NOVA 32

NOVA 32
Magazin für spekulative Literatur
p.machinery, Winnert, Januar 2023, 228 Seiten, Paperback
ISSN 1864 2829
ISBN 978 3 95765 312 3 – EUR 16,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 95765 794 7 – EUR 5,49 (DE)

Der Inhalt:

NOVAstorys
Thomas Grüter: Auf eigene Gefahr
Karsten Lorenz: Geliebte Savona
Victoria Sack: Obsoleszenz
Ricky Wilhelmson: Planetare Verteidigung
Aiki Mira: Nicht von dieser Welt
Wolf Welling: Im Tulou
Benjamin Hirth: This War Is Over
Frank W. Haubold: Das Mädchen aus dem Jenseits
Brandon Crilly: Gedächtnis

NOVAsekundär
Michael K. Iwoleit: »Aber ich habe geliebt! …« James Tiptree, jr. und die weltbeste Science-Fiction-Story
Hans Esselborn: Herbert W. Franke. Zum Gedenken an den Altmeister der Science-Fiction
Franz Rottensteiner: H. W. Franke, Cyber ohne Punk
Dietmar Dath: Gesetz und Drachenkraft. Herbert W. Franke als schöpferischer Erklärer der Kunst

1 Gedanke zu „NOVA 32“

  1. Carsten Kuhr auf phantastiknews.de:
    https://www.phantastiknews.de/index.php/rezensionen/24931-nova-magazin-fuer-spekulative-literatur-32-magazin

    Sein Fazit:
    Was hat mich persönlich nun besonders angesprochen?

    Aika Miras Beitrag besticht durch seine leisen Zwischentöne. Hier gelingt es der Autorin uns die Figuren, deren Schicksal und ihre Welt mit fast skizzenhaften Pinselstrichen miterlebbar zu machen.

    Ähnlich leise Töne schlägt Wolf Welling an. Auch er zeigt uns eine Seele, die gemartert, die verstümmelt wurde und letztlich dem Druck nachgegeben und resigniert hat. Dass die Handlung aktuelle Entwicklungen rund um die Umerziehungslager der Uiguren verklausuliert aufgreift, macht sie höchst aktuell.

    Frank W. Haubold hat mich mit seiner Geschichte ähnlich berührt, wie der Beitrag des Kanadiers Brandon Crilly. Beide präsentieren dem Leser Charakter-Studien – hier der Veteran, der seine Schuld, überlebt zu haben verarbeiten will, dort der Kleriker, der an sich, seiner Mission und seinem Glauben zweifelt. Beides sind wunderbar eindringliche Erzählungen, die ob der inneren Sorgen und Nöte der Figuren im Gedächtnis bleiben.

    Insgesamt, wie gewohnt, sind alle Storys handwerklich gut verfasst, überraschen, verblüffen und berühren – eben das, wofür „Nova“ immer stand und steht.

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