Bildersprachen | Schriftbilder

Dr. Rainer Beßling stellt sein neues Buch »Bildersprachen« vor und wirkt dabei als Initiator der Ausstellung »Schriftbilder« im Vorwerk – Zentrum für zeitgenössische Kunst in Syke, Februar/März 2019.
Beßling gilt als renommierter Kultur- und Kunstkritiker, der auch zahlreiche Ausstellungen von Michael Weisser durch Reden und Buchtexte begleitet hat. Jetzt plant er mit Weisser ein neues Werk, das im Herbst 2019 bei Die|QR|Edition erscheinen wird.
Anfang 2018 konfrontierte Beßling den Medienkünstler und SF-Autor Weisser mit 100 Fragen zur Bedeutung von Kunst in der digitalen Gesellschaft. Wer an der Entwicklung von Bild, Klang und Wort in der vernetzten Welt von Morgen interessiert ist, der kann sich auf dieses neue Werk freuen … Diese Form von Kunst kann man aus gutem Grund auch als optische Science-Fiction verstehen!

Das Arrangement von Weissers QR-Codes auf Bannern, als amorphe Seidentücher, als ScreenArt, als Bildkarten und als Cover der Die|QR|Edition hat die Kuratorin und künstlerische Leiterin des Vorwerks Nicole Giese-Kroner übernommen.

Informationen zu diesem Projekt siehe:
http://www.rice.de/05_AUSSTELLUNGEN/2019_SYKE_BILDERSPRACHEN/1_Syke_Bildersprachen.htm

Ein Verlag zieht um

Es ist so weit – stellenweise wurde es angekündigt. Nun wird es wahr: Der Verlag p.machinery zieht um.
In der Woche vom 03.12.2018 (= KW 48/2018) findet der Umzug statt. Letzte Buchbestellungen werden am 04.12. ausgeführt. Am 05.12. kommt der Lkw nach Murnau, am 07.12. wird er am neuen Domizil sein, um ausgeladen zu werden. Ab spätestens 10.12. wird der Routinebetrieb wieder aufgenommen sein.

Die neuen Kontaktdaten können dem Impressum entnommen werden.

H.-G. Rubahn in Bremen

Dr. Dr. h. c. Horst-Günter Rubahn (links), Professor für Nanotechnologie und Leiter des Alsion-Campus der Süddänischen Universität in Sønderborg, kam eigens in das Staatsarchiv nach Bremen und besuchte die Ausstellung über den QR-Code als Interface zwischen analoger und digitaler Welt.

Der Medienkünstler Michael Weisser (rechts) überreichte ihm dort seinen Roman »Syn»Code7«, der seinerzeit bei Suhrkamp und unlängst bei p.machinery als überarbeitete Neuausgabe erschienen ist.

Rubahn, begeisterter SF-Fan und ebenfalls Autor bei Suhrkamp in den frühen 1980er Jahren, freute sich neben der überarbeiteten Story zum Thema Gentechnologie auch auf die angehängten Interviews, die Hans Joachim Alpers im Jahr 1984 und 30 Jahre später Michael Haitel im Jahr 2014 mit Weisser zum Thema SF geführt hatten. Abgerundet wird diese Ausgabe mit einem Nachwort von Herbert W. Franke und Informationen zur Entstehung der Weisser’schen i:Codes.

Schreibtischschubladenhüter

Aus aktuellem Anlass noch ein Hinweis an diejenigen, die sich dem gehobenen Schund verpflichtet fühlen und da noch was in der Schreibtischschublade haben: „Am Erker“ aus Münster sucht derzeit Texte zum Thema „Detektive, Cowboys, Sternenkrieger“, siehe hier: https://am-erker.de/77.php. Im Gegensatz zu den postmodernen, poetry-slam-vernebelten Schnöseln, die man in diesem Milieu vorwiegend antrifft, druckt die „Erker“-Redaktion gerne (professionelle) SF! Es könnte sich daher ggf. lohnen, mal in der Schreibtischschublade nachzusehen.

QR|Edits auf der Ausstellung

Gemeint ist die vorgenannte Ausstellung in Bremen. Mike Weisser mailte ein unkommentiertes Foto. Das spricht freilich für sich selbst:

Die abgebildeten QR|Edits gibt es – wie alle anderen auch – nach wie vor zu kaufen: im Buchhandel oder direkt bei uns. E-Mail an michael@haitel.de reicht aus.

 

Neues vom Exodus

Das Magazin EXODUS weist inhaltlich große Ähnlichkeiten mit unserem NOVA auf. Das ist ein Grund, aber kein Hindernis. EXODUS und NOVA verbindet eine lange und durchaus fruchtbare Freund- und Partnerschaft. Gleichzeitig sind auch p.machinery und EXODUS einander zugetan. Und so ist es uns eine Freude, auf die nächste Ausgabe, die Nummer 38 des Magazins EXODUS hinzuweisen, die im September zum ElsterCon in Leipzig erscheinen wird.

Atmosphären, Architekturen, Themen – Fotoausstellung im Staatsarchiv Bremen

Wo liegen die Grenzen der sogenannten digitalen Revolution, welche Bereiche unseres Lebens werden von ihr berührt? Der Bremer Medienkünstler Michael Weisser setzt sich intermedial mit der stetigen Weiterentwicklung der digitalen Kultur auseinander. Die mediale Umsetzung leistet Weisser dabei im Grenzbereich der analogen und digitalen Informationsverarbeitung in Form einer Vernetzung von Worten, Bildern und Klängen.

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Neues von der 27

Im Oktober ist Redaktionsschluss. Derzeit sieht die Lage gut aus, dass der Termin gehalten werden kann.

Michael Iwoleit wühlt sich durch die vorhandenen Kurzgeschichten- und Novellentexte. Christian Steinbacher wartet auf die Ergebnisse der Auswahl, um die Illustrationen zu beschaffen.
Thomas Sieber indes meldet Positives von der »Sekundär«-Front: Ein Übersetzer ist kontaktiert worden, denn es ist wieder ein im Original englischsprachiger Text mit von der Partie. Horst Illmers Beitrag wird Anfang September erwartet. Und Thomas ist dabei, den zweiten Teil des Lesch-Interviews zu straffen. Bei ihm sei alles im grünen Bereich.

Derweil wird auch an der Frage der zukünftigen Titelbilder gearbeitet, und hier wird es eine Neuerung geben, über die wir aber noch nichts verraten wollen, solange wir das Thema nicht vollständig rundgeklopft haben.