Jadrejcic, Marina

Marina Jadrejcic, geboren 1959 in Pula, wuchs in einem Haus voller Bücher auf – nicht ohne Folgen: im Alter von vier Jahren begann sie zu lesen, mit zehn schrieb sie ihre erste kleine Liebesgeschichte. Auf die Science Fiction stieß sie schon in ihrer Kindheit, über Lewis Carol, Frank Baum, Burroughs, Verne und schließlich Asimovs „Pebbles in the sky“.
Ihre erste SF-Story schrieb sie als Teenager, seit 1993 veröffentlicht sie regelmäßig, unter anderen ihre Erzählungen »The willows death«, »I have a dream«, »Sad Madonna«, »People with no face« und weitere mehr. In den Jahren 2002 und 2003 gewann sie mit ihren Werken einschlägige Genrepreise ihres Landes.

Seit 1996 lebt Marina mit ihrem Ehemann, Sohn Sejan, Tochter Ariana und Hund Loki in einem kleinen Örtchen namens Kanfanar als, wie sie sagt, „Vollzeitmutter“.

Ihre erste publizierte Kurzgeschichte »Yonder end of the stream« erschien als Gastbeitrag in Nova 5.

Iwoleit, Michael K.

Michael K. Iwoleit wurde 1962 in Düsseldorf geboren und lebt heute in Wuppertal. Er ist seit Mitte der Achtzigerjahre in der deutschen SF-Szene aktiv und zunächst vor allem als Essayist und Übersetzer hervorgetreten. In den letzten Jahren hat er verstärkt als Autor auf sich aufmerksam gemacht und wurde für seine Novellen dreimal mit dem Deutschen Science Fiction Preis ausgezeichnet.

Sein Roman Psyhack, der auf der gleichnamigen Novelle in Nova 8 beruhrt, erschien im Frühjahr 2007 im Fabylon Verlag.

Haubold, Frank W.

Frank W. Haubold wurde 1955 in Frankenberg (Sachsen) geboren. Nach Abitur und Wehrdienst studierte er Informatik und Biophysik in Dresden und Berlin (Promotion 1989). Danach führte ihn sein Weg über die Stationen Chemnitz und Glauchau ins sächsische Meerane, wo er seit 1985 lebt und arbeitet. 1996 Umzug in ein kleines Haus im dörflichen Umfeld. Seit 1989 schreibt er Erzählungen und Kurzgeschichten unterschiedlicher Genres (Science Fiction, Fantasy, Horror, Gegenwart). Zahlreiche Veröffentlichungen in Freie Presse (Chemnitz), Fantasia (Passau), MajA (Tübingen), phantastisch! (Hitzacker), Solar-X (Halle) und anderen Publikationen auch außerhalb der Phantastik-Szene. Für den 1. Chemnitzer Autorenverein gab er bis 2002 vier Anthologien heraus.

Seine Geschichte „Die weißen Schmetterlinge“ ist in NOVA 3 erschienen.

Gruber, Andreas

Andreas Gruber, einer der besten deutschsprachigen Autoren im Übergangsbereich zwischen SF, Horror und Phantastik, wurde 1968 in Wien geboren und veröffentlichte zahlreiche Kurzgeschichten in Fanzines, Anthologien und Magazinen wie   Phantastisch!, Space View, Alien Contact und Nova. Seine Erzählungen wurden wiederholt für den Deutschen Science Fiction Preis und den Kurd Laßwitz Preis nominiert. Sein Roman Der Judas-Schrein erhielt 2006 den Deutschen Phantastik Preis als bestes Romandebüt.

Aktuelle Informationen über das Schaffen des überaus fleißigen Andreas Gruber finden sich auf seiner Homepage

Sein Debüt in unserem Magazin feierte er mit der rasanten Story „Sieben Ampullen“ in Nova 2.

Gebelein, Markus

Markus Gebelein wurde 1973 in Freiburg geboren und wuchs in einer Kleinstadt im Schwarzwald auf. Er arbeitet als Apotheker und Schriftsteller und beteiligt sich an der Organisation örtlicher Rollenspielertreffen. Seine Kurzgeschichte „Der Wahrheitsmann“, die bei einem Wettbewerb auf dem Dort.Con 2002 mit dem zweiten Platz ausgezeichnet wurde, erschien in Nova 1. Sein erster Roman, ein im amerikanischen Süden angesiedelter Horrorthriller, befindet sich in Arbeit.

Frick, Klaus N.

Klaus N. Frick, geboren 1963 in Freudenstadt im Schwarzwald, beschrieb schon in seiner frühen Kindheit jedes Blatt Papier, das er in die Finger bekam. In den 70er Jahren brachte ihn das zu selbstfabrizierten Schülerzeitungen und Fanzines, in den 80er Jahren kamen unzählige Publikationen in Kleinauflagen von Fan-Zeitschriften sowie in einigen Anthologien. Seit 1992 verdient er seine Brötchen als Redakteur der PERRY RHODAN-Serie.
»Nebenbei« reichte es immer wieder zu anderen Veröffentlichungen, unter anderem dem Roman »Vielen Dank Peter Pank« und der Kurzgeschichten-Sammlung »Zwei Whisky mit Neumann«. Klaus lebt mit seiner Lebensgefährtin direkt in der beschaulichen Beamten- und Studentenstadt Karlsruhe.

