Ein Hinweis

Wir nehmen bis auf Weiteres, jedenfalls aber bis 31.12.2016 24 Uhr keine neuen Manuskripte an. Ausgenommen sind aktuelle Ausschreibungen. Weitere Infos hier.

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HALLER 14 – die Ausschreibung: Schwimmbad 1967

Welche Bilder beschwört dieses Wort herauf – Schwimmbad? Und dann – 1967! Gab es schon Tropical Islands hinter und unter Glas? Riechen wir das Chlor oder den Seetang, der im Meeresfreibecken klebt? Denken wir an den Jahrhundertsommer am Baggersee, der nie wieder kommen wird?
Das Bild von Oma als junge Frau im Badekostüm, halb versteckt am Strand, unterm Arm der Badekavalier.
Nervige Bademeister mit Trillerpfeife.
Der Junge, der damals im Dunkeln das Gitter überkletterte und vom Dreier in das leere Becken sprang.
Bunte Bäder, große Liebe, kleiner Tod.
Gäbe es den Geruch der Sonnenmilch von damals, das Surren der Wespen über geschmolzenem giftig rotem Wassereis, das ferne Kreischen und das zu laute Kofferradio, gäbe es das alles zusammen im Einmachglas, dann wäre das Schwimmbad 1967 dem Vergessen entrissen.
Aber das Einmachglas existiert nicht – versuchen wir es also mit Worten!

Bitte senden Sie bis 1. September 2016 Ihre unveröffentlichte Schwimmbad-Geschichte aus Vergangenheit oder Gegenwart, sowie

  • Ihre Vita mit Adresse
  • Ihr Foto (jpg)

an info@literaturzeitschrift-haller.de.

Umfang: 1–20 Normseiten (oder nach Absprache). Dateiformat: DOC, DOCX. Formatierung: Times New Roman 12, keine Fettschrift, keine Unterstreichung, keine Sperrung, keine Zeilennummerierungen, keine Spalten-, Abschnitts-, Seitenwechsel.
Mit Ihrer Einsendung erklären Sie sich bereit, Ihre Texte bei einer Lesung zu präsentieren bzw. ihre Texte zum Vortragen durch einen Vortragskünstler zur Verfügung zu stellen.

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Ein Gott ohne Namen – mal drei

Die »Nomadengott«-Trilogie von Gerd Scherm gibt es nun auch als Trilogie im Paket – zum Preis von EUR 30,90 (incl. Versandkosten, wie immer) und mit der (eigenen) ISBN 978 3 95765 063 4. Auch Bestellungen aus dem Buchhandel sind willkommen – zu den üblichen 30 % Buchhandelsrabatt und selbstredend ebenfalls versandkostenfrei.

Die Trilogie besteht aus diesen drei Büchern:

Gerd Scherm
DER NOMADENGOTT
Fantasy 21
p.machinery, Murnau, November 2015, 232 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 042 9 – EUR 9,90 (DE)

Gerd Scherm
DIE IRRFAHRER
Fantasy 23
p.machinery, Murnau, Dezember 2015, 332 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 043 6 – EUR 11,90 (DE)

Gerd Scherm
DIE WELTENBAUMLER
Fantasy 25
p.machinery, Murnau, Mai 2016, 300 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 044 3 – EUR 10,90 (DE)

P.S.: Die Idee, die Trilogie auch als ein E-Book aufzulegen, haben wir erst einmal zurückgestellt :)

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Und das soll Sonntag sein?

Moooah, Chefchen hat wieder einen schlechten Tag. Hier rotzt er rum. Aber lasst euch von der Einleitung nicht täuschen – in Wirklichkeit geht es um Bücher.

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Vermeintlich vollendet

Offiziell mögen wir ja keine Trilogien. Dass das gelogen ist, sieht man allerdings ausgerechnet in unserer Fantasyreihe (wir erwähnen da nur Julia Beylounys »Durch die Flut«-Trilogie …). Und da beweist sich auch, dass es Trilogien gibt – nicht nur, aber speziell auch auf dem Fantasysektor –, an denen man eigentlich nicht vorbei kommt. Zu diesen Trilogien gehört Gerd Scherms »Nomadengott«-Trilogie, die wir die Ehre haben, neu ausgeben zu dürfen.
Schon Ende 2015 erschienen die ersten beiden Bände, »Der Nomadengott« (Fantasy 21) und »Die Irrfahrer« (Fantasy 23), und nun erscheint mit »Die Weltenbaumler« (Fantasy 25) der Abschluss der humorvollen Geschichten eines Schreibers und Propheten und seines namenlosen Gottes, seiner Freunde und Gefährten, auf ihren Reisen durch die Welt – und die Zeit. Der dritte Band beendet die Abenteuer von Seshmosis, GON & Co. in Island, umgeben von der nordischen Götterwelt – und es geht wieder ordentlich rund.

