Veränderungen

Bei Facebook ist es schon verkündet worden:

Bei p.machinery spielen sich Veränderungen ab – und sie sind schon weit gediehen. Hier wollen wir sie nun quasi offiziell kundtun – und die Gründe erläutern.

Programmstruktur

  • Neuigkeiten hierzu gibt es nicht.
  • 2018 haben wir das Programm gestrafft. Unter https://www.pmachinery.de/unsere-bucher findet der geneigte Interessent die Liste unserer Reihen und kann dort auch erkennen, welche Reihen 2018 dem Rotstift zum Opfer gefallen sind.

Printbücher

  • An der Zusammenarbeit mit dem Schaltungsdienst Lange, die seit Anfang 2013 wundervolle Früchte getragen hat und trägt, wird sich nichts ändern.
  • Ändern wird sich der Sektor der PoD-Bücher:
  • Wir haben 2007 unser Programm mit Books on Demand in Norderstedt gestartet; Ende 2012 endete das, nachdem BoD sich in zwei kurz aufeinander folgenden Reklamationsfällen ein Verhalten geleistet hat, das man mit »wenig kundenfreundlich« noch nett umschrieben hat.
  • Seit 2013 arbeiten wir – neben der Zusammenarbeit mit dem Schaltungsdienst Lange – zunächst mit CreateSpace, später dann mit KDP (kindle | direct publishing), um unsere Bücher jedenfalls in der Paperbackversion direkt im Programm von Amazon verfügbar zu haben; direkt meint dabei »ohne Aufschläge«, wie sie zum Beispiel im Amazon-Marketplace berechnet werden.
  • Die Zusammenarbeit mit KDP endet nun auch. Schon CreateSpace war bezüglich des Verhaltens gegenüber uns als Kunden, Verlag und Verantwortlichen der Buchproduktion bisweilen unverschämt. KDP hat die Erbsenzählerei von CreateSpace noch zum Ameisenfick perfektioniert – unser Verleger wird hierzu in seinem privaten Blog noch ausführlich berichten und Details präsentieren. In jedem Fall kann ein Verhalten, wie KDP es an den Tag gelegt hat und legt, nicht mehr akzeptiert werden.
  • Die noch bei KDP eingestellten Bücher bleiben dort b.a.w. erhalten und werden allenfalls in besonderen Situationen – z.B. aktualisierte Neuausgaben – dort herausgenommen.
  • Den zukünftigen PoD-Bereich werden wir mit unserem neuen Partner Bookwire abdecken.
  • (Der Grund, warum wir den PoD-Bereich mit abdecken wollen, hat zwei Gründe. Zum einen verweigern wir uns aus Margengründen dem Barsortiment. Zum anderen gibt es potenzielle Kunden, die für ihren Buchladengang oder eine E-Mail an ihren Lieblingsverlag zu faul sind oder traditionell Amazon und anderen Internetanbietern den Vorzug geben. Letztere wollen wir nicht außen vor lassen.)

E-Books

  • Unsere E-Books haben wir von Anfang an mit Bookrix in München vermarktet. Das Ganze funktionierte und funktioniert noch wunderbar: schnell, simpel, zuverlässig. Eigentlich eine schöne Zusammenarbeit.
  • Einziger Nachteil hier war und ist, dass die E-Books unter dem Namen Bookrix als Verlag mit einer Bookrix-ISBN vermarktet wurden und werden.
  • Mit unserem neuen, zukünftigen Partner Bookwire werden wir auch unsere E-Books mit eigenen ISBN vermarkten können. Dabei werden wir die Nummern unserer aktuellen 1000er-Liste 978 3 95765 xxx x von hinten vergeben, damit ein erkennbarer Abstand zu den Printbüchern vorhanden ist.
  • Die Umstellungsarbeiten von Bookrix auf Bookwire laufen gerade. Bis hier alles gelaufen ist, werden sicherlich noch einige wenige Wochen vergehen.

Hörbücher|Audiobooks

  • Durch Dirk C. Flecks »Feuer am Fuß« sind wir in den Genuss unserer ersten Audiobooks gekommen. Auf der Suche nach einem geeigneten Partner sind wir bei Bookwire gelandet – wodurch auch die Zusammenarbeit mit den E-Books und den Printbüchern zustande kam. Und es wird noch mindestens ein weiteres Audiobook geben – ein Roman von Tom Turtschi, der in Vorbereitung ist, soll auch als Hörbuch aufgenommen werden, und auch dieses Hörbuch|Audiobook werden wir vermarkten dürfen, wie es heute aussieht.

Fazit

  • Man kann sich darüber streiten, ob es sinnvoll ist, sich an einen Partner »für alles« zu binden. Nicht wenige unserer Kollegen auf dem Kleinverlagssektor sind da eindeutig anderer Ansicht. Aber unser Verleger hat auch schon auf anderen beruflichen Feldern die Erfahrung gemacht, dass es sich lohnt, einem festen Partner eine Chance zu geben und diese Verbindung jedenfalls so lange aufrechtzuerhalten, so lange der Partner in der Lage ist, eventuelle und doch immer mal wieder vorkommende Fehler und Probleme vollständig und endgültig zu beheben; und nur dann, wenn dies nicht (mehr) möglich ist, ist die Suche nach einem neuen Partner sinnvoll.

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