In Nova ist er erstmals in Ausgabe 5 mit der Kurzgeschichte »Testfall« vertreten.

Fittje, Klaus

Klaus Fittje wurde 1958 in einem kleinen Ort in Norddeutschland geboren
und zog später nach Wiesbaden, wo er heute seine Brötchen
als Versicherungsangestellter verdient. Er schreibt seit
seiner Jugend, hat aber erst 2000 ernsthaft mit dem
Geschichtenerzählen angefangen.

Er freut sich über einen Besuch seiner
Homepage unter

Seine Kurzgeschichte „Die Wendungen der Zeit“ in Nova 1 ist seine erste professionelle Veröffentlichung.

 

Farkas, Viktor

Viktor Farkas, Jahrgang 1945, Journalist, Referent, renommierter Sachbuchautor, Kommunikationsfachmann und Spezialist für Direct- und Dialog-Marketing, hat in seinen Büchern schon mehrfach bewiesen, dass die Ergebnisse gründlicher Recherchen nicht immer staubtrocken präsentiert werden müssen, sondern dem Leser auch packend und spannend präsentiert werden können. Seine Veröffentlichungen umfassen ein breites Spektrum brisanter, kontroversieller und aktueller Themen.
Der Liebhaber von SF-Literatur sei insbesondere auf Farkas‘ anläßlich des Orwell-Jahres 1984 herausgebrachtes „SF-Quizbuch“ hingewiesen, ein im deutschen Sprachraum einmaliges Kompendium, das gerade – neben anderen Farkas-Titeln – als aktualisiertes und erweitertes eBook bei readersplanet erschienen ist.
Zu seinen bekanntesten Werken zählt der in mehreren Sprachen und Ausgaben erschienene Langzeitbestseller „Unerklärliche Phänomene“, der als grenzwissenschaftliches Grundlagenwerk gilt, sowie die Titel „Lasset uns Menschen machen – Schöpfungsmythen beim Wort genommen“, „Esoterik – eine verborgene Wirklichkeit“, „Jenseits des Vorstellbaren“, „Zukunftsfalle – Zukunftschance. Leben und Überleben im Dritten Jahrtausend“, „Geheime Bünde & Verschwörungen“ in der zehnbändigen Reihe Rätselhafte Phänomene, „Neue unerklärliche Phänomene“, „Geheimsache Zukunft – von Atlantis zur hohlen Erde“, „Rätselhafte Wirklichkeiten“, „Vertuscht – wer die Welt beherrscht“, „Schatten der Macht. Bedrohen geheime Langzeitpläne unsere Zukunft?“ (KOPP-Verlag); und neu ab September 2004 im Orac-Verlag: „Lügen in Krieg und Frieden. Die geheime Macht der Meinungsmacher“.

Weitere Informationen über Viktor Farkas und sein Werk finden Sie auf seiner Homepage.

Mit seiner Kurzgeschichte „Die letzte Runde“ gibt Viktor Farkas sein Debüt im Kreis der Nova-Autoren.

 


Edit 16.07.2023: Viktor ist inzwischen leider verstorben, seine Homepage farkas.at wurde kürzlich offensichtlich abgeschaltet.

Egan, Greg

Greg Egan wurde 1961 in Perth in Westaustralien geboren, studierte an der University of Western Australia und schloß mit einem Bachelor of Science in Mathematik ab. Er arbeitete über vier Jahre als Programmierer in einem medizinischen Forschungszentrum in Sydney. 1987 kehrte er nach Perth zurück und wechselte zwischen Programmierjobs und längeren Phasen als Vollzeit-Autor. Seit 1992 ist er ausschließlich als Autor tätig. Egans erster SF-Roman erschien bereits 1983, bekannt wurde er aber erst durch eine Reihe vorzüglicher Stories, die ab 1989 vor allem in Isaac Asimov’s Science Fiction Magazine und in dem englischen Magazin Interzone erschienen sind. Mit bislang sechs weiteren Romanen festigte er seinen Ruf als einer der besten zeitgenössischen SF-Autoren der Welt und sicher das größte SF-Talent, das der australische Kontinent bislang hervorgebracht hat.

Ausführliche Informationen über den Autor finden sich auf seiner Homepage gregegan.customer.netspace.net.au

Seine Story „Der Andere in meinem Kopf“ ist in deutscher Erstveröffentlichung in Nova 1 erschienen.

Eckhardt, Holger

Dr. Holger Eckhardt wurde 1962 geboren, besuchte ein altsprachlich-humanistisches Gymnasium und studierte Philosophie, Germanistik, Editionswissenschaft und Biologie. Nach der Promotion im Bereich mittelalterlicher Literatur und Kunst absolvierte er Praktika bei Radio und Zeitung und ist seitdem als Bildungsberater tätig. Er veröffentlichte literaturwissenschaftliche Aufsätze in Fachzeitschriften und einige Gedichte und Kurzgeschichten.

In der sekundärliterarischen Rubrik von Nova hat Holger bisher vor allem das interessante Übergangsfeld zwischen Science Fiction und allgemeiner Literatur untersucht, unter anderem in Beiträgen über den Niederländer Harry Mulisch und den Franzosen Michel Houellebecq.

Holgers Kurzgeschichten »Wie ein Bild von Radziwill« in Nova 1 und »Mord an Bord« in Nova 2 sind Teilstücke eines fertigen Romans. In Nova 3 erschien außerdem »Gustavsons letzter Satz«.