Details zum Buch: hier.

Aber ist das wirklich der Abschluss? Wir geben vor, es nicht zu wissen, aber eigentlich wäre auch das gelogen, denn wie man hört, beabsichtigt Gerd Scherm, aus seiner Trilogie eine der eher seltenen Tetralogien zu machen. Der Arbeitstitel soll »Die Trickster« lauten …
Man wird sehen.

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Auch ein Buch zur Lage

Wir leben heute in einem Land, in dem sich rechtes Gedankengut und rechte Strukturen wieder verstärkt manifestieren: Flüchtlingsunterkünfte werden angezündet, Menschen aus Kriegsgebieten werden verfolgt und verletzt, PEGIDA und anderes Pack bringt Menschen auf die Straßen, die zu wissen glauben, wer für ihre Ängste verantwortlich ist, der AfD abgekürzte »Albtraum für Deutschland« zieht in die Parlamente ein.

Das alles ist nicht neu – aber gerade heutzutage gilt es, die Entwicklung im Auge zu behalten, aufmerksam zu verfolgen, und dabei hilft es immer, über Hintergrundwissen zu verfügen.

Die Beiträge in diesem 54. Band der AndroSF-Reihe stammen von Hermann Ritter, Johannes Rüster und Dierk Spreen und beschäftigen sich mit den Verbindungen zwischen rechtem Gedankengut und deutscher Science-Fiction in früheren Zeiten und heute. Diese Verbindungen sind vielfältig und oft genug so unauffällig, dass sich die Auswirkungen ihres Zusammenspiels klammheimlich in unser Denken und Handeln schleichen können. Science-Fiction ist nur eine kleine Facette im Leben nur weniger Menschen – im Verhältnis. Aber auch in dieser »Nische« versuchen sich die Jünger rechtsgerichteten Denkens breit zu machen und Menschen – negativ – zu beeinflussen.

Details zum Buch: hier.

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Was uns noch fehlt …

Zu der Ausschreibung »85555« (siehe hier), die noch bis 30.11.2016 läuft und als STORY CENTER 2018 erscheinen soll, fehlen uns noch einige Geschichten zu folgenden Tracks des gleichnamigen Spliff-Albums:

  • Heut‘ nacht
  • Carbonara
  • Kill!
  • Duett Komplett
  • Damals

Zu »Notausgang« gibt es eine Reservierung, es darf aber gerne noch eine Geschichte sein.

Das Buch – so viel steht seit Kurzem fest – wird den geheimnisvollen Titel »Ebersberg« erhalten. Es sollte einfach sein, darauf zu kommen, wieso dieser Titel gewählt wurde.

Edit 30.04.2016: Für »Heut‘ Nacht« haben sich über Nacht zwei Autoren gefunden. Aber wir haben noch Platz – immer auch für die Geschichten, für die schon Geschichten vorliegen.

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Alter Schinken, frisch gegart

Das ist nicht abwertend gemeint. Aber der vor ziemlich genau drei Jahren – im April 2013 – erschienene Titel »PragMagisch. Geschichten aus der Goldenen Stadt« (Außer der Reihe 6), damals noch herausgegeben von Sina Schneider und Teresa Ginsberg, verdiente eine kleine, aber bemerkenswerte Renovierung. Im Rahmen eines neuen Nachdrucks wurde der Tatsache Rechnung getragen, dass Frau Schneider schon 2014 – laut ihrem Facebookprofil – geheiratet hat und seitdem Frau Geerling genannt werden darf.
Also haben wir das Cover ein wenig angepasst, den Umschlag insgesamt – das Buch, welches beim Schaltungsdienst gedruckt wird, hat nun auch einen Barcode auf der Rückseite –, das Verlagslogo wurde aktualisiert, und auch im Inhalt haben wir aus der Frau Schneider eine Frau Geerling gemacht. Und wir haben die Gelegenheit genutzt, endlich ein E-Book der kleinen, aber feinen Storysammlung aufzulegen – wie immer zuletzt via bookrix in allen bekannten E-Book-Shops im Internet zu bekommen (ISBN 978 3 7396 5095 1 zum Preis von EUR 3,99 [DE]).
Ansonsten ist der Inhalt der gehabte – hübsche und anregende Geschichten über magische Orte und magische Momente in der goldenen Stadt Prag, Geschichten, die richtig Geschmack machen.

