Greg Egan wurde 1961 in Perth in Westaustralien geboren, studierte an der University of Western Australia und schloß mit einem Bachelor of Science in Mathematik ab. Er arbeitete über vier Jahre als Programmierer in einem medizinischen Forschungszentrum in Sydney. 1987 kehrte er nach Perth zurück und wechselte zwischen Programmierjobs und längeren Phasen als Vollzeit-Autor. Seit 1992 ist er ausschließlich als Autor tätig. Egans erster SF-Roman erschien bereits 1983, bekannt wurde er aber erst durch eine Reihe vorzüglicher Stories, die ab 1989 vor allem in Isaac Asimov’s Science Fiction Magazine und in dem englischen Magazin Interzone erschienen sind. Mit bislang sechs weiteren Romanen festigte er seinen Ruf als einer der besten zeitgenössischen SF-Autoren der Welt und sicher das größte SF-Talent, das der australische Kontinent bislang hervorgebracht hat.
Ausführliche Informationen über den Autor finden sich auf seiner Homepage gregegan.customer.netspace.net.au
Seine Story „Der Andere in meinem Kopf“ ist in deutscher Erstveröffentlichung in Nova 1 erschienen.
Dr. Holger Eckhardt wurde 1962 geboren, besuchte ein altsprachlich-humanistisches Gymnasium und studierte Philosophie, Germanistik, Editionswissenschaft und Biologie. Nach der Promotion im Bereich mittelalterlicher Literatur und Kunst absolvierte er Praktika bei Radio und Zeitung und ist seitdem als Bildungsberater tätig. Er veröffentlichte literaturwissenschaftliche Aufsätze in Fachzeitschriften und einige Gedichte und Kurzgeschichten.
Klaus-Dieter Diedrich gehört zu den Veteranen der deutschen SF-Szene, die das Erscheinen unseres wohlfeilen Magazins zu neuen Aktivitäten angeregt hat. Er wurde 1951 in Biberach an der Riß (Oberschwaben) geboren, studierte zunächst Politikwissenschaft und Pädagogik, dann Journalismus. Von 1981 bis 1997 arbeitete er für ein überregional bekanntes Kino in Biberach, von 1993 bis 1998 Literaturdozent an der Jugendkunstschule und der VHS Biberach. Seit dem Umzug nach Berlin im Jahre 1999 ist er freier Autor. Sein Film Lost in Illusions erhielt 1997 auf dem Filmfestival Verden den Preis als bester Debütfilm. 2001 erschien sein Lyrikband Verlangsamtes Leben. In der SF-Szene wurde er unter dem Namen „Klaus Diedrich“ als Redaktionsmitglied der legendären Science Fiction Times bekannt, für die er von 1969 bis 1975 schrieb. Heute ist er auf einer Vielzahl von Gebieten kreativ tätig, darunter Film, Rundfunk, Printmedien und Online-Design.
Ralph Doege, 1971 in der Nähe von Osnabrück geboren, studierte in Leipzig Bibliothekswesen und ist heute ebendort als Buchhändler tätig. Seine Diplomarbeit schrieb er über »Das Werk Philip K. Dicks: Spezifik, Aspekte der Rezeption und die Relevanz für Öffentliche Bibliotheken«, die im Internet auf philipkdick.de ebenso wie sein Essay »Erkenntnis und Erlösung im Werk Philip K. Dicks« online zur Verfügung steht (unter PKD-Features).
Bernhard Brunner erblickte das Licht der Welt 1972 in Steyer, studierte Meteorologie, Astronomie und Physik in Wien und lebt mit seiner Frau in Feldkirchen/Kärnten. Beruflich ist er im Halbleiterbereich tätig.
Arno Behrend wurde 1967 in Hilden geboren, wuchs in Braunschweig und Solingen auf, studierte Politikwissenschaften, Amerikanistik und Geschichte in Duisburg und wurde anschließend bei einem Berliner Nachrichtensender zum Hörfunkjournalisten ausgebildet. Heute lebt er als freier Journalist, Schriftsteller und Übersetzer in Wuppertal. Arno ist eine prominente Gestalt im deutschen Science Fiction-Fandom, aktiv im Vorstand des SFCD und Mitveranstalter großer SF-Conventions wie den SF-Tagen NRW und der Nachfolgeveranstaltung Dort.Con, wo er schon einige souveräne Auftritte als Moderator hingelegt hat. Vielleicht liegt es seinen vielen Fandom-Aktivitäten, daß sein bemerkenswertes Erzähltalent bisher noch zu wenig beachtet worden ist. Dabei veröffentlicht er bereits seit einigen Jahren Kurzgeschichten in einschlägigen Medien wie Alien Contact, c’t und Andromeda und kann mehrere Nominierungen für den Kurd Laßwitz Preis und den Deutschen Science Fiction Preis vorweisen.
Brian W. Aldiss ist der bislang wohl prominenteste Name im Kreise der Nova-Autoren, neben J.G. Ballard der Großmeister der britischen Science Fiction und sicher einer der bedeutendsten SF-Autoren der Welt. Er wurde 1925 in East Derecham, Norfolk geboren, arbeitete nach seiner Armeezeit zunächst als Buchhändler, bevor er 1955 freier Schriftsteller wurde und in der Folgezeit eine beeindruckende Reihe von Romanen und Collections veröffentlichte, die heute zu den Klassikern des Genres zählen, darunter Non-Stop (1958), Galaxies Like Grains of Sand (1960), The Long Afternoon of Earth (1962), Greybeard (1964), Starswarm (1964), Cryptozoic (1967) und Barefoot in the Head (1969). Für seine Novelle „The Saliva Tree“ gewann er 1965 den Nebula Award. Seine vielzitierte Literaturgeschichte der Science Fiction, die 1987 in einer stark erweiterten, mit David Wingrove verfaßten Fassung unter dem Titel Trillion Year Spree erschien, wurde mit dem Hugo Gernsback Award ausgezeichnet. Über sein SF-Schaffen hinaus ist Aldiss längst eine wichtige Figur in der zeitgenössischen Literatur seines Heimatlandes, und eine semi-autobiographische Trilogie, die aus den Bänden The Hand-Reared Boy (1970), A Soldier Erect (1971) und A Rude Awakening (1979) besteht, verschaffte ihm breite Anerkennung.
NOVA feiert seinen 10. Geburtstag mit einer exklusiven Themenausgabe in neuem Outfit und einem exquisiten Titelbild von Mario Franke. Enthalten sind eigens für diese Ausgabe geschriebene Stories von unseren besten Autoren – sie alle werfen einen düsteren Blick in die Zukunft der Rhein-Ruhr-Metropolen.
NOVA 9 erschien im April 2006 mit einem Cover von Stefan Lechner und folgenden Stories:
Michael Fehst, Jahrgang 1956, arbeitet/e in vielen kreativen Bereichen als gelernter Schauwerbe- sowie Mediengestalter, Medienproducer und Grafiker. Die aktive Musik, Schauspiel und das Drehen von Videoclips gehören ebenso zum Repertoire der Tätigkeiten wie seine alte Liebe zur Science-Fiction. Dies belegt unter anderem die Zusammenarbeit bei der Drehbuchfassung zu dem Theaterstück „Wirtschaftlichkeit“, erschienen in NOVA 4 mit Ronald M. Hahn, sowie die Covergestaltung der NOVA-Ausgaben 5 und 7.