Stevenson, Scot W.

Scot W. Stevenson wurde 1968 in Kansas geboren und zog sechs Jahre später mit seinen Eltern nach Deutschland. Nach einem medizinischen Abschluß studierte er Journalismus auf dem Graduiertenkolleg in Mainz. Inzwischen arbeitet er in Berlin für eine Nachrichtenagentur. Die erste eigene Kurzgeschichte „Tod einer Maschine“ erschien 1995 in c’t. Daneben hat er auch zum Linux Documentation Project beigetragen.

Schmidt, Jakob

Jakob Schmidt, Jahrgang 1978, lebt und studiert in Berlin. Er publizierte Kurzgeschichten in Phantastisch! und Alien Contact, für letzteres und für den Shayol-Verlag hat er auch zahlreiche Übersetzungen und Rezensionen beigesteuert. Außerdem ist er fester Autor für das Horror-Rollenspiel H.P. Lovecrafts Cthulhu und schreibt für die englischsprachigen Webseiten infinityplus.co.uk und sfsite.com

Lohr, Michael

Michael Lohr ist Journalist, Naturliebhaber, Dichter, Musikkritiker, Schatzsucher und Abenteurer. Er hat Artikel, Stories und Lyrik in 36 Ländern veröffentlicht. Seine Arbeiten wurden in 29 Sprachen übersetzt. Seine Arbeiten erschienen in so unterschiedlichen Magazinen wie Rolling Stone, Esquire, The Economist, Southern Living, Sporting News and Men’s Journal. Er schreibt Vollzeit für die US-Magazine Mysteries und Renaissance.

Krämer, Ralf P.

Ralf P. Krämer wurde 1949 Gera/Thüringen geboren, arbeitete im Maschinenbau, ist Diplom-Physiker und geprüfter Allfinanzberater. Von 1973 bis 1991 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Sächsischen Landesbibliothek Dresden, seit 1992 ist er selbständiger Versicherungsmakler und Reiseorganisator. 1969 gründete er den Stanislaw-Lem-Klub Dresden und ist seit 1994 ehrenamtlicher Geschäftsführer des URANIA Stadtverbandes Dresden.

Kiausch, Usch

Usch Kiausch lebt in Mannheim und in Neustadt an der Weinstraße und arbeitet als freie Journalistin, Autorin, Herausgeberin, Kritikerin, Übersetzerin und Referentin vornehmlich im Bereich internationale Science Fiction. Seit 2002 hat sie in Neustadt mehrere öffentliche geförderte Tagungen organisiert, darunter eine zum Einstein-Jahr 2005. Ihre Übersetzungen wurden wiederholt für den Kurd Laßwitz Preis nominiert.

Bekker, Alfred

Alfred Bekker wurde 1964 geboren, lebt mit Frau und Sohn in Meinerzhagen und veröffentlichte bislang mehr als 300 Romane und ca. 1.000 Kurzgeschichten in nahezu allen Genres der Unterhaltungsliteratur. Seine Romane (Hardcover, Paperbacks, Taschenbücher und Hefte) werden ständig neu aufgelegt und erscheinen teilweise als Übersetzungen auch im europäischen Ausland. Seine SF-Story „Das Meer der Finsternis“ wurde für den Kurd Lasswitz Preis nominiert.

Schönherr, Hartmut

Hartmut Schönherr wurde 1952 in der Nähe von Karlsruhe geboren, studierte Kunstgeschichte, Philosophie, Ethnologie und Germanistik und promovierte 1991 an der Universität Tübingen mit einer Arbeit über Naturphilosophie. Danach arbeitete er, auch im Ausland, als Dozent für Deutsch als Fremsprache und als freier Journalist. In der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft veröffentlichte er einen Internetführer für Germanisten. Seit einigen Jahren schreibt er auch SF-Stories.

Ziljak, Aleksandar

Aleksandar Ziljak erblickte 1963 in Zagreb das Licht der Welt, studierte in seiner Heimatstadt an der „Faculty of Electrical Engineering“ und begann in den späzen achtziger Jahren sich einen Namen als auf Science Fiction und Naturszenen spezialisierter Illustrator zu machen. Seit 1997 ist er ausschließlich als freiberuflicher Künstler tätig.
Neben dem Zeichnen hat er seit 1991 auch eine Vorliebe für das geschriebene Wort entwickelt; wurde unter anderem in dem kroatischen SF-Magazin Futura publiziert, veröffentlichte die Anthologie »Blind Birds« und – unter dem Pseudonym Karl S. McEwan – das Buch »Cryptozoology – The World of Mysterious Animals«.
Seit 1994 gewann Aleksandar Ziljak fünfmal den »SFERA Award«, dreimal für seine Kurzgeschichten, zweimal für seine Illustrationen.