Was sich CreateSpace im Zusammenhang mit dieser Auffrischung geleistet hat, beschreibt Cheffe in seinem privaten Blog: hier.

Das neue alte Cover von Sarah Richter ist unseres Erachtens auch nach wie vor sehenswert:

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Nominierungen, noch einmal

Den Vincent-Preis 2015 hatten wir schon. Hier.

Den Kurd-Laßwitz-Preis hatte ich am 18.03. nur »verdeckt« erwähnt. Hier. Bei dem sind inzwischen auch die Nominierungen veröffentlicht worden. Hier. Und unser Verlag ist mit einem einzigen Roman vertreten: Axel Kruses »Glühsterne«. Dem hier. Freu, hüpf.

Und dieser Tag hat dann auch der DSFP, der Deutsche Science-Fiction-Preis, rausgelassen, was preiswürdig sein könnte. Hier. Und hier. Auch hier sind wir »nur« mit einem Roman nominiert: Dirk C. Flecks »Feuer am Fuß«. Dem hier. Und auch hier freuen und hüpfen wir uns.

Fehlt eigentlich nur noch der DPP, der Deutsche Phantastik Preis, der bis heute ohne F und ohne Bindestriche auskommt. Der hier. Der kommt ja jedes Jahr ohne Nominierungen aus, dafür heißen die bei dem Finalisten. Und wenn man der Website glaubt, ist die Nominierungsrunde noch nicht gestartet – beim 2015er DPP ging es am 09. Mai los, wir liegen also noch gut in der Zeit. Echte Chancen, beim DPP überhaupt erwähnt zu werden, rechnen wir uns eh nicht aus. Der DPP ist einfach viel zu fantasylastig einerseits, und viel zu abhängig davon, die Massen an die Urnen zu bewegen – und dazu fehlt uns hier einfach die Zeit. Andererseits: Wir werden sehen.

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Nebelmelodie: Ein Backgroundinterview

Michael Schmidt hat Tedine Sanss – aka die jüngst verstorbene Susanne Haberland – und Marianne Labisch Fragen zu der Anthologie »Nebelmelodie« (AndroSF 53) gestellt. Das Interview ist hier nachzulesen.

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Robogirl auf dem letzten Weg

Susanne Haberland kannten wir unter vielen Namen. Tedine Sanss, Franziska Meersburg, Heather Millicent Hauks – und vielleicht haben wir noch den einen oder anderen vergessen. Am Ende hat der Krebs gesiegt. Susanne Haberland ist von uns gegangen.

Irgendwann berichtete sie davon, was man ihr schon alles entfernt, dass man sie zwischenzeitlich zum Robogirl gemacht hätte. Wer Susanne kannte, kann sich diesen Cyborg bildlich vorstellen: Es dampft und zischt an allen Ecken und Enden, aus allen Nähten. Sie hat alles mit ihrer ganz eigenen Kraft ertragen, mit Geduld und Ausdauer. Sie war nie weinerlich, nach Mitleid heischend. Sie war vielmehr gefasst und oft kämpferisch, immer wieder bereit, es der Welt doch noch zu zeigen. Und ihren Sinn für Humor hat sie nie verloren.
Viele Dinge wollte sie noch tun. Viele Geschichten schreiben. Mehrere Romane, die sie schon begonnen hatte. Und vieles, von dem wir überhaupt nichts wissen und es nun nie mehr erfahren werden.

Wir sind dankbar, dass wir Susanne ein Stück auf ihrem Weg durch diese Welt begleiten durften, dass wir durch ihre Geschichten ein wenig von dem erfahren durften, was sie bewegte, dachte, fühlte. Wir sind dankbar, dass sie uns gezeigt hat, wie ein großes Herz, ein wacher Verstand und ein einzigartiger Humor begeistern können.

Susanne Haberland ist am Morgen des 1. April 2016 nach schwerer Krankheit von uns gegangen. Unser Beileid den Angehörigen, Kraft und Stärke den Hinterbliebenen, auf dass sie nicht nur trauern und leiden mögen, sondern die Gewissheit verinnerlichen, dass es wichtiger ist, die Erinnerungen zu pflegen und zu bewahren – denn ohne Erinnerungen ist es, als wäre nie gewesen, was war.

R. I. P.

Marianne Labisch & Michael Haitel

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