NOVA in den metamorphosen

In der Literaturzeitschrift metamorphosen aus Berlin wurden die NOVA-Ausgaben 26 und 27 begutachtet und unter anderem mit EXODUS 38 verglichen. Die Kernaussagen zu NOVA hat Dirk Alt zusammengefasst:

»Wir haben uns zwei der führenden Science-Fiction-Zeitschriften in Deutschland angeschaut, NOVA und EXODUS. Direkt auf den ersten Griff fällt auf, wie hochwertig beide Magazine gestaltet sind und wie wenig sie mit den frühen Genreheften vom Zeitungskiosk zu tun haben. […] NOVA ist von kleinerem Format und erinnert eher an ein Taschenbuch als an eine Zeitschrift. Inhaltlich bietet das Heft ausschließlich Text und gliedert sich in zwei Abschnitte. Der erste Teil enthält eine Auswahl an Prosatexten, der zweite, NOVA Sekundär, Essayistik und Nicht-Fiktives. In NOVA 26 finden sich z. B. eine Huldigung der 2018 verstorbenen US-amerikanischen Autorin Ursula K. Le Guin oder die erste Hälfte eines Interviews mit Harald Lesch, das als sehr lesenswert hervorgehoben sei. […] Derjenige, den das Visuelle nicht so kümmert, der aber gerne Sci-Fi liest, greife zu NOVA. Wie gesagt, auch im lesefreundlicheren Format. Zum Beispiel zur aktuellen Ausgabe zu »Utopien und positiven Zukunftsbildern«. […] Insgesamt haben uns die in den Ausgaben enthaltenen Texte teils sehr gut unterhalten, teils verstört, teils nachdenklich zurückgelassen.«

Was hat Heimatforschung mit Science-Fiction zu tun?

Über diesen überraschenden Zusammenhang informiert die Rede, die Michael Weisser vor der Wissenschaftlichen Gesellschaft der Freien Hansestadt Bremen am 30. April 2019 halten wird:
»Die Zukunft der Heimatforschung sehe ich in einer engen Verknüpfung der drei Sichtweisen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dabei wird die Zukunft immer mehr von den neuen Möglichkeiten der digitalen, weltumspannenden Vernetzung geprägt sein.
Dieses Bild einer globalen Vernetzung und einer Steuerung der menschlichen Gesellschaft durch die universelle Maschine ›Computer‹ und die von ihr berechneten Algorithmen war vor einigen Jahrzehnten noch Utopie und Thema für SF-Literaten …«

Diese Rede ist in vollem Wortlaut veröffentlicht und ab dem 30.04.2019 unter www.rice.de/zz_01/Index.html einzusehen.

Verspätet, aber: NOVA 27 ist da

Mit 290 Seiten (davon 18 Seiten in Farbe) ist NOVA 27 ein dicker Brocken geworden. Und noch dazu eine Themenausgabe.

Michael K. Iwoleit & Michael Haitel (Hrsg.)
NOVA Science-Fiction
Ausgabe 27
p.machinery, Winnert, Februar 2019, 290 Seiten, Paperback
ISSN 1864 2829
ISBN 978 3 95765 152 5 – EUR 18,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 7438 9748 9 – EUR 9,49 (DE)

Themenausgabe »Neue Wege zur Utopie«
Idealgesellschaften mit kleinen Schönheitsfehlern
Hoffnungsschimmer im Hoffnungslosen

  • Mit Storys von * Dirk Alt * Marcus Hammerschmitt * Frank W. Haubold * Frank Hebben * Martin Mächler * Frank Neugebauer * Barbara Ostrop * Tobias Reckermann * Thomas Sieber
  • Mit einer Gaststory von * C. Stuart Hardwick (USA)
  • Mit Essays zum Thema von * Andreas Heyer * Horst Illmer
  • Außerdem * Interview mit Harald Lesch (2. Teil) * Nachrufe auf Harlan Ellison und Achim Mehnert
  • Illustrationen (teilweise farbig) von * Uli Bendick * Christian Günther * Susanne Jaja * Detlef Klewer * Paul Lehr * Nummer 85 * Victoria Sack * Michael Wittmann
  • Das Titelbild stammt von Stas Rosin.

