Lüneburg | analog + spontan

»Dieser Blick in die Schönheit der analogen Welt von Lüneburg inspirierte mich gerade, die passenden Worte für meinen Essay über den Zusammenhang zwischen Science-Fiction und Heimatforschung zu finden ;-)))
Siehe Talk während des Festivals ›Lebe Dein Ändern – Positionen zeitgenössischer Kunstproduktion‹ in der Galerie Altes Rathaus Worpswede.«

Lesungen zum HALLER 16 »Wahre Kunst«

Corinna Griesbach, Herausgeberin der Literaturzeitschrift HALLER, präsentiert am 20. und 21.09.2019 Bilder von Kai Savelsberg und Texte von Regina Schleheck, Rolf Polander, Nele Sickel, Karl-Johann Müller, Andreas Heindl und wiederum Kai Savelsberg aus der Ausgabe 16 des HALLER, der unter dem Titel »Wahre Kunst« erschienen ist. Die Autoren lesen selbst.
Die Lesungen finden jeweils ab 19 Uhr in der Galerie MON ART in der Eschbachstr. 21-25, 52156 Monschau, statt. Der Eintritt ist frei.

sternwerk, die Scheidung

Schon 2018 verschwand irgendwann der Link auf unserer Homepage; auch der Eintrag in der Marginalie des Briefpapiers wurde gelöscht. Sven Klöpping hatte mitgeteilt, seinen nächsten Band – eine Anthologie zum »Genre« »Xenopunk« – alleine machen zu wollen.

Zum 01.08.2019 ist die Entscheidung nunmehr umgesetzt. Der alte Link sternwerk.pmachinery.de verweist jetzt auf eine private Seite Sven Klöppings. Ob er die ihm vorliegenden Daten des alten Webauftritts irgendwo einspielt, ist hier unbekannt.

Vier Bände waren es, die wir gemeinsam gemacht haben – Sven Klöpping hat die Inhalte gesammelt und zusammengestellt, p.machinery hat die handwerkliche Seite des Buchmachens abgedeckt und den Vertrieb übernommen.

Wirkliche Erfolge waren die vier Bücher nicht. Die Gesamtauflagen blieben im zweistelligen, die »echten« Verkäufe (jenseits von Autorenexemplaren) im einstelligen Bereich. Alle vier Titel fuhren Verluste ein. Aber so ist das eben bei solchen Dingen.

Die Bücher wird es noch eine Weile bei Amazon mit unserer ISBN geben; danach werden wir sie an Sven zur Neuausgabe mit einer eigenen ISBN übergeben. Gleiches gilt für die E-Books.

Die vier Titel waren Norbert Stöbes »Der Durst der Stadt«, sowie die von Sven Klöpping herausgegebenen Anthologien »Bullet«, »Im Schatten von Xibalba« und – gemeinsam mit Marianne Labisch – »Parasitengeflüster«.

Welchen endgültigen Titel die Xenopunk-Anthologie tragen wird, ist noch nicht bekannt. Es wird gemunkelt, dass sternwerk nach Veröffentlichung dieses Buches ruhen wird – was immer das heißt.

Wir wünschen Sven Klöpping jedenfalls Erfolg mit dem fünften Buch, mehr Erfolg jedenfalls, als die ersten vier Titel hatten.

Was hat Heimatforschung mit Science-Fiction zu tun?

Über diesen überraschenden Zusammenhang informiert die Rede, die Michael Weisser vor der Wissenschaftlichen Gesellschaft der Freien Hansestadt Bremen am 30. April 2019 halten wird:
»Die Zukunft der Heimatforschung sehe ich in einer engen Verknüpfung der drei Sichtweisen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dabei wird die Zukunft immer mehr von den neuen Möglichkeiten der digitalen, weltumspannenden Vernetzung geprägt sein.
Dieses Bild einer globalen Vernetzung und einer Steuerung der menschlichen Gesellschaft durch die universelle Maschine ›Computer‹ und die von ihr berechneten Algorithmen war vor einigen Jahrzehnten noch Utopie und Thema für SF-Literaten …«

Diese Rede ist in vollem Wortlaut veröffentlicht und ab dem 30.04.2019 unter www.rice.de/zz_01/Index.html einzusehen.

Bildersprachen | Schriftbilder

Dr. Rainer Beßling stellt sein neues Buch »Bildersprachen« vor und wirkt dabei als Initiator der Ausstellung »Schriftbilder« im Vorwerk – Zentrum für zeitgenössische Kunst in Syke, Februar/März 2019.
Beßling gilt als renommierter Kultur- und Kunstkritiker, der auch zahlreiche Ausstellungen von Michael Weisser durch Reden und Buchtexte begleitet hat. Jetzt plant er mit Weisser ein neues Werk, das im Herbst 2019 bei Die|QR|Edition erscheinen wird.
Anfang 2018 konfrontierte Beßling den Medienkünstler und SF-Autor Weisser mit 100 Fragen zur Bedeutung von Kunst in der digitalen Gesellschaft. Wer an der Entwicklung von Bild, Klang und Wort in der vernetzten Welt von Morgen interessiert ist, der kann sich auf dieses neue Werk freuen … Diese Form von Kunst kann man aus gutem Grund auch als optische Science-Fiction verstehen!

Das Arrangement von Weissers QR-Codes auf Bannern, als amorphe Seidentücher, als ScreenArt, als Bildkarten und als Cover der Die|QR|Edition hat die Kuratorin und künstlerische Leiterin des Vorwerks Nicole Giese-Kroner übernommen.

Informationen zu diesem Projekt siehe:
http://www.rice.de/05_AUSSTELLUNGEN/2019_SYKE_BILDERSPRACHEN/1_Syke_Bildersprachen.htm

H.-G. Rubahn in Bremen

Dr. Dr. h. c. Horst-Günter Rubahn (links), Professor für Nanotechnologie und Leiter des Alsion-Campus der Süddänischen Universität in Sønderborg, kam eigens in das Staatsarchiv nach Bremen und besuchte die Ausstellung über den QR-Code als Interface zwischen analoger und digitaler Welt.

Der Medienkünstler Michael Weisser (rechts) überreichte ihm dort seinen Roman »Syn»Code7«, der seinerzeit bei Suhrkamp und unlängst bei p.machinery als überarbeitete Neuausgabe erschienen ist.

Rubahn, begeisterter SF-Fan und ebenfalls Autor bei Suhrkamp in den frühen 1980er Jahren, freute sich neben der überarbeiteten Story zum Thema Gentechnologie auch auf die angehängten Interviews, die Hans Joachim Alpers im Jahr 1984 und 30 Jahre später Michael Haitel im Jahr 2014 mit Weisser zum Thema SF geführt hatten. Abgerundet wird diese Ausgabe mit einem Nachwort von Herbert W. Franke und Informationen zur Entstehung der Weisser’schen i:Codes.