amazon (amazon.de) verfügbar sein; Band 35 ist bereits zu bekommen.
DSFP 2013: Indirekte Nominierung
Unser Autor Axel Kruse ist mit seiner Kurzgeschichte »Doppeltes Spiel« für den Deutschen Science-Fiction-Preis 2013 (DSFP, bei uns exklusiv mit Bindestrichen) in der Kategorie »Beste deutschsprachige Kurzgeschichte« (erstmals 2012 erschienen) nominiert worden. Erschienen ist die Geschichte (eben 2012) in der Ausgabe 29 des SF-Magazins EXODUS.
Was und das juckt?
Ne Menge. Denn die Geschichte ist auch in seinem Buch »Geschichten aus Joaquins Bar« enthalten, das bei uns als AndroSF 27 in Print- und eBook-Version erschienen ist. Allerdings erst im Februar 2013. Schnief.
STORY CENTER – die Ausschreibung
DAS ERZ DER ENGEL
Engel, vor allem die Erzengel, werden in der Literatur – wie auch im Film – gerne auf eine bestimmte Art und Weise dargestellt. Groß, mächtig, von Gott gesandt und ihm ohne Frage dienend, manchmal zweifelnd, nicht immer als die Guten, manchmal auch als die … nicht wirklich Bösen, eher … die Grauen, manchmal … nein, eigentlich immer ambivalent.
STORY CENTER 2016 – die Ausschreibung
85555
»Spliff« war die Band, die ehemalige Nina-Hagen-Band. »85555« war 1982 das zweite Album unter dem Bandnamen »Spliff«. Neue deutsche Welle, das war es wohl noch. Die Trackliste war
Déjà Vu
Heut‘ nacht
Notausgang
Carbonara
Computer Sind Doof
Kill!
Duett Komplett
Jerusalem
Damals
Die Lyrics findet man unter https://lyrics.wikia.com/wiki/Spliff:85555_(1982) – oder indem man einfach nach dem Titel bei Google sucht (Suchbegriff: »Spliff 85555 Lyrics«).
STORY CENTER 2015 – die Ausschreibung
KALTES KLARES WASSER
Eine Selbstverständlichkeit für Bewohner westlicher Gesellschaften; in Ländern der Dritten Welt ist es nicht selbstverständlich, manchmal ist es ein knappes Gut, vielleicht ein Schatz. Die ganze Welt braucht es …
Und auch in den Ländern, in denen wir leben, ist die Selbstverständlichkeit in Gefahr. Nicht nur der Chef des Nestlé-Konzerns, sondern auch der Deutsche Bundestag hat festgestellt, dass »Wasser kein Menschenrecht« ist (was so formuliert freilich falsch ist, aber das bleibt hier mal dahin gestellt; es ist bekannt, was damit gemeint ist).
Aber wie auch immer – es geht nicht ohne Wasser.
Oder?
STORY CENTER 2014 – die Ausschreibung
PYROMANIA. DAS WELTENBRENNEN
Nur ein guter Grund gibt einen guten Krieg
Man stelle sich vor … Sternenhimmel, eine Galaxie … ein Planetensystem … funkelnde Sterne, ein wunderschönes Szenario … wie gemacht für eine romantische Liebesgeschichte … Und zwei Flotten … nein, Armaden von Raumschiffen … bis an die Zähne der Kommandanten bewaffnet … Majestätische Flottenbewegungen zur Musik von »Art of Noise« … »Paranoimia« … Wie schön das Universum ist …
Und dann bricht die Hölle los.
Neuerscheinung: Unsere erste Trilogie
Cheffe sagt: »Das ist doch gelogen! Unsere erste Trilogie ist das Ding vom Hugger!« (Siehe hier, hier und hier.) Und recht hat er, unser Cheffe. – Allerdings hat er sich weiland über die Hugger-SF-Trilogie nicht so den Kopf zerbrochen, wie diesmal. Über die Frage, ob er eine Fantasy-Trilogie <igitt> ins Programm aufnehmen sollte. Fantasy. Trilogie. Zwei Begriffe, die zusammen wirken wie Natrium und Wasser. Sagt Cheffe. Die ganze Welt bringt Fantasy nur in Mehrfachklötzen auf den Markt. Wollen wir das auch?