In Nova 5 berichtet er in einem sekundärliterarischen Artikel über die Science Fiction in seinem Heimatland.

Walker, Hugh

Es wird kein Geheimnis damit verraten, daß sich hinter dem Pseudonym Hugh Walker der Autor und Übersetzer Hubert Straßl verbirgt, ein Urgestein der deutschen Science Fiction- und vor allem Fantasy- und Horror-Szene. Er wurde 1941 im österreichischen Linz geboren, besuchte die Realschule, legte die Matura ab und studierte anschließend Sprachen an der Universität von Wien. Nachdem er sich in österreichischen und deutschen Fanzines einen Namen als Verfasser von Kurzgeschichten gemacht hatte, arbeitete er sich mehr und mehr in die professionelle SF- und Fantasy-Szene hinein, zunächst als Übersetzer von SF-Heftromanen und -Taschenbüchern, dann als Autor von SF-, Horror- und Fantasy-Romanen. Sein mehrbändiger Zyklus um die Fantasy-Welt Magira erschien auch in den USA. Er war Herausgeber der Reihe Terra Fantasy im Pabel-Verlag und stellte auch einige Anthologien zusammen.

Weitere Informationen über den Autor und insbesondere über seine in Zusammenarbeit mit Eduard Lukschandl entstandene Fantasy-Welt Magira finden sich auf seiner Homepage

Eine geschickte Verschmelzung von SF- und Fantasy-Motiven, durchaus typisch für Hugh Walkers Werk, ist die Story „Die wilden Leut“ in Nova 1.

Thurner, Michael Marcus

Michael Marcus Thurner, verheiratet, zwei Kinder, kam am 12. Mai 1963 in Wien zur Welt, und seitdem hat seine Geburtsstadt ihn nicht mehr losgelassen: »Ich bin überzeugter Wiener«, erklärt er. »Und dazu noch Comic-Sammler, Sammler von Überraschungsei-Inhalten, Schottland- und Irland-Liebhaber, Motorradfahrer, heftig bekennender Fan des SC Rapid Wien und selbst begeisterter Fußball-Spieler mit äußerst vernachlässigbarem Talent.«

Nach Schule, Bundesheer und Studium in diversen nebulösen Fächern kamen recht unterschiedliche Jobs: Security, Motorrad-Verkäufer, Lagerverwalter, Angestellter in einem Reitbetrieb etc. Diese Vielfalt seines beruflichen Lebenslaufes erreichte rasch Donald-Duck’sche Dimensionen, ebenso wie »die Unfähigkeit, irgend ein Talent für irgend eine geregelte Arbeit zu zeigen«. Angeblich ist genau das der Grund, warum Michael seit zwei Jahren Jahr im Schriftsteller-Gewerbe tätig ist.
Sein erstes professionell gestaltetes Manuskript wurde 2002 bei VPM im Rahmen eines ATLAN-Minizyklus veröffentlicht. Dank der Vermittlung von Andreas Findig landete er wenig später bei der SF-Serie BAD EARTH, darf dort seitdem an der Seite von Manfred Weinland regelmäßig mitwirken, ist zudem mittlerweile im Autorenteam der Endzeit-Heftserie MADDRAX aktiv und schreibt auch dieses Jahr wieder beim neuesten ATLAN-Minizyklus mit.
Besonders stolz ist Michael darauf, ein wenig zum letzten Kabarett-Programm Leo Lukas beigetragen zu haben; eine Zusammenarbeit, die sich im nächsten Jahr fortsetzen wird.

Die Kurzgeschichte ist für Michael das Salz in der Suppe: auf wenigen, prägnant formulierten Seiten eine Geschichte zu erzählen – das ist für den jungen Autor die wahre Kunst, an der er sich, wenn es die Zeit erlaubt, immer wieder versucht. Dass sich Nova darum bemüht, genau dieser Kunstform eine Plattform zu bieten, freut ihn daher besonders.

Sein Debüt im Nova-Autorenteam gab Michael mit seiner Story »Sprung 69« in Nova 4.