Große Namen in Murnau

Murnau ist ein Markt. Ein Kulturmarkt. Es gibt hier sicher auch Kultur zu kaufen, ja. Aber Kulturmarkt meint hier vor allem eine sehr rege Kulturszene, die nicht nur auf prominente Maler wie Münter und die Blauen Reiter, auf Autoren wie von Horvath und andere BigNames abfährt, sondern auch eine lebhafte aktuelle Kulturszene bietet. Es gäbe viel darüber zu schreiben. (Es gäbe, nebenbei, auch viel über die Ignoranz der hiesigen Kulturgurus zu schreiben, aber das ist ein ganz, ganz anderes Thema. Fast was für Herrn Hütter [neugierig? Suche auf beckinsale.de nach dem Stichwort].)

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Gewinne: Der KLP 2013

Und mit dem DPP 2013 war es ja noch nicht zu Ende. Auch wenn wir vorher wussten, dass wir den KLP, den Kurd-Laßwitz-Preis, bekommen sollten, weil man als potenzieller Preisträger gefragt wird, ob man den Preis annehmen wolle (nicht nur, aber sicher auch, um Skandale à la Reich-Ranicki zu vermeiden).

Der KLP, den wir 2013 erhielten, war und ist eigentlich der KLP 2012; so steht es jedenfalls auf der Urkunde. Es ist eine Frage der Definitionen: Manche Preise titulieren sich nach dem Jahr, auf das sie sich beziehen, andere (der DPP und der DSFP zum Beispiel) auf das Jahr, in dem sie verliehen werden. Egal.

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Gewinne: Der DPP 2013

Der Deutsche Phantastik Preis ist ein Publikumspreis: Nominierungen und Gewinner werden im Internet ausgehandelt. Das ganze Verfahren ist nicht »fälschungssicher«, aber wenn man das richtig manipulieren wollte, sehr aufwendig. Der Beweis für Letzteres ist leicht anzutreten: Wenn man versuchen möchte, einen nicht vorgeschlagenen Titel in die Nominierung zu bringen, muss man richtig Arbeit, Zeit und was auch immer investieren.
Egal. Das ist hier nicht Thema.

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Wir üben uns im freudigen Hüpfen

Bei Facebook haben wir es schon vermeldet und uns in einschlägigen Foren auch schon gefreuhüpft – aber wir möchten auch hier noch einmal erwähnen, dass wir mit unseren Werken indirekt zwei Mal für den Kurd-Lasswitz-Preis 2014 nominiert wurden:

Zum einen wurde Lothar Bauer für die »beste Graphik einer deutschsprachigen Ausgabe, erstmals erschienen 2013« nominiert – mit seinem Titelbild zu unserer Anthologie »Enter Sandman« (AndroSF 34).
Zum anderen wurde Merlin Thomas für die »beste deutschsprachige SF-Erzählung mit Erstausgabe von 2013« nominiert – mit seiner Kurzgeschichte »Operation Heal« in unserer ›kleinen‹ Anthologie »Blackburn« (AndroSF 33).

Wir sind über alle Maßen hocherfreut.

Ein Blick voraus. Oder?

Verlage liefern gerne Vorschauen ihres Programmes für die nächsten Monate, Halbjahre. Wir würden das auch gerne. Aber unser »wir«, mit dem wir formulieren, täuscht letztlich nur darüber hinweg, dass »wir« immer noch eine One-Man-Show sind.

Und dennoch haben wir einen Plan. Der das Papier nicht wert ist, auf dem er geschrieben wurde. Denn in Wirklichkeit steht er nur auf einem Whiteboard:

Jederzeit der möglichen Löschung und Änderung unterworfen.

Aber der eigentliche Grund, warum wir keine Vorschauen liefern, ist die Unwägbarkeit des Lebens. Unsere One-Man-Show weiß nie, was wieder dazwischen kommt. Und irgendwas kommt immer dazwischen.