Unglücklicherweise … Hm, nein … Zum Glück … Egal. Julia Beylounys Manuskript »Weltenreise«, der Band 1 ihrer Trilogie »Durch die Flut«, war etwas anderes. Zum einen gibt es keine Vampire, keine Werwölfe, keine Elfen, Elben, Alben und Kälber, keine Affen, Hexen, Zauberer, Magier und anderes Gesocks. Es gibt was … anderes. Vielleicht etwas Neues. Man wird sehen. Zum anderen war der Text sensationell gut. Bei nichtprofessionellen Autoren – also solchen Autoren, die nicht schon im Fernsehen waren, die Reich-Ranicki nicht kennt, die bei keinem fetten Verlag keinen fetten Vertrag haben usw. usf. – hat man ja gerne mal einen Text mit einer guten Idee, an dem noch ordentlich gefeilt werden muss. Hier nicht. Wobei wir noch nicht herausgefunden haben, ob nicht Theresa Bergs Lektorat schuld daran ist. (Das sehen wir dann bei Band 2, den Theresa noch nicht in der Mangel hatte.)
Cheffe meinte dann jedenfalls irgendwann, dass wir das Buch machen. Er mag Inseln, er mag Meer. Also mochte er auch diesen Plot. Diese Figuren. Und wie es der Zufall will, ist schon mehr davon am Horizont, aber davon später mehr. Wenn ihr lieb seid.
Hier jedenfalls präsentieren wir Band 1 der Trilogie »Durch die Flut« von Julia Beylouny, mit dem Titel »Weltenreise«. Das Titelbild stammt von ihrem Cousin Daniel Bruns.
Neuerscheinung: Die Welt, das sechste Erlebnis
Peter Kiefer, Jahrgang 1951, Familientherapeut, Kulturjournalist, Featureautor, Hörfunkmoderator – und Welterlebender. Unser sechster Band der Reihe »ErlebnisWelten – Welten erleben« ist nicht nur ein autobiografisches Werk eines Menschen, der wahrlich viel von der Welt gesehen und sie erlebt hat, sie ist beinahe ein Bildband: Mit über 50 Farbbildern im großzügigen Format von 210 x 210 mm ist Kiefers Text nicht nur ein literarisches, sondern auch ein visuelles Erlebnis.
Details zum Buch: hier.
Ein Autor weniger
Heute morgen haben wir einem Autor eine Absage geschrieben. Nach drei Lektorats- bzw. Korrektoratsanläufen. Und zugegebenermaßen langer Zeit. Er ist stinksauer. Er hält uns für unzuverlässig und vertragsbrüchig, wirft uns Verlogenheit, ständig falsche Aussagen und Hinhaltetaktik vor. Er weitet seine Kritik auf Deutsche im Allgemeinen und auf die deutsche Kleinverlagsszene im Besonderen aus. Und unsere Beweggründe, das Manuskript am Ende doch abzulehnen, interessieren ihn nicht.
Das alles ist des Autors gutes Recht.
Für uns ist es Anlass zu einer Entscheidung. Bekanntermaßen nehmen wir bis 31.12.2014 eh keine neuen Manuskripte an. Und ab 01.01.2015 werden wir neue Kontakte und neue Manuskripte ausschließlich von Frauen annehmen.
Die Zusammenarbeit mit Autoren und Herausgebern, die bereits besteht, bleibt erhalten. Auch Autoren, die nach dem 01.01.2015 an Anthologien teilnehmen, sind nach wie vor herzlich willkommen, sofern die Anthologie von einem bereits heute für uns aktiven Herausgeber herausgegeben wird – oder von einer Frau.
Cheffe, nach seinen Gründen befragt, sagte dazu nur: »Das geht euch alle einen verfluchten Scheißdreck an!« Und auf die Frage hin, ob in seinem »Hetzblog« (O-Ton des o. e. Autors; gemeint ist www.beckinsale.de) ausführlicher darauf eingehen wird, ließ er ein Notebook fliegen und knallte mehrere Türen zu.