Science-Fiction / Slipstream – Call for Papers

Die im Berliner Verbrecher-Verlag erscheinende Literaturzeitschrift metamorphosen hat ein Call For Papers [Link: veröffentlicht, das auch für unsere Leser bzw. Beiträger von Interesse sein könnte. Bereits 2015 haben die metamorphosen eine Sonderausgabe zum Thema Science-Fiction herausgebracht, die sich durch experimentierfreudige Prosa und sachkundige Sekundär-Texte auszeichnete – für 4,00 EUR bestellbar hier [Link: . Es besteht daher Grund zur Annahme, dass auch der jetzt geplante Band zum Thema »Science-Fiction / Slipstream« nicht enttäuschen wird. Kurzgeschichten bis max. 10 Seiten können bis zum 1. April eingereicht werden.


Edit 24.09.2024: Die Links sind abgelaufen.

Dropbox erledigt

Wie wir heute feststellen durften, wurde die Userdatenbank der Dropbox kompromittiert; zu den kompromittierten Daten gehört(e) auch unser Account. Wir nehmen ab sofort keine Daten mehr über die Dropbox an, die sich nicht per E-Mail verschicken lassen. Wer uns Daten solchen Volumens schicken möchte, nutzt bitte den Anbieter WeTransfer.com. Darüber diskutieren wir nicht und wir teilen auch nicht in gesonderten Mails mit, dass wir Dropbox-Daten nicht mehr annehmen.

Bildersprachen | Schriftbilder

Dr. Rainer Beßling stellt sein neues Buch »Bildersprachen« vor und wirkt dabei als Initiator der Ausstellung »Schriftbilder« im Vorwerk – Zentrum für zeitgenössische Kunst in Syke, Februar/März 2019.
Beßling gilt als renommierter Kultur- und Kunstkritiker, der auch zahlreiche Ausstellungen von Michael Weisser durch Reden und Buchtexte begleitet hat. Jetzt plant er mit Weisser ein neues Werk, das im Herbst 2019 bei Die|QR|Edition erscheinen wird.
Anfang 2018 konfrontierte Beßling den Medienkünstler und SF-Autor Weisser mit 100 Fragen zur Bedeutung von Kunst in der digitalen Gesellschaft. Wer an der Entwicklung von Bild, Klang und Wort in der vernetzten Welt von Morgen interessiert ist, der kann sich auf dieses neue Werk freuen … Diese Form von Kunst kann man aus gutem Grund auch als optische Science-Fiction verstehen!

Das Arrangement von Weissers QR-Codes auf Bannern, als amorphe Seidentücher, als ScreenArt, als Bildkarten und als Cover der Die|QR|Edition hat die Kuratorin und künstlerische Leiterin des Vorwerks Nicole Giese-Kroner übernommen.

Informationen zu diesem Projekt siehe:
http://www.rice.de/05_AUSSTELLUNGEN/2019_SYKE_BILDERSPRACHEN/1_Syke_Bildersprachen.htm

Ein Verlag zieht um

Es ist so weit – stellenweise wurde es angekündigt. Nun wird es wahr: Der Verlag p.machinery zieht um.
In der Woche vom 03.12.2018 (= KW 48/2018) findet der Umzug statt. Letzte Buchbestellungen werden am 04.12. ausgeführt. Am 05.12. kommt der Lkw nach Murnau, am 07.12. wird er am neuen Domizil sein, um ausgeladen zu werden. Ab spätestens 10.12. wird der Routinebetrieb wieder aufgenommen sein.

Die neuen Kontaktdaten können dem Impressum entnommen werden.

H.-G. Rubahn in Bremen

Dr. Dr. h. c. Horst-Günter Rubahn (links), Professor für Nanotechnologie und Leiter des Alsion-Campus der Süddänischen Universität in Sønderborg, kam eigens in das Staatsarchiv nach Bremen und besuchte die Ausstellung über den QR-Code als Interface zwischen analoger und digitaler Welt.

Der Medienkünstler Michael Weisser (rechts) überreichte ihm dort seinen Roman »Syn»Code7«, der seinerzeit bei Suhrkamp und unlängst bei p.machinery als überarbeitete Neuausgabe erschienen ist.

Rubahn, begeisterter SF-Fan und ebenfalls Autor bei Suhrkamp in den frühen 1980er Jahren, freute sich neben der überarbeiteten Story zum Thema Gentechnologie auch auf die angehängten Interviews, die Hans Joachim Alpers im Jahr 1984 und 30 Jahre später Michael Haitel im Jahr 2014 mit Weisser zum Thema SF geführt hatten. Abgerundet wird diese Ausgabe mit einem Nachwort von Herbert W. Franke und Informationen zur Entstehung der Weisser’schen i:Codes.