Am Anfang und am Ende

Arno Endler, ein SF-Kurzgeschichten-Autor, dem man schon für eine potenzielle Umbenennung des c’t-Magazins in a’e-Magazin verantwortlich machen wollte und dessen Werke unser Chef als Kurzgeschichtenfan sehr gerne liest, hat uns die Ehre gegeben und sage und schreibe neun bislang unveröffentlichte Texte – acht Kurzgeschichten, ein Kurzroman – für diese Kollektion zur Verfügung gestellt. Das könnte lesenswert sein.

Weitere Details: hier.

Was für Speicherplatzverschwender

Wer noch Platz auf seiner Festplatte, auf seinem Server oder gar in seiner Cloud hat, kann ab sofort die Storysammlung »Seitwärts in die Zeit« von Axel Kruse herunterladen, den wir im Oktober 2013 als AndroSF 37 veröffentlicht haben (siehe auch hier). So weit, so gut –

Das Problem ist, dass man für diesen Download SFCD-Mitglied sein muss, denn sowohl der Link als auch das Kennwort für das Öffnen der PDF-Datei werden in den ANDROMEDA NACHRICHTEN 247 des SFCD e.V. veröffentlicht – und nirgendwo sonst. Und die ANDROMEDA NACHRICHTEN 247 kann man kaufen (E-Mail an archiv@sfcd.eu), auf dem BuchmesseCon 2014 in Empfang nehmen oder als SFCD-Mitglied aus dem Briefkasten fischen. Aber nicht heute. Später. So ab der zweiten Septemberhälfte. Vielleicht.

Aller guten Kracher sind drei

Heute, 28.08.2014, ist das offizielle Erscheinungsdatum gleich drei neuer Bücher unseres Verlages. –
Arno Behrends »Schuldig in 16 Fällen« ist eine Art Best-of-Kurzgeschichtensammlung mit zehn wiederveröffentlichten und sechs erstmals veröffentlichten Geschichten aus seiner Feder. Die Sammlung erscheint als Band 39 der AndroSF-Reihe für den SFCD e.V. –
Die von Patrick Schön herausgegebene Anthologie »2112. Geschichten aus einer dystopischen Zukunft« ist die Printveröffentlichung eines E-Books aus dem WortKuss-Verlag in München. Inhaltlich unterscheidet sich das Buch allerdings von dem noch immer auf dem Markt befindlichen Münchner E-Book nicht unerheblich. Eine Autorin hat ihr Material seinerzeit ohne Angabe von Gründen zurückgezogen; eine andere Autorin wollte eine andere Fassung ihrer Geschichte im neuen Buch sehen. Und alle Texte wurden noch einmal durchgesehen und vor allem auf vollständige neue Rechtschreibung umgestellt. Dieses Buch erscheint als Band 42 der Reihe AndroSF für den SFCD e.V. –
Das dritte Buch schließlich, die von Marianne Labisch und Gerd Scherm herausgegebene Anthologie »Was geschah im Hotel California?«, ist eine Zusammenarbeit mit den Geschichtenwebern. Wie schon am Titel unschwer zu erkennen ist, war die Inspiration für diese Geschichtensammlung der Klassiker »Hotel California« von den Eagles. Das Werk als Band 3 der Reihe »Action, Thriller, Mystery« (oder kurz ATM) erscheinen zu lassen, war ein Vorschlag der Herausgeberin.

Zu weiteren Infos zu den Büchern gelangt man, wenn man auf die Coverabbildungen klickt.

Wenn der Autor anderer Meinung ist …

… dann kommt so ein Cover eben doch nicht zum Einsatz. Eines unserer Credos ist, dem Autor bei der Erfüllung seiner Wünsche so weit wie möglich entgegen zu kommen. Bei diesem Cover hatte Arno Behrend einen tragfähigen, besseren Vorschlag. Insofern ist dieses Cover ein Archivstück – mehr nicht. (Achja, das Bild stammt übrigens von Lothar Bauer – wie das endgültige Cover und alle 16 Illustrationen im Buch auch.)

Kruse erfolgreich beim DSFP 2014

Auch der Deutsche Science-Fiction-Preis 2014 ist vergeben worden; Detailergebnisse hier. Nachdem von den fünf nominierten Kurzgeschichten vier aus unserem Verlag stammten, war es nicht wirklich überraschend, dass Axel Kruse mit der Geschichte »Seitwärts in die Zeit« aus der gleichnamigen Kollektion (AndroSF 37) den Deutschen Science-Fiction-Preis 2014 für die beste Kurzgeschichte, die 2013 erschienen ist, gewonnen hat. Obwohl – zugegebenermaßen – die Konkurrenz durch Michael Marrak (der mit seiner nominierten Geschichte den KLP 2014 gewonnen hat) nicht von schlechten Eltern war.

Der KLP 2014 ist vergeben

Der Kurd-Laßwitz-Preis 2014 ist vergeben worden. Die Preisträger findet man hier, und von dort gelangt man auch zu den detaillierten Ergebnissen. – Für p.machinery gab es keinen Preis, aber das Abschneiden der Nominierten sei erwähnt: Merlin Thomas belegte mit seiner Story »Operation Heal« aus der Anthologie »Blackburn« (AndroSF 33) den 7. Platz bei der besten Kurzgeschichte. Und Lothar Bauer belegte mit seinem Titelbild zu »Enter Sandman. Inspiration Metallica« (AndroSF 34) den 4. Platz bei der besten Grafik. Keine Siegerplätze, aber auch Nominierungen sind beim KLP schon ein Gewinn.

Gewinne: Der KLP 2013

Und mit dem DPP 2013 war es ja noch nicht zu Ende. Auch wenn wir vorher wussten, dass wir den KLP, den Kurd-Laßwitz-Preis, bekommen sollten, weil man als potenzieller Preisträger gefragt wird, ob man den Preis annehmen wolle (nicht nur, aber sicher auch, um Skandale à la Reich-Ranicki zu vermeiden).

Der KLP, den wir 2013 erhielten, war und ist eigentlich der KLP 2012; so steht es jedenfalls auf der Urkunde. Es ist eine Frage der Definitionen: Manche Preise titulieren sich nach dem Jahr, auf das sie sich beziehen, andere (der DPP und der DSFP zum Beispiel) auf das Jahr, in dem sie verliehen werden. Egal.

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Gewinne: Der DPP 2013

Der Deutsche Phantastik Preis ist ein Publikumspreis: Nominierungen und Gewinner werden im Internet ausgehandelt. Das ganze Verfahren ist nicht »fälschungssicher«, aber wenn man das richtig manipulieren wollte, sehr aufwendig. Der Beweis für Letzteres ist leicht anzutreten: Wenn man versuchen möchte, einen nicht vorgeschlagenen Titel in die Nominierung zu bringen, muss man richtig Arbeit, Zeit und was auch immer investieren.
Egal. Das ist hier nicht Thema